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Dresden und Leipzig: Symbole der friedlichen Revolution

 

Sachsen__Frauenkirche

Steht man auf der Brühlschen Terrasse in Dresden, einige Meter über der Elbe, im Rücken die Gebäude der Kunstakademie und die Kuppel der Frauenkirche, steigt dann die Freitreppe herunter und geht an der Hofkirche vorbei zum Theaterplatz, der von Schloss, Oper und Gemäldegalerie umrandet wird, so kann man immer wieder den polyglotten Ausruf hören: „Wie in Italien!“

Das ist so falsch nicht, auch wenn die Einheimischen natürlich jeden Vergleich für überflüssig halten. Dresden ist Dresden. Der Sachse aber nimmt die Relativierung gelassen, nicht umsonst ist seine Gemütlichkeit sprichwörtlich. Aber die Sachsen können auch anders, es sind Städte wie Leipzig und Dresden, die zu Symbolen der friedlichen Revolution von 1989 wurden, hier formierten sich die Montagsdemonstrationen gegen die DDR, riefen die Menschen in den bewegten Zeiten des demokratischen Aufbruchs „Wir sind das Volk!“ und setzten damit einer Zeit der politischen Repression ein Ende, einer Zeit auch, in der das Land Sachsen für mehrere Jahrzehnte von der Landkarte verschwunden war.

 



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Datum: 28.12.2006