Glücksspielbranche: Viele Herausforderungen warten in 2019

Das Jahr 2018 lässt sich in der Glücksspielbranche als Jahr mit vielen Höhen und Tiefen betrachten. Für einige Anbieter ging es in den letzten zwölf Monaten in mehrfacher Hinsicht steil bergauf, andere Unternehmen hatten hingegen mit ein paar mehr Problemen zu kämpfen. Ganz gleich aber, wie das Jahr 2018 verlief, gilt für alle Unternehmen auch in den kommenden Monaten, dass wieder einige spannende und umfangreiche Aufgaben erfüllt werden müssen. Aber: Herausforderungen sind bekanntlich dafür da, um gemeistert zu werden.

Online-Branche immer unter besonderer Beobachtung

Ganz besonders beäugt werden in der Branche natürlich die Unternehmen, die ihre Angebote online zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund können die Aufgaben und Herausforderungen für die Online Casinos unterm Strich auch als enorm vielseitig bezeichnet werden. Ein ganz wichtiger Punkt dürfte auch in der unmittelbaren Zukunft weiterhin der Datenschutz sein. Die Anbieter sind hier aufgefordert, sichere Rahmenbedingungen zu schaffen, so dass sich jeder Spieler bzw. Kunde eines sicheren Umgangs mit seinen Daten sicher sein kann. Das bedeutet zum Beispiel, dass die persönlichen Daten ausschließlich verschlüsselt übertragen werden, die Unternehmen aber gleichzeitig auch darauf achten, welche Daten die Spieler überhaupt preisgeben wollen. Einige Anbieter tun dies bereits sehr gut, wie zum Beispiel das Casino von Mr Green. Hier kann ein Prognose-Test durchgeführt werden, mit welchem sich das mögliche Risiko für ein Suchtverhalten eines jeden Spielers ermitteln lässt. Allerdings nur dann, wenn die Kunden vorher auch ihre Zustimmung gegeben haben.

Weitere Aufgaben dürften den Unternehmen aus der Online-Branche zudem hinsichtlich der Werbemaßnahmen gestellt werden. Bislang kann zumindest im Internet noch relativ sorgenfrei nach Bedarf geworben werden, in den Zeitungen oder dem Fernsehen wurde die Werbung hingegen in den letzten Jahren stark eingeschränkt. Darüber hinaus zeigen Blicke zum Beispiel nach Großbritannien, dass es die Branche hier mit ihrer Werbung schlichtweg übertrieben hat und diese als enorm penetrant bezeichnet werden kann. Die Folge: Die Politik baut einen gewissen Regulierungsdruck auf, der so möglicherweise auch auf andere Länder übertragen werden könne. Regulierung ist dabei ohnehin ein gutes Stichwort, denn auch in diesem Bereich dürften 2019 wieder einige große Entscheidungen getroffen werden. Gut begonnen hat das Jahr zum Beispiel für Spieler in Schweden, wo seit dem 1. Januar auch private Unternehmen im Internet ihre Spiele anbieten dürfen. Möglich, dass hier einige Nationen folgen werden.

Internationale Kooperationen rücken den Spielerschutz in den Fokus

Ebenfalls zu finden sind weitere Herausforderungen für die Glücksspielbranche im Bereich der internationalen Kooperationen. Gerade weil immer mehr Märkte erschlossen und reguliert werden, können die Unternehmen deutlich enger zusammenarbeiten – und so gemeinsam die Probleme und Hürden angehen. In der Zukunft dürften diese internationalen Kooperationen daher noch einmal bedeutend wichtiger werden, wie zum Beispiel schon jetzt ein Blick in die USA verrät. Hier sind mittlerweile auch zahlreiche Unternehmen mit europäischen Wurzeln aktiv, da die Glücksspielbranche hier gerade einen echten Wandel durchläuft und zunehmend geöffnet wird.

Darüber hinaus wird aber auch der Spielerschutz ein wichtiges, wenn nicht sogar das wichtigste Thema des kommenden Jahres bleiben. Die Behörden und Regierungen der Nationen legen viel Wert auf den richtigen Schutz der Spieler vor einem Suchtverhalten oder ähnlichem und dürften ihre Anforderungen in den kommenden Monaten noch einmal deutlich anheben. Vor allem auch deshalb, weil bisher fast ausschließlich die landbasierten Unternehmen von den Schutzmaßnahmen der Politik betroffen waren – und die bemängeln schon seit geraumer Zeit, dass die Anbieter online weiterhin unbehelligt und ungebremst ihre Spiele anbieten dürfen.

Stationäre Betriebe wehren sich gegen Schließungen

Während es in der Online-Glücksspielbranche vor allem darum geht, die Stellung auf dem Markt weiter ausbauen zu können, müssen sich die stationären Betriebe erst einmal in eine andere Richtung umgucken. Hier nämlich drohen in der ganzen Bundesrepublik Schließungen, die in zahlreichen Gemeinden und Städten zu Klagewellen geführt haben. Viele Anbieter dürfen auf Grund von Ausnahmeregelungen weitermachen, wenn auch nicht für eine unbegrenzte Zeit. Hier dürfte sich im stationären Betrieb das Angebot also noch einmal deutlich lüften, auch wenn sich die Branche bislang recht effektiv dagegen wehren konnte. Zudem wird auch der stationäre Betrieb weiterhin mit harten Maßnahmen im Bereich des Spielerschutze zu kämpfen haben, wie bereits durch die Einführung der technischen Richtlinie 5.0 (TR 5.0) deutlich wurde.

Über allem steht aber vor allem in Deutschland die Herausforderung, endlich eine einheitliche Glücksspielregulierung für die Bundesrepublik ins Leben zu rufen. Sowohl der Gesetzgeber als auch die Unternehmen sind hier gefragt. Definitiv die größte Aufgabe der Branche, die sich aber bis jetzt als unlösbar herausgestellt hat.

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