26.06.2007 Dr. Hermann Kues: "Europäische Allianz für Familien ist fest in Europa etabliert". Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr . Hermann Kues, hat in seiner heutigen Rede vor den Ausschüssen für Bildung und Kultur, für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter sowie dem Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments eine positive Bilanz der deutschen EU -Ratspräsidentschaft gezogen. „Die deutsche Präsidentschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen für Familien zu verbessern. Es ist daher ein schöner Erfolg, dass der Europäische Rat im März die Europäische Allianz für Familien beschlossen hat.
25.06.2007 EU-Forschungsminister einigen sich in Luxemburg auf den Start des Europäischen Technologieinstituts. Die Forschungsminister der Europäischen Union haben am Montag beim Wettbewerbsfähigkeitsrat in Luxemburg einen umfassenden politischen Grundsatzbeschluss zum Europäischen Technologieinstitut gefasst. „Wir haben heute mit der allgemeinen Ausrichtung zum Europäischen Technologieinstitut (EIT) einen wichtigen Schritt für die Zukunftsfähigkeit Europas getan“, sagte die Ratsvorsitzende, Bundesforschungsministerin Annette Schavan, auf der Abschluss-Pressekonferenz in Luxemburg. Dies sei auch als Erfolg des deutschen Vorsitzes zu werten und „ein besonders schöner Ausklang“ der deutschen Ratspräsidentschaft, so die Ministerin.
18.06.2007 Forschungs-Kooperationen rund ums Mittelmeer. Die Mobilität zwischen Deutschland und den südlichen Mittelmeerländern wird für junge Studierende, Lehrer und Forscher in Zukunft sehr viel einfacher. Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte bei einem Treffen der Bildungs- und Forschungsminister der EU und des Mittelmeerraums am Montag in Kairo eine entsprechende Förderung über das europäische Programm ERASMUS MUNDUS vor. Damit werden Studienaufenthalte in der EU von Studierenden, Wissenschaftlern und Lehrpersonal mit 36 Millionen Euro gefördert.
„Gerade auf den Zukunftsfeldern Bildung und Forschung brauchen wir eine intensive Zusammenarbeit mit unserer Nachbarregion im Mittelmeerraum“, forderte Schavan. Ohne Internationalität und gegenseitigen Austausch seien moderne Bildung, Wissenschaft und Forschung nicht vorstellbar.
14.06.2007 Erste Europa-Mittelmeer-Ministerkonferenz zu Hochschulen und wissenschaftlicher Forschung. Die erste Europa-Mittelmeer-Ministerkonferenz zu Hochschulen und wissenschaftlicher Forschung findet am Montag, den 18. Juni 2007, in Kairo statt. Die Konferenz wird gemeinsam geleitet von S. E. Dr. Hany Helal, ägyptischer Minister für Hochschulen und wissenschaftliche Forschung; I. E. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung und amtierende EU-Ratsvorsitzende; und S. E. Dr. Janez Potočnik, Kommissar für Wissenschaft und Forschung der EU.
05.06.2007 Bundesforschungsministerin Annette Schavan: „Die besten Forscher für Europa gewinnen“. „Unser Ziel ist es, die bestmöglichen Bedingungen für exzellente Forschung in Europa zu schaffen.“ Mit diesen Worten eröffnete Bundesforschungsministerin Annette Schavan gemeinsam mit EU -Forschungskommissar Janez Potocnik am Dienstag in Hamburg die 4. Europäische Konferenz zu Forschungsinfrastrukturen (ECRI2007). „Weltweit konkurrenzfähige Infrastrukturen sind für exzellente Wissenschaft von zentraler Bedeutung. Nur durch sie können wir Attraktivität und globale Wettbewerbsfähigkeit des Europäischen Forschungsraums steigern und die besten Forscher für Europa gewinnen.“ Rund 450 Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie waren nach Hamburg gekommen, um über den Ausbau und die Weiterentwicklung von Forschungsinfrastrukturen auf europäischer Ebene zu diskutieren.
05.06.2007 Schavan: „Ein Meilenstein für Europas Wissenschaftler“. Die Weichen für den Bau des europäischen Freie-Elektronen-Röntgenlasers XFEL sind gestellt. Hochrangige Vertreter aus den beteiligten Staaten trafen sich am Dienstag auf Einladung von Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Hamburg, um den Projektstart für das weltweit einzigartige Forschungsvorhaben bekannt zu geben. Geplant ist, eine Startversion des XFEL mit Kosten in Höhe von 850 Millionen Euro zu bauen. Daran beteiligen sich die internationalen Partner mit mindestens 25 Prozent. Den deutschen Beitrag – bis zu 75 Prozent – erbringen der Bund sowie die Sitzländer Hamburg und Schleswig-Holstein gemeinsam.
04.06.2007 Bundesbildungsministerin Annette Schavan: "Wir brauchen Berufsbildungs-PISA in Europa". Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat bei der Eröffnung der EU-Berufsbildungskonferenz am Montag in München vorgeschlagen, internationale Leistungsvergleiche zu den Berufsbildungssystemen durchzuführen: „Die Ergebnisse der PISA -Studie zur Allgemeinbildung haben einen erheblichen Reformschub ausgelöst. Ähnliches ist auch in der beruflichen Bildung überlegenswert“. Das „Berufsbildungs-PISA“ soll nach Plänen der Bundesbildungsministerin „feststellen, was jemand kann – und nicht, in welcher Institution und mit welcher Dauer ein Bildungsgang absolviert wurde“. Damit könnten Berufsausbildungen, die in Deutschland nichtakademisch erworben werden, mit ähnlichen Ausbildungen in anderen Staaten, die dort akademisch vermittelt werden, verglichen werden.
Als Beispiele nannte Schavan Ausbildungen zu Krankenschwestern oder Optikern.
01.06.2007 Vielfalt, Dialog und Solidarität: Das erste Euro-Mediterrane Jugendparlament tagte in Berlin . „Gegenseitiges Zuhören und gegenseitige Neugierde sind die Grundvoraussetzung für gemeinsame Einsichten und Einfälle“, sagte der Staatsminister für Europa, Günter Gloser, bei der feierlichen Eröffnung des ersten Euro-Mediterranen Jugendparlaments in Berlin. Dort, im Berliner Abgeordnetenhaus, kamen heute (01.06.) 100 Jugendliche im Alter zwischen 18 und 25 zusammen. Den Vorsitz führten vier politikbegeisterte Jugendliche aus Ägypten, Syrien, Griechenland und Zypern.
30.05.2007 Erstes Euro-Mediterranes Jugendparlament tagt in Berlin. Seit Samstag, den 26. Mai, tagt das erste Euro-Mediterrane Jugendparlament in Berlin. Auf Initiative der deutschen EU-Ratspräsidentschaft treffen sich über 100 Jugendliche aus allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit gleichaltrigen Vertretern aus elf Mittelmeeranrainerstaaten. Die Jungparlamentarier diskutieren vom 25. Mai bis zum 2. Juni aktuelle gesellschaftliche Themen und werden durch Expertenreferate, verschiedene Kulturveranstaltungen und Teambildungsseminare zu Multiplikatoren für den euromediterranen Dialog ausgebildet.
25.05.2007 Von der Leyen: Gleiche Chancen für alle junge Menschen sind eine Voraussetzung des sozialen Europa. Der verstärkte Austausch guter Praxis und ein Europäischer Jugendbericht sollen künftig zur Verbesserung der Lebenslagen junger Menschen in Europa beitragen. „Eine ständige Berichterstattung auf europäischer Ebene wird wichtige Daten und das Wissen über junge Menschen in Europa bündeln. So schaffen wir die Grundlage für eine durchsetzungsstarke Jugendpolitik in Europa. Ziel ist, möglichst vielen jungen Menschen gerechte Chancen zu eröffnen“, betont die Ratsvorsitzende, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, anlässlich der Verabschiedung von Schlussfolgerungen zur künftigen jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa in der heutigen Sitzung des EU-Jugendrats in Brüssel.
24.05.2007 EU-Medienminister einigen sich auf EU-Fernsehrichtlinie. Die EU-Medienminister haben sich heute in Brüssel auf einen Gemeinsamen Standpunkt zur Revision der Fernsehrichtlinie geeinigt. Staatsminister Bernd Neumann, der die Verhandlungen für die deutsche Ratspräsidentschaft geleitet hat, sagte hierzu: "Es ist ein wichtiger Tag für das Fernsehen und die neuen audiovisuellen Mediendienste in Europa. Mit der neuen Richtlinie gestalten wir einen stabilen europäischen Regelungsrahmen, der das Wachstum dieser Branche wirksam unterstützen wird. Die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird anerkannt. Gleichzeitig sichert sie zentrale Elemente unserer demokratischen Gesellschaft wie Jugendschutz, Schutz der Menschenwürde, kulturellen Reichtum und Meinungs- und Informationsvielfalt - und zwar in allen audiovisuellen Medienangeboten."
24.05.2007 Neue Impulse für die Kulturwirtschaft: EU-Kulturminister verabschieden Ratsschlussfolgerungen. Die europäischen Kulturministerinnen und -minister haben heute in Brüssel „Schlussfolgerungen zum Beitrag des Kultur- und Kreativbereiches zur Verwirklichung der Ziele der Lissabon-Strategie“ verabschiedet. Staatsminister Bernd Neumann, auf dessen Initiative hin die Schlussfolgerungen während der deutschen Ratspräsidentschaft erarbeitet wurden, sagte hierzu: „Die zukünftige Arbeit der europäischen Mitgliedstaaten und des Rates im Bereich der Kulturwirtschaft erhalten hierdurch klare politische Rahmen- und Schwerpunktsetzungen. In wenigen Monaten nach dem Auftakt der Debatte auf dem letzten Rat im November vergangenen Jahres ist es uns gelungen, für den Bereich der Kulturwirtschaft erste politische Weichenstellungen vorzunehmen.“
11.05.2007 Leipziger Konferenz zur europäischen Medienpolitik: Experten fordern Wertestandards im Internet. Am (heutigen) Freitag, 11.Mai 2007, ist die von der deutschen Ratspräsidentschaft in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission in Leipzig veranstaltete Konferenz zur europäischen Medienpolitik „Mehr Vertrauen in Inhalte“ zu Ende gegangen. 250 Medienexperten aus allen EU- Mitgliedstaaten diskutierten auf der Fachtagung, an der Kulturstaatsminister Bernd Neumann, der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Ministerpräsident Kurt Beck, sowie der Europachef des Onlineanbieters AOL, Dana Dunne, teilnahmen, Fragen der Sicherheit und der Vertrauenswürdigkeit von Online-Angeboten. Staatsminister Bernd Neumann betonte: „Ziel muss sein, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeiten des Internets ohne Risiko nutzen können. Die Medienpolitik hat mit Kontroll- und Regulierungsmechanismen ihren Teil dazu beizutragen.“
10.05.2007 Staatsminister Bernd Neumann: Kultur öffentlicher Kommunikation muss bewahrt werden. Der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, und der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Ministerpräsident Kurt Beck, haben heute im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eine Medienkonferenz in Leipzig eröffnet. Die zweitägige Konferenz behandelt das Thema: „Mehr Vertrauen in Inhalte - Das Potential von Ko- und Selbstregulierung in den digitalen Medien“.
07.05.2007 Bundesbildungsministerin Schavan: „Neue Generation für Europa wächst heran“. Europa hat ein neues Bildungsprogramm – das Programm für lebenslanges Lernen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan, EU-Bildungskommissar Ján Figel’ und der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) Professor E. Jürgen Zöllner gaben heute in Berlin den symbolischen Startschuss für diese neue Initiative. Während der Auftaktveranstaltung im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wurden 18 Projekte mit dem „Europäischen Preis für lebenslanges Lernen“ ausgezeichnet. Unter den Preisträgern sind vier Projekte aus Deutschland.
24.04.2007 „Europa – Der blaue Stern“. Berlin bekennt sich zu Europa – und verwandelt das Konzerthaus Berlin am 17. Juni zum Ausklang der deutschen EU-Ratspräsidentschaft für einen Tag in ein Haus mit europäischer Leuchtkraft. In Blau und Gelb gestaltet setzt das Haus weithin ein optisches Zeichen für europäische Verbundenheit und macht in seinen Räumen die alten und neuen europäischen Nachbarn auf spannende und ungewöhnliche Weise erlebbar. Die Eröffnung dieses europäischen Kulturtages verkünden um 15 Uhr Fanfaren im Herzen Berlins und laden auch hörbar weit über den Gendarmenmarkt – unsere Nachbarn besser kennen zu lernen.
22.03.2007 Ausstellung „Visit(e)“ mit Werken der Bundeskunstsammlung in Brüssel eröffnet. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am (heutigen) Donnerstag in Brüssel die Ausstellung „Visit(e)“ im Kulturzentrum der ING Bank eröff-net. Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zeigt die Ausstel-lung Arbeiten von 39 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland. Die insgesamt 236 Werke aus vier Jahrzehnten sind Teil der Sammlung zeit-genössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland.
07.03.2007 Bundesforschungsministerin Annette Schavan: "So anerkannt wie ein europäischer Nobelpreis". Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Mittwoch in Brüssel gemeinsam mit EU-Forschungskommissar Janez Potočnik die Descartes-Preise für Forschung und für Wissenschaftskommunikation verliehen. „Die Preise erhalten immer größere Aufmerksamkeit“, sagte Schavan. „Sie entwickeln sich zu einer Art Europäischem Nobelpreis.“ Die Ministerin betonte die Bedeutung von Exzellenz in der Forschung, um Europa in wenigen Jahren zur wettbewerbsfähigsten Region zu machen. „Für die Innovationen von morgen brauchen wir jetzt herausragenden Nachwuchs.“
05.03.2007 Die Erde als Kunstwerk. Mit den Augen der Wissenschaft kann man sich in Brüssel ab dem 7. März auf eine visuelle Weltreise begeben: Dann wird die Freiluft-Ausstellung „Kunstwerk Erde“ der Helmholtz-Gemeinschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Herzen des Europa-Viertels eröffnet. „Kunstwerk Erde“ zeigt eine Auswahl von farbenprächtigen und aussagekräftigen Satellitenaufnahmen, die Kunst und Wissenschaft verschmelzen lassen.
02.03.2007 Bundesbildungsministerin Annette Schavan: „Bildungshunger der kleinen Kinder stillen“. Bildungsminister aus ganz Europa haben sich bei ihrem Treffen in Heidelberg für eine bessere Förderung der frühkindlichen Bildung ausgesprochen. „Die Zeit vor der Schule ist mindestens so wichtig wie die Schulzeit selbst“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. „Wir werden in Europa alles daran setzen, den Bildungshunger der kleinen Kinder zu stillen.“ Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nach Heidelberg eingeladen. Ministerinnen und Minister aus den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, EU-Bildungskommissar Jan Figel’ sowie Regierungsvertreter aus zehn weiteren europäischen Staaten sind nach Baden-Württemberg gekommen.
01.03.2007 Bundesbildungsministerin Annette Schavan: "Frühkindliche Bildung gezielt stärken". Heute eröffnete Bundesministerin Annette Schavan im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft das informelle Treffen der europäischen Bildungsminister. Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung diskutieren die Bildungsminister aus 27 EU-Staaten in Heidelberg Fragen zu den Themen Erwachsenenbildung und Vorschulbildung. Das Ziel der zweitägigen Konferenz ist es, die europaweite Debatte um einen gemeinsamen Weg bei der Verwirklichung des lebenslangen Lernens fortzusetzen.
26.02.2007 Bundesforschungsministerin Annette Schavan: „Forschen für die Freiheit der Menschen“. Die Entwicklung ziviler Sicherheitstechnologien ist von nun an ein Schwerpunkt der Forschungsförderung in der Europäischen Union (EU): Für die Jahre 2007 bis 2013 hat die EU für die zivile Sicherheitsforschung insgesamt 1,4 Milliarden Euro eingeplant. Die Sicherheitsforschung ist damit fest im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm verankert. „Forschung für die zivile Sicherheit wird in einer zunehmend technisierten Welt immer wichtiger, um die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger in Europa zu sichern“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Montag in Berlin, als sie die Europäische Sicherheitsforschungskonferenz gemeinsam mit den EU-Kommissaren Günter Verheugen (Unternehmen und Industrie) und Franco Frattini (Justiz, Freiheit und Sicherheit) eröffnete. „Wir müssen uns vor den Gefahren durch Terrorismus, Kriminalität und Naturkatastrophen schützen und gleichzeitig unsere Freiheit und Rechtstaatlichkeit stärken“, sagte Schavan.
16.02.2007 Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, fordert mehr Zusammenarbeit in der Bildung. Die Bildungsminister der Europäischen Union (EU) haben am Freitag auf ihrer ersten Tagung in Brüssel unter deutscher Ratspräsidentschaft die Bedeutung der Bildungspolitik in Europa für das Gelingen des Lissabon-Reformprozesses betont. Die Minister waren sich einig, dass die in der Lissabon-Strategie vereinbarten Ziele für mehr Wettbewerbsfähigkeit und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum nur dann erreicht werden können, wenn die Menschen in Europa eine exzellente Bildung erhalten. Europa müsse zu einer Wissensgesellschaft werden, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, betonten die Minister. Hierbei komme der Bildung eine Schlüsselrolle zu.
13.02.2007 Kulturstaatsminister Bernd Neumann betont die Bedeutung einer gemeinsamen Strategie zur Stärkung der Kulturwirtschaft. Im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft hat der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, die EU-Kultur und Medienminister zu einem zweitägigen Informellen Treffen nach Berlin eingeladen. Nachdem am gestrigen Tag entscheidende Fortschritte mit Blick auf die Modernisierung der Fernesehrichtlinie erreicht werden konnten, bildete heute das Thema Kulturwirtschaft den Schwerpunkt der Erörterung. Kulturstaatminister Bernd Neumann hatte seinen Kollegen eine Reihe von Vorschlägen für eine künftige Strategie zugunsten der Kulturwirtschaft für die kommenden Jahre unterbreitet, denen die Kolleginnen und Kollegen aus den EU-Staaten zugestimmt haben.
08.02.2007 Einladung zu dem Informellen Rat der Kultur- und Medienminister am 12. und 13. Februar 2007 in Berlin. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat die Kultur- und Medienminister der EU-Mitgliedsstaaten für Montag, den 12. Februar und Dienstag, den 13. Februar 2007 zu einer informellen Ratssitzung nach Berlin eingeladen. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Treffens werden am ersten Tag die Modernisierung der EU-Fernsehrichtlinie und am zweiten Tag die Förderung der Kulturwirtschaft sein. Zudem werden die Ministerinnen und Minister am Montagabend im Rahmen der Berlinale an der Preisverleihung für die European Shooting Stars teilnehmen.
23.01.2007 Bundesministerin von der Leyen: „Bessere Balance von Familien- und Erwerbsleben ist Motor für Chancengleichheit von Frauen und Männern“. Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, Ursula von der Leyen, hat am heutigen Dienstag in Brüssel vor den Mitgliedern des für Gleichstellungs- und Frauenfragen zuständigen FEMM-Ausschuss des europäischen Parlaments das Programm der deutschen EU-Präsidentschaft in den Bereichen Gleichstellung, Familie und Demographie vorgestellt. „Chancengleichheit für Frauen und Männer zu erreichen, bleibt auch 50 Jahre nach Abschluss der römischen Verträge eine der Daueraufgabe der politisch Verantwortlichen in der europäischen Union.
22.01.2007 Ursula von der Leyen: „Wir müssen die Jugendlichen mehr für Europa begeistern“. „Die Mehrheit der jungen Menschen fühlt sich mit Europa verbunden – aber nur ein Drittel von ihnen ging 2004 zu den letzten Europawahlen. Das zeigt: Wir müssen die Jugendlichen mehr für Europa begeistern“, erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, heute beim Besuch der „Ziehenschule“ in Frankfurt/Main. Anlass ist der EU-Projekttag an deutschen Schulen im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft „Die Auseinandersetzung mit der Europäischen Union ist wichtig, um sie den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. (...)"
22.01.2007 Bundesminister Steinmeier eröffnet Karlspreis-Ausstellung in Brüssel. Heute eröffnet Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter-Steinmeier am Rande der Sitzung des Allgemeinen Rates im Ratsgebäude in Brüssel die Ausstellung „Der Internationale Karlspreis zu Aachen“. In dieser Ausstellung werden die 48 Portraits der bisherigen Preisträger von 1950 bis 2006, unter Ihnen die europäischen Gründerväter und herausragende Persönlichkeiten des europäischen Einigungsprozesses wie Alcide de Gasperi (1952), Jean Monnet (1953), Konrad Adenauer (1954) bis Valerie Giscard d’Estaing (2003), Patrick Cox/Johannes-Paul II (2004), Carlo Azeglio Ciampi (2005) und Jean-Claude Juncker (2006) präsentiert.
16.01.2007 „Mehr Licht!“ von Anny und Sibel Öztürk. Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wird das Zentrum des EU-Viertels in Brüssel, der Rond-Point Schuman, zu einem „Kunstwerk auf Zeit“. Das Goethe-Institut und das Auswärtige Amt wählten den Vorschlag von Anny und Sibel Öztürk aus, um „Mehr Licht!“ nach Brüssel zu bringen. Die 1970 und 1975 geborenen deutsch-türkischen Künstlerinnen sind in der Nähe von Frankfurt am Main aufgewachsen und Absolventinnen der Frankfurter Städelschule. Mit der Installation werden die akustischen Aktivitäten am Rond-Point Schuman mittels Mikrophonen in eine spektakuläre Lichtchoreographie übersetzt.
16.01.2007 Pressekonferenz und Fototermin vor der Eröffnung der Lichtinstallation in Brüssel. Im Rahmen des Kulturprogramms der Deutschen Ratspräsidentschaft wird die von Anny & Sibel Öztürk auf dem Rond-Point Schuman geschaffene interaktive Lichtskulptur „Mehr Licht!“ am Abend des 18. Januar 2007 eröffnet. Zuvor laden wir Sie zu einer Pressekonferenz ein.