19.06.2007 Seehofer: „Politische Einigung zum Importverbot für Hunde- und Katzenfelle in der EU gelungen“. Nach mehreren Verhandlungsrunden hat die deutsche Ratspräsidentschaft heute mit der EU-Kommission und dem Europäischen Parlament eine politische Einigung zum Importverbot für Hunde- und Katzenfelle erzielt.
„Das Importverbot für Hunde- und Katzenfelle ist ein klares Bekenntnis zum Tierschutz in der Europäischen Union. Wir haben uns vor und während der Ratspräsidentschaft intensiv für eine deutliche Positionierung der Mitgliedstaaten gegen diese grausamen, tierquälerischen Methoden eingesetzt,“ sagte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz heute, anlässlich der erzielten Einigung in Straßburg.
14.06.2007 Quantensprung für Ökolandbau in Europa. Im Rahmen der Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei in Luxemburg haben sich die EU -Landwirtschaftsminister über den Verordnungsvorschlag der Kommission zum ökologischen Landbau geeinigt. Bundeslandwirtschaftsminister und amtierender Ratspräsident Horst Seehofer begrüßte die erzielte Einigung: "Ich freue mich über diesen erfolgreichen Abschluss, durch den die hohen Standards des Ökolandbaus europaweit auf eine neue Grundlage gestellt werden."
12.06.2007 Seehofer: Weg zur Rettung des Ostseedorsch geebnet. „Es ist ein riesiger Schritt, die Bestände in der Ostsee zu stabilisieren.“ erklärte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, heute in Luxemburg nach der Abstimmung über den Mehrjahrsplan für die Dorschbestände in der Ostsee. „Damit ist der Weg zur Rettung des Ostseedorsch durch eine nachhaltige Bestandserholung geebnet.“ Dies sei von großer Bedeutung, denn: „Höhere und sichere Bestände dienen auch der Existenzsicherung der deutschen Ostseefischerei.“ so Seehofer.
Der Minister zeigte sich hoch erfreut, dass es nach schwierigen und langwierigen Verhandlungen gelang, nunmehr im Fischereirat einvernehmlich einen Mehrjahresplan zur Bewirtschaftung der Dorschbestände in der Ostsee zu verabschieden. Auf der Grundlage dieses Plans solle die Fischereisterblichkeit beim Dorsch schrittweise zurückgeführt werden, damit die beiden Bestände langfristig nachhaltig bewirtschaftet werden.
11.06.2007 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer: Großer Schritt auf dem Weg zur Vereinfachung der Agrarregelungen. „Ein wichtiges Ziel ist erreicht,“ freute sich Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, heute in Luxemburg zu den Ergebnissen des Rates. „Während der deutschen Präsidentschaft konnten wir wichtige und weitreichende Schlussfolgerungen des Agrarrats zur Vereinfachung der Cross-Compliance-Regelung verabschieden.“ Damit seien die Weichen gestellt worden, noch in diesem Jahr die von der Kommission vorgeschlagenen Regelungen zu verabschieden und Vorschläge für Änderungen von Ratsverordnungen vorzulegen. „Unser Ziel ist es, schnell konkrete Vereinfachungen zu erreichen.
11.06.2007 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer: Einheitliche Marktordnung hat historische Bedeutung. „Die Schaffung einer einheitlichen Marktordnung ist von historischer Bedeutung. Bis vor einigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, aus fünfzig Ratsverordnungen eine einzige zu machen. Mit dem heutigen Beschluss ist es uns gelungen, das Agrarmarktrecht zu straffen, transparenter und übersichtlicher zu gestalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik zu leisten.“ erklärte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, heute in Luxemburg.
11.06.2007 Wichtige Einigung zur Erholung der Aalbestände. „Es ist ein großer Erfolg, dass es uns gelungen ist, die sehr langen Verhandlungen, die sich über fast zwei Jahre hingezogen haben, unter deutscher Präsidentschaft zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Damit kann jetzt mit der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen begonnen werden, die zu einer Erholung des Bestandes des europäischen Aals führen werden.“ erklärte Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, heute in Luxemburg nach der Abstimmung über die Maßnahmen zur Wiederauffüllung des Bestandes des Europäischen Aals.
Der Minister hatte die Verabschiedung der Aalschutzregelung zur Priorität der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Fischereibereich gemacht.
22.05.2007 Erfolgreicher Abschluss des Informellen Treffens der EU-Agrarminister in Mainz. "Wir hatten hier in einer sehr kollegialen, entspannten und guten Atmosphäre die Gelegenheit zu intensiven, teilweise auch sehr persönlichen Gesprächen." stellte Horst Seehofer, als Vorsitzender des Agrarrates und Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, heute zum Abschluss des Informellen Treffens im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft in Mainz fest. "Wir haben sehr offen über die Politik für die ländlichen Räume diskutiert und damit die Gespräche von Krems und Oulu fortgesetzt."
21.05.2007 Der Ländliche Raum bietet viele Perspektiven. „Die ländlichen Räume haben Zukunft. Im Miteinander von Stadt und Land liegen große Chancen für einen Erfolg der Lissabon- und Göteborg-Strategien: Wachstum und Beschäftigung auf nachhaltige Weise braucht beides: vitale Metropolen und vitale ländliche Räume. Die Gemeinsame Agrarpolitik leistet einen hervorragenden Beitrag für Wachstum und Beschäftigung in ländlichen Regionen. Sie kann dazu zukünftig noch besser auf die ländlichen Räume als Ganzes ausgerichtet werden,“ so fasste der Vorsitzende des Agrarrates, Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, die Diskussion der EU -Agrarminister auf ihrem Mainzer Informellen Treffen im Rahmen der Deutschen EU -Präsidentschaft zusammen.
20.05.2007 Rebstöcke für die Landwirtschaftsminister. Anlässlich des Informellen Rates in Mainz hat Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer als amtierender Ratspräsident es sich nicht nehmen lassen, den angereisten Kolleginnen und Kollegen aus der EU ein Geschenk von nachhaltigem Wert zu übergeben: einen echten Rebstock. Die Übergabe der einzelnen Rebstöcke erfolgte an jede Ministerin und jeden Minister durch Überreichung einer Urkunde. Mit der Urkunde wird eine Patenschaft begründet. Die Rebstöcke wachsen im Rheingau, auf dem Weingut eines Familienbetriebes, der bereits mehrfach für die Qualität seiner Weine ausgezeichnet wurde.
20.05.2007 Gemeinsam die ländlichen Räume Europas zukunftsfähig machen. Am Rande des informellen Treffens der EU -Agrarminister in Mainz kamen unter Vorsitz des amtierenden EU-Agrarratspräsidenten Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer die Landwirtschaftsminister aus Portugal und Slowenien Jaime Silva und Iztok Jarc zu trilateralen Beratungen zusammen. Portugal und Slowenien werden die Nachfolge Deutschlands in der EU-Ratspräsidentschaft antreten. Gemeinsam bilden sie die so genannte Triopräsidentschaft, mit der ein besserer Übergang in der Politik der aufeinander folgenden Präsidentschaften erreicht werden soll.
18.05.2007 Große Politik bei „Wein und Kultur“. Auf Einladung des Präsidenten des Rates für Landwirtschaft und Fischerei, Bundesminister Horst Seehofer werden die Agrarminister der EU vom 20. bis 22. Mai 2007 zu einem informellen Treffen in Mainz und im Rheingau zusammenkommen. Nahezu 30 europäische Agrarminister werden in den nächsten Tagen in Mainz und Umgebung erwartet.
„Die unter österreichischem und finnischem Vorsitz geführte Diskussion über die Zukunft der ländlichen Regionen möchte ich fortsetzen und habe daher das Thema „Lebensgrundlagen in den Regionen Europas sichern – für Vielfalt, Qualität und Innovation“ in den Mittelpunkt der kommenden Beratungen gestellt.“ so Bundesminister Horst Seehofer. „Das traditionelle Informelle Treffen der Landwirtschaftsminister der Europäischen Union ist ein Höhepunkt im Rahmen meines EU-Agrarratsvorsitzes.
18.04.2007 Bundesminister Horst Seehofer: EU muss bei weltweiter Bekämpfung der illegalen Fischerei Vorreiterrolle übernehmen. Die Fischereiminister der Europäischen Union trafen sich am 17. April 2007 unter dem Vorsitz von Bundesminister Horst Seehofer mit dem EU-Fischereikommissar Joe Borg in Senningen (Luxemburg) zu einer Konferenz über Probleme von globaler fischereipolitischer Bedeutung. „Die illegale, unregulierte und ungemeldete Fischerei – die so genannte IUU-Fischerei – und die zerstörerischen Fischereipraktiken sind eine der größten Bedrohungen der weltweiten Fischbestände“, so EU-Ratspräsident Horst Seehofer. „Die Minister waren sich einig, dass die nachhaltige Sicherung der Fischbestände neben dem Klimawandel zu den großen Zukunftsaufgaben gehört“, so Seehofer weiter. Die IUU-Fischerei stellt heute eines der größten Probleme in der weltweiten Fischerei dar.
28.03.2007 Seehofer: Kennzeichnung kann Tierschutz verbessern. Zu diesem Ergebnis kam die Tierschutzkonferenz, die heute in Brüssel im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) und der EU-Kommission stattfand. Die Veranstaltung startete eine offene Diskussion mit den Wirtschaftsbeteiligten entlang der Lebensmittelkette, mit Verbraucher- und Tierschutzverbänden sowie Vertretern der Wissenschaft und Behörden. Dabei wurden bisher bekannte Kennzeichnungen, z.B. für die Eier- und Ökokennzeichnung, dargestellt sowie Vor- und Nachteile beschrieben.
05.03.2007 Seehofer: Nachwachsende Rohstoffe entwickeln sich zur tragenden Säule alternativer Energieformen. "Nachwachsende Rohstoffe können Menschen in ländlichen Räumen wichtige Zukunftsperspektiven bieten und gleichzeitig Antwort geben auf die Energiefragen unserer Zeit". Das sagte Bundesminister Seehofer auf der Konferenz "Fuelling the Future - Renewable Resources Show the Way Forward for Rural Areas in Europe", die im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft am 5. März in Nürnberg eröffnet wurde.
05.03.2007 Konferenz zu den Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt. Die Verbraucherpolitik in der digitalisierten Welt steht am 15. März 2007 im Mittelpunkt der Konferenz der EU-Ratspräsidentschaft „Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt: Beiträge der Verbraucherpolitik“. Es ist sowohl der Weltverbrauchertag als auch der Eröffnungstag der Cebit. Damit stehen zwei eng miteinander verbundene und für wirtschaftliches Wachstum wichtige Themenfelder – Innovationen und Verbraucherpolitik – im öffentlichen Fokus.
21.02.2007 Nachwachsende Rohstoffe geben dem ländlichen Raum neue Impulse. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft misst den nachwachsenden Rohstoffen eine große Bedeutung bei. Mit der Konferenz „Fuelling the Future – Renewable Resources Show the Way Forward for Rural Areas in Europe” möchte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz weitere Impulse zur Förderung nachwachsender Rohstoffe in Europa setzen. Mit 250 Teilnehmern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft der 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der europäischen Verbände werden Strategien für einen effizienten und nachhaltigen Ausbau der nachwachsenden Rohstoffe diskutiert.