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The former Yugoslav Republic of Macedonia*
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*VN-Mitgliedschaft unter der Bezeichnung "ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien". Der Staatsname ist zwischen der griechischen und der mazedonischen Regierung umstritten. Es laufen zur Zeit Vermittlungsbemühungen unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen.
Regierungsform: Parlamentarische Demokratie mit Einkammernparlament
Staatsoberhaupt: Staatspräsident Branko Crvenkovski
Regierungschef: Ministerpräsident Nikola Gruevski
Außenminister: Antonio Milošoski
Einwohner: 2,05 Mio.
Hauptstadt: Skopje
Fläche: 25.713 km2
Währung: 1 Euro = 61,50 Mazedonische Dinar (MKD; Dez. 2006)
BIP: 5,6 Mrd. USD (2005)
BIP pro Kopf: 2 731 USD
Wirtschaftswachstum: 4,0%
Arbeitslosenrate: 36,5%
Wichtigste Exportmärkte: Serbien und Montenegro (2005), Deutschland, Griechenland, Italien
Wichtigste Exportware: Ferrosilizium, Buntmetalle und Buntmetallprodukte, Eisen und Stahl, Textilien, Erdölprodukte
Wichtigste Importmärkte: Russland, Deutschland, Italien
Wichtigste Importware: Erdöl und Erdölerzeugnisse, Fahrzeuge und Maschinen, verarbeitete Produkte aller Art
Bedeutende Wirtschaftssektoren: Landwirtschaft, Industrie (v.a. Textil) und Bergbau, Dienstleistungen
Annäherung der Ehemaligen Jugoslawischen Republik (EJR) Mazedonien an die EU
- 1996: Die EJR Mazedonien wird in das EU-Finanzierungsprogramm PHARE aufgenommen. Dies bedeutet den Beginn vertraglicher Beziehungen mit der EU
- Januar 1998: Ein 1997 unterzeichnetes Kooperationsabkommen zwischen den Europäischen Gemeinschaften und der EJR Mazedonien tritt in Kraft (gültig bis 2004)
- Juni 2000: Der Europäische Rat in Feira erkennt fünf Staaten des Westbalkans, darunter die EJR Mazedonien, den Status potenzieller Beitrittskandidaten zu und beginnt einen Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess
- November 2000: Der erste EU-Westbalkan Gipfel in Zagreb unterstreicht die EU-Perspektive der Länder der Region. Die ERJ Mazedonien schließt Verhandlungen zu einem Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) mit der EU ab
- April 2001: Die EJR Mazedonien unterzeichnet das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU
- März 2003: Der zweite EU-Westbalkan Gipfel in Thessaloniki bekräftigt die EU-Perspektive der Länder der Region
- März 2004: Die EJR Mazedonien stellt einen EU-Beitrittsantrag nur 5 Wochen vor der historischen fünften Erweiterungsrunde
- April 2004: Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen tritt in Kraft. Damit eröffnet sich dem Land ein politischer Dialog mit der EU und die Schaffung einer Freihandelszone bis 2011. Die Beitrittsperspektive wird in der Präambel erwähnt
- Dezember 2005: Der Europäischer Rat in Brüssel verleiht der EJR Mazedonien den Status eines Beitrittskandidaten
- März 2006: Der informelle Außenministerrat in Salzburg bekräftigt erneut die EU-Perspektive für die Region
- November 2006: Die Europäische Kommission würdigt die Fortschritte der EJR Mazedonien in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht, kritisiert aber ein Nachlassen im Reformtempo. Besonders in der Umsetzung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens und in den Bereichen Justiz und Inneres bleibe noch Wichtiges zu tun. Die Frage, wann Beitrittsverhandlungen beginnen können, bleibt offen
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