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Republika Hrvatska |
Regierungsform: Parlamentarische Demokratie mit Einkammernparlament
Staatsoberhaupt: Präsident Stjepan Mesić
Regierungschef: Premierminister Ivo Sanader
Außenministerin: Kolinda Grabar-Kitarović
Einwohner: 4,4 Mio.
Hauptstadt: Zagreb
Fläche: 56.538 km2
Währung: 1 Kuna = 100 Lipa, 1 Euro = 7,34 Kuna (Dez. 2006)
BIP: 38,5 Mrd. USD (2005)
BIP pro Kopf: 6.968 USD
Wirtschaftswachstum: 4,3%
Arbeitslosenrate: 12,7%
Wichtigste Exportmärkte: Italien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland
Wichtigste Exportware: Textilien, Maschinen, elektronische Erzeugnisse, Eisen- und Stahlwaren)
Wichtigste Importmärkte: Italien, Deutschland
Wichtigste Importware: Fahrzeuge, Maschinen, Textilien, chemische Erzeugnisse
Bedeutende Wirtschaftssektoren: Verarbeitende Industrie (v.a. Pharmaindustrie), Energieversorgung, Finanzdienstleistungen, Immobilienwirtschaft, Handel, Logistik- und Transportdienstleistungen, Bauwirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus, Umwelttechniken
Kroatiens Annäherung an die EU
- Juni 1999: Der Rat für Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen der EU (RAA) definiert die Zielsetzung und die Bedingungen des „Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses“ SAP) für die Länder des Westbalkans. Der SAP ist ein mit Konditionalitäten ausgestattetes Instrument, das den Westbalkan-Ländern erlaubt, durch individuelle Reformschritte selbst das Tempo der Annäherung zu bestimmen.
- Juni 2000: Der Europäische Rat in Feira erkennt fünf Staaten des Westbalkans, darunter Kroatien, den Status potentieller Beitrittskandidaten zu und beginnt einen Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess
- Oktober 2001: Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Kroatien wird unterzeichnet.
- Januar 2002 bis Ende Januar 2005: Interim-Handelsabkommen bis zum Inkrafttreten des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens
- Februar 2003: Kroatien stellt als erstes Land des westlichen Balkan einen Beitrittsantrag
- Juni 2003: Der zweite EU-Westbalkan Gipfel in Thessaloniki unterstreicht die EU-Perspektive der Länder der Region
- Juni 2004: Der Europäische Rat in Brüssel verleiht Kroatien den Status eines Beitrittskandidaten
- Dezember 2004: Der Europäische Rat in Brüssel stellt die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen für den 17.03.2005 in Aussicht, „sofern Kroatien uneingeschränkt mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ISTGHJ) zusammenarbeitet“.
- Januar 2005: Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen tritt in Kraft
- März 2005: Der Verhandlungsbeginn wird aufgrund mangelnder Zusammenarbeit mit dem ISTGHJ aufgeschoben
- Oktober 2005: Aufnahme der Beitrittsverhandlungen nach Feststellung der vollständigen Zusammenarbeit mit dem ISTGHJ
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