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DEUTSCHE G8-PRÄSIDENTSCHAFT

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Tourismus

Abwechslungsreiche Landschaften wie Schwarzwald, Bodensee oder Schwäbische Alb und Städte wie Heidelberg, Baden-Baden und Stuttgart machen Baden-Württemberg zu einem international beliebten Reiseziel. Mit über 38 Millionen Übernachtungen war das Bundesland 2002 nach Bayern das zweitwichtigste deutsche Reiseland. Als Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus gleichbedeutend mit dem Maschinenbau und der Automobilindustrie. Etwa 200.000 Arbeitsplätze sind in dieser Branche angesiedelt. Doch neben Kultur und Natur locken auch kulinarische Highlights wie die regionalen Spezialitäten Zwiebelrostbraten mit Eierspätzle, Maultaschen oder Schupfnudeln Besucher in den deutschen Südwesten. Und in Baden-Württemberg finden sich unter allen deutschen Bundesländern die meisten Feinschmecker-Sterne.

 

Karlsruhe: Rote Roben

Die frühere Residenzstadt liegt an den nördlichen Ausläufern des Schwarzwaldes nahe am Rhein. Charakteristisch sind die fächerförmig auf das Schloss zulaufenden Straßen. Karlsruhe ist Sitz des Bundesverfassungsgerichtes und des Bundesgerichtshofes.

Tübingen: Hehre Lehre

Die malerische Stadt am Neckar ist deutscher Rekordhalter: Mit 20000 Studentinnen und Studenten bei rund 85000 Einwohnern hat Tübingen die höchste Studentendichte aller deutscher Universitätsstädte. Doch in Tübingen waren auch viele Gelehrte und Dichter zu Hause: Kepler, Hegel, Hölderlin, Schelling, Mörike, Hauff und Hesse.

Donaueschingen: Neue Töne

Die „Donaueschinger Musiktage für zeitgenössische Tonkunst“ haben die Kleinstadt international bekannt gemacht. Allein im vergangenen Jahr kamen rund 10000 Besucher, um in der Stadt, in der die Donau entspringt, 20 Uraufführungen von Künstlern aus 15 Nationen zu erleben.

Freiburg: Sonniges Flair

„Solar-City“ lautet der Spitzname von Deutschlands südlichster Großstadt. Und das nicht nur wegen der 1800 Sonnenstunden pro Jahr, die Freiburg fast schon mediterranes Flair verleihen: Die Universitätsstadt am Fuß des Schwarzwaldes ist das deutsche Zentrum in Sachen Solarenergie. Nirgendwo anders gibt es solch eine Dichte an Forschung und praktischer Anwendung der Sonnenenergie.

Baden-Baden: Royal Spa

Schon die Römer wussten die Heilkräfte der in Baden-Baden entspringenden Thermalquellen zu schätzen. Die günstige Lage unweit der französischen Grenze, das milde Klima, die mondäne Atmosphäre und die elf warmen Quellen machen die ehemalige Sommerresidenz des Großherzogtums Baden heute noch zu einem international sehr beliebten Kur- und Bäderort. Ausgedehnte Waldgebiete, die die Schwarzwald-Hochstraße berühren, laden zu Spaziergängen ein. Doch ist Baden-Baden nicht nur für seine Quellen bekannt – auch das schon 1838 gegründete Spielcasino, das alljährliche Pferderennen von Iffezheim und das neue Festspielhaus locken viele Besucher an.

Heidelberg: Alter Charme

Mit seiner landschaftlichen Schönheit, dem harmonischen Ensemble von Schloss und Altstadt direkt am Neckar und seiner Lage inmitten grüner Hügel gilt Heidelberg als eine der schönsten Städte Deutschlands. Für Millionen Touristen ist der Name der Stadt unweigerlich mit dem Begriff „Romantik“ verbunden, was aber nicht nur am Stadtbild, sondern vor allem an der literaturhistorischen Bedeutung Heidelbergs liegt: Die Stadt am Neckar war Mitte des 19. Jahrhunderts Zentrum der Hoch- und Spätromantik, das viele Dichter anzog, darunter Clemens Brentano, Achim von Arnim und Joseph von Eichendorff. Heute ist Heidelberg mit der ältesten deutschen Universität einer der bedeutendsten Forschungsstandorte des Landes.

Konstanz: Schöne Lage

Dicht an der Schweizer Grenze liegt Konstanz, die größte Stadt am Bodensee. Die schöne Lage am größten deutschen Binnengewässer macht den besonderen Reiz der malerischen Stadt aus. So prägt neben den mittelalterlichen Bauten der Altstadt eine ausgedehnte Uferpromenade das Konstanzer Stadtbild.

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Datum: 05.01.2007