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Црна Гора |
Regierungsform: Republik
Staatsoberhaupt: Präsident Filip Vujanović
Regierungschef: Ministerpräsident Milo Djukanović
Außenminister: Miodrag Vlahovic
Einwohner: 620 000 (2003)
Hauptstadt: Podgorica
Fläche: 13.812 km2
Währung: Euro
BIP real: 1,644 Mrd. Euro
BIP pro Kopf: 2.638 Euro
Arbeitslosenrate: 22,3%
Wichtigste Exportmärkte: Serbien, Bosnien und Herzegowina, Italien, Deutschland, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
Wichtigste Exportware: Fertigprodukte, Lebensmittel
Wichtigste Importmärkte: Serbien, Deutschland, russische Föderation, Italien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
Wichtigste Importware: Maschinen, Transporteinrichtungen, Treib- und Schmierstoffe, Textilien
Bedeutende Wirtschaftssektoren: Industrie, Landwirtschaft, Handel
Montenegros Annäherung an die EU:
- 1996: Regionaler Ansatz: Der Rat der Europäischen Union beschließt politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, um die Entwicklung von bilateralen Beziehungen zur damaligen Bundesrepublik Jugoslawien ermöglichen.
- 1999: Die EU schlägt einen neuen Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess (SAP) für fünf südosteuropäische Länder inklusive der Bundesrepublik Jugoslawien vor.
- Oktober 2000: Sturz des Milosevic Regimes in der Bundesrepublik Jugoslawien.
- Juni 2000: Der Europäische Rat in Feira bestätigt, dass alle Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses potentielle Kandidaten für eine EU-Mitgliedschaft sind.
- 2001: Start des neuen CARDS-Programms, das als finanzielles EU-Unterstützungsprogramm speziell für die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses geschaffen wurde.
- Juli 2001: Start der „EU- Bundesrepublik Jugoslawien Beratenden Task-Force“
- März 2002: Unterzeichnung des Belgrader Abkommens über eine Staatenunion.
- Februar 2003: Die neue Verfassung tritt in Kraft. Die Staatenunion Serbien und Montenegro ersetzt als Rechtsnachfolger die Bundesrepublik Jugoslawien. Die Staatenunion setzt sich aus der Republik Serbien und der Republik Montenegro zusammen.
- Juni 2003: Beim Europäischen Rat in Thessaloniki wird der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess als die Politik der EU für die Staaten des Westbalkans bestätigt. Die europäische Perspektive dieser Staaten wird bestätigt.
- Juli 2003: Ein “Verstärkter Permanenter Dialog” ersetzt das bisherige Format der "Beratenden Task-force".
- Juni 2004: Der Rat der Europäischen Union beschließt eine Europäische Partnerschaft für Serbien und Montenegro.
- Oktober 2004: Twin Track Approach - gemäß Verfassungsrealität finden Verhandlungen sowohl mit Gesamtstaat als auch mit den beiden Teilrepubliken, je nach jeweiligem Kompetenzbereich, statt.
- April 2005: Die Europäische Kommission kommt in ihrer Machbarkeitsstudie zu dem Schluss, dass Serbien und Montenegro bereit ist, die Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU aufzunehmen.
- Oktober 2005: Eröffnung der Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA). Diese sind an die Bedingung der uneingeschränkten Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (IStGHJ) geknüpft.
- Januar 2006: Der Rat der EU beschließt eine aktualisierte Europäische Partnerschaft für Serbien und Montenegro.
- März 2006: Das Außenministertreffen der EU25 mit den Staaten des westlichen Balkans bestätigt erneut die europäische Perspektive der SAP-Länder.
- Mai 2006: Die Verhandlungen über das SAA werden auf unbestimmte Zeit unterbrochen, da Serbien (im Gegensatz zu Montenegro) nicht uneingeschränkt mit dem IStGHJ zusammenarbeitet.
- Juni 2006: Mit der Unabhängigkeitserklärung des montenegrinischen Parlamentes am 3. Juni 2006 wird die Staatenunion mit Serbien (Serbien und Montenegro/ Srbija i Crna Gora, SCG), die als Nachfolger der Bundesrepublik Jugoslawien seit 2003 existiert hatte, beendet.
- Juli 2006: Der Rat der EU erteilt der EU-Kommission ein neues Mandat für die (Wieder-) Aufnahme von SAA-Verhandlungen mit dem nun unabhängigen Montenegro.
- September 2006: (Wieder-)Eröffnung der SAA-Verhandlungen.
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