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DEUTSCHE G8-PRÄSIDENTSCHAFT

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Weimar – die Stadt von Goethe und Schiller

 

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Weimar, natürlich immer Weimar, wo sich Goethe und Schiller um 1800 gegenseitig zu immer neuen Meisterwerken anregen. Jahr um Jahr bringt Schiller seine Dramen auf die Bühne, Goethe schreibt Wilhelm Meister und nimmt die Arbeit am Faust wieder auf. In dieser Zeit war die thüringische Residenz die unbestrittene geistige Hauptstadt Deutschlands. 1805 stirbt Schiller, für Goethe ein schwerer Verlust. 1806 im August stürzt das Heilige Römische Reich Deutscher Nation in Trümmer.

Der Staat Preußen bricht zusammen. Als französische Krieger nach der gewonnenen Schlacht von Jena und Auerstedt plündernd durch Weimar ziehen, wirft sich Goethes Gespielin Christiane Vulpius vor seine Tür und hält die Soldaten auf. Schreckliche Tage im Oktober, so um den 14. bis zum 17. herum. Am 19. Oktober 1806 traut Pfarrer Günther das Paar.



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Datum: 28.12.2006