Urlaub, so weit das Auge reicht: Mit diesem Motto wirbt die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein für das „Land zwischen den Meeren“. 4,5 Millionen Gäste kommen jährlich in die Seebäder an der Ostsee und auf die Inseln in der Nordsee und genießen Sand und Sonne, Wind und Wellen, Städte und Strände. Damit gehört Schleswig-Holstein zu den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands.
Ein besonderes Erlebnis ist eine Wattwanderung. Im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer, dem größten Nationalpark in Mitteleuropa, kann man bei Ebbe und mit ortskundiger Führung nicht nur den Lebensraum Meer entdecken, sondern auch von Insel zu Insel laufen. Ein Highlight ist das große Segelsport-Fest „Kieler Woche“, ein Ereignis das Schleswig-Holstein Musik Festival mit Konzerten im ganzen Land.
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Meer und Medaillen: Kiel ist vom Wasser geprägt. Das Meer reicht bis in die Landeshauptstadt. Die riesigen Kräne und Passagierschiffe in der Kieler Förde vermitteln ein maritimes Lebensgefühl. Die Universität mit ihren 20.000 Studenten bringt Leben in die Stadt. Eine Delikatesse sind die „Kieler Sprotten“, die kleinen schmackhaften Räucherfische. Der Jahreshöhepunkt ist die „Kieler Woche“, das weltbekannte Segelereignis und Volksfest. Jedes Jahr im Juni kommen über drei Millionen Menschen zum größten Sommerfest im Norden Europas.
Backstein und Buddenbrooks: Lübeck bietet 1000 Jahre lebendige Geschichte und ein eindrucksvolles Bild mittelalterlicher Backsteingotik. Das Holstentor ist das Wahrzeichen der Hansestadt; das gesamte Oval der Altstadt gehört zum Unesco-Welterbe. Eine Spezialität ist das „Lübecker Marzipan“. Lübeck hat aber auch in der Literatur seinen Platz. Die Altstadt war Schauplatz des Romans „Die Buddenbrooks“ von Thomas Mann. Das Haus in der Mengstraße 4 stand im Zentrum des Romans. Heute beherbergt es das „Buddenbrookhaus“, das an den Schriftsteller erinnert. Außerdem lebt der Literaturnobelpreisträger Günter Grass in Lübeck.
Warften und Watt: Die Halligen im Wattenmeer zwischen Föhr und Nordstrand sind Marschinseln, die nicht durch Winterdeiche geschützt sind und dadurch bei Hochwasser überflutet werden. Die Häuser liegen auf künstlichen, vier bis fünf Meter hohen Warften.
Felsen und Vögel: Helgoland, die einzige Hochseeinsel Deutschlands, liegt rund 70 Kilometer vom Festland entfernt in der Nordsee. Schon von weitem sieht man die „Lange Anna“, einen 47 Meter hohen Felspfeiler. Eine Attraktion ist der Lummenfelsen, auf dem Tausende von Seevögeln brüten.
Segeln und Surfen: Flensburg gilt als Musterbeispiel europäischer Integration. Über 400 Jahre wurde die Grenzstadt von der dänischen Krone regiert. Noch heute nennt jeder fünfte Flensburger Dänisch als seine Muttersprache. Es gibt eine dänische Zeitung, dänische Kindergärten, Schulen und Vereine. Die dänische Minderheit ist integriert und wahrt gleichzeitig ihre Identität. In der historischen Altstadt gibt es viele Zeugnisse dänischer Baukultur. In den traditionellen Kaufmannshöfen finden sich heute Galerien, Boutiquen und Bistros. Vor den Toren der Stadt liegt die 35 Kilometer lange Flensburger Förde, eins der schönsten Segel- und Surfreviere Europas. Yachthäfen und Badestrände wechseln sich ab.
Sand und Sonne: Sylt ist die größte deutsche Nordseeinsel. Die langgezogene Insel, durch den Hindenburgdamm seit 1927 mit dem Festland verbunden, bietet 40 Kilometer Sandstrand zwischen List im Norden und Hörnum im Süden. Die Inselmetropole Westerland und Deutschlands prominentestes Dorf Kampen sind Treffpunkt der Reichen und Schönen. 1750 Sonnenstunden jährlich sind ein überzeugendes Argument.
Rad und Raps: Fehmarn gehört als einzige Ostseeinsel zu Schleswig-Holstein. Die Urlauber kommen über die knapp einen Kilometer lange Fehmarnsundbrücke auf das flache, 185 Quadratkilometer große Eiland. Eine Radtour durch die blühenden Rapsfelder ist ein Erlebnis. Der Golfplatz Fehmarn auf den Wulfener Bergen gilt als einer der schönsten in Deutschland.