Verstöße gegen Glücksspielgesetze in Deutschland und Schweden

Vergangenes Wochenende hat die Polizei gleich in mehreren Bundesländern Razzien gegen illegales Glücksspiel durchgeführt. Unter anderem in Hamburg, Sachsen und Rheinland-Pfalz waren die Aktionen erfolgreich und Spielautomaten wurden beschlagnahmt.

Illegale Spielautomaten und Pokerrunden in Deutschland

Trotz den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie – oder gerade deshalb – hat die Polizei illegale Spielautomaten vorgefunden. Dadurch dass die Casinos neben vielen anderen Freizeitangeboten zurzeit geschlossen haben müssten, weichen manche Personen immer wieder auf illegale Angebote aus. So wurden in einer Wohnung in Neuwied, Rheinland-Pfalz, gleich sieben unerlaubte Spielautomaten und eine größere Menge Bargeld bei einer Durchsuchung vorgefunden.

Während diese Razzia nach einem Hinweis aus der Bevölkerung stattfand, war die Durchsuchung in Leipzig, Sachsen, im Rahmen von Ermittlungen gegen einen 42-jährigen. Dabei wurden ebenfalls Spielgeräte und verbotene Substanzen gefunden und sichergestellt worden. Im Bericht der Polizei Sachsen hieß es: „In der weiteren Folge entdeckten die Beamten sechs Spielautomaten und hegten den Verdacht der unerlaubten Veranstaltung von Glücksspielen. Des Weiteren wurde in einem Automaten ein Cliptütchen mit einer weißen kristallinen Substanz gefunden. Durch die Bereitschaftsstaatsanwältin wurde sodann eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Im Rahmen dessen wurden weitere Cliptütchen mit weißer kristalliner Substanz aufgefunden und sichergestellt.“

In Hamburg sind Spielautomaten und eine illegale Pokerrunde bei der Razzia von Sonntag auf Montag in einer Werkstatt vorgefunden worden. Hamburg ist nicht der erst Ort, an dem unerlaubte Pokerrunden stattfinden. Zuletzt in Berlin wurden vergangene Woche 27 Personen in einem Keller im Bezirk Tempelhof-Schöneberg beim illegalen Kartenspiel aufgefunden worden. Neben dem Verstoß des illegalen Glücksspiels, müssen die angetroffenen Personen auch mit Strafen aufgrund des Missachtens des Kontaktverbots. Zwei Personen, gegen die bereits ein „Verdacht des illegalen Aufenthalts“ vorgelegen hat, wurden auf die Polizeiwache mitgenommen. Berichten der „Hamburger Morgenpost“ zufolge nehmen illegale Glücksspiele zu, während Einbrüche dagegen zurückgehen.

Illegale Online-Casinos werben in Schweden mit ihren Angeboten

Während in Deutschland heimlich illegale Glücksspielrunden stattfinden bedacht darauf wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dass die Behörden nicht darauf aufmerksam werden. Dahingegen werben in Schweden illegale Online-Casinos ganz offen, wenn nicht sogar dreist. Obwohl bereits vergangenes Jahr hat die schwedische Regierung beschlossen härtere Maßnahmen zu ergreifen, um den Spielerschutz zu erhöhen. Diese Regeln sollen allerdings nur für Online-Anbieter mit Lizenz gelten. Genau deshalb werben nicht lizenzierte Online-Casinos in dem Land damit, dass sie keine Lizenz besitzen, somit keine Einschränkungen beachten müssen und dadurch über ein größeres Angebot an Online-Spielen verfügen.

Besonders dadurch, dass in Schweden auch Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie gelten und somit manche Spieler die Angebote von Casinos nicht mehr wie vorher nutzen können. Wie in vielen anderen Ländern hat die Online-Spielebranche durch so manchen Lockdown einen gewaltigen Zulauf bekommen. Das stellt allerdings das Hauptproblem dar, wenn illegale Anbieter mit ihren Diensten werben. Oftmals fällt es Spielern schwer zu erkennen, welche Webseiten seriös sind und welche nicht. Die nicht-lizenzierten Anbieter werben mit einem breiten Spieleangebot, was für manche Menschen sicherlich ansprechend erscheint. Allerdings haben solche Online-Spielehallen weder ein Zeit- noch ein Einsatzlimit. Gerade für Problem-Spieler ist dies sicherlich nicht förderlich.

Einstufung der illegalen Anbieter in „rot“ und „gelb“

Die Regierung unternimmt allerdings bisher nur etwas gegen Online-Casinos, die dort als „rot“ geführt werden. Darunter fallen alle Casinos, die keine Lizenz haben und ihren Sitz im Ausland, wie zum Beispiel auf Curacao. Obwohl diese Unternehmen nur eine Lizenz beantragen müssten und diese auch ohne weitere Auflagen bekommen würden, besitzen sie keine und allein 2019 wurden 130 von diesen Seiten gesperrt.

Anders ist es mit nicht-lizenzierten Anbietern mit Sitz in einem anderen europäischen Land. Diese Webseiten werden als „gelb“ eingestuft und die Aufsichtsbehörde überlegt sich zuerst, wie sie vorgehen könnte, anstatt sofort einzugreifen, wenn solch ein Anbieter eine Werbung schaltet. Es wird derzeit noch überprüft, ob diese Anbieter von Online-Casinos, die teilweise mit namhaften Spieleherstellern zusammenarbeiten, tatsächlich gegen das Gesetz verstoßen. Das weitere Vorgehen in Schweden ist also noch nicht bekannt.

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