USA: Präsidentschaftskandidat Biden für Online Casinos

Die Glücksspielbranche in den USA hat sich in den letzten Monaten durch die Aufhebung des Wettverbots schon einmal deutlich geändert. Geht es nach dem 77-jährigen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden, soll das allerdings erst der Anfang sein. Auf einer Veranstaltung in der Spielermetropole Las Vegas teilte Biden mit, dass er sich für eine Legalisierung der Online Casinos in den USA ausspricht. Zudem lehnt Biden es ab, das sogenannte Fernkommunikationsgesetz anzupassen, um damit der Online-Glücksspielbranche weitere Hürden in den Weg zu legen. Das US-Justizministerium fordert eine derartige Anpassung bereits seit mehreren Monaten.

Biden: Contra Wire-Act-Neuauflage, pro Online Casinos

Joe Biden ist Präsidentschaftskandidat der Demokraten im nächsten US-Wahlkampf und damit einer der Konkurrenten von Präsident Donald Trump. Zumindest in der Glücksspielbranche und in Las Vegas dürfte Biden in den letzten Tagen einige Stimmen gesammelt haben. Der ehemalige Vizepräsident der Demokraten war vor einigen Tagen in Las Vegas unterwegs, um hier im Rahmen seiner Kampagne über die möglichen Gesetzeslagen rund um die Glücksspielbranche zu sprechen. Der Tenor ist dabei ziemlich eindeutig. Biden erklärte zum Beispiel, dass er sich gegen eine Reform des sogenannten Wire Acts ausspricht. Dieser wurde im Jahre 1961 verabschiedet und dient vor allem dazu, die Sportwetten staatenübergreifend einzuschränken. Das US-Justizministerium fordert allerdings schon seit mehreren Monaten, dass dieser Act auch für Online Casinos oder Lotterien angewandt wird. Eine Besonderheit ist in diesem Zusammenhang das Pokerspiel. Barack Obama, Vorgänger von Donald Trump, ließ den Wire Act ausschließlich für Sportwetten gelten. Trump wiederum wiederrief die Entscheidung seines Vorgängers.

Abgesehen von einem Veto gegen Reform des Gesetzes erklärte Biden in Las Vegas auch, dass er sich für eine Liberalisierung des Online Glücksspiels ausspreche. Weitere Pluspunkte sammelte der Politiker zudem dadurch, dass er vor allem die Staaten und Bundesbehörden in der Pflicht sieht, für ein sicheres Spiel und einen erhöhten Spielerschutz zu sorgen. Biden erklärte, dass Staaten und Bundesbehörden eng zusammenarbeiten müssten und so sicherstellen, dass Glücksspiele sicher, fair und frei von Korruption ablaufen können.

Biden als Favorit der Glücksspielbranche?

Der kommende US-Wahlkampf dürfte als einer der spannendsten überhaupt in die Geschichte eingehen, schließlich wird sich Präsident Donald Trump zum ersten Mal gegen einen bzw. mehrere Widersacher behaupten müssen. Für die Glücksspielbranche ist Trump bereits ein eher positiver Präsident, schließlich war und ist der Commander in Chief selbst kräftig in die Glücksspielbranche involviert. Nichtsdestotrotz könnte Biden für die Branche dennoch der passendere Kandidat sein. Eine Anpassung der gesetzlichen Grundlage dürfte vor allem für Pokeranbieter und Online Casinos ganz neue Freiheiten schaffen. Erneut könnte ein Milliardenmarkt entstehen. Wie schnell das in den USA gehen kann, zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Sportwetten in den letzten Monaten. Seit der Aufhebung des sogenannten PASPA-Acts, der die Sportwetten in fast allen Bundestaaten verbot, wächst die Branche unaufhörlich. In immer mehr Bundestaaten wurde das Gesetz mittlerweile gekippt, so dass Millionen von US-Amerikanern plötzlich in den eigenen vier Wänden ihre Wetten platzieren können. Zuvor musste hierfür in der Regel zum Beispiel ein legales Casino in der Nähe oder die Reise nach Las Vegas bzw. New Jersey in Kauf genommen werden.

Konkurrenz gibt es für Biden rund um die Stimmen in der Glücksspielbranche aber auch im eigenen, demokratischen Lager. Hier hat sich jüngst der in New York aufgewachsene Politiker Andrew Yang dafür ausgesprochen, dass Pokerspiele bundesweit legalisiert werden sollen. So würden sich für alle Beteiligten Vorteile ergeben, erklärt Yang. Konkret gab dieser an: „Online Poker ist in vier Staaten legal. Die staatlichen Vorschriften sind unterschiedlich und bringen viele Spieler auf ausländische Webseiten. Wir sollten klare Regeln aufstellen und Poker in allen 50 Bundesstaaten legalisieren. US-amerikanische Spieler und Unternehmen könnten hiervon profitieren, zudem könnten die neuen Steuereinnahmen zur Bekämpfung der Spielsucht eingesetzt werden.“ Auch Yang ist Präsidentschaftskandidat der Demokraten und gilt für viele Anhänger aufgrund seines Alters als Favorit. Yang ist mit 44 Jahren noch in den politischen „Kinderschuhen“, während Biden als ehemaliger Vizepräsident und Senior seine beste Zeit demnach schon gehabt haben könnte.

Trump gilt als großer Favorit

Damit die geplanten Änderungen der Präsidentschaftskandidaten aber auch wirklich in die Tat umgesetzt werden können, müssen diese erst einmal eine „winzig kleine“ Hürde überspringen und US-Präsident werden. Das dürfte im kommenden Wahlkampf keinesfalls einfach werden. Donald Trump hat zwar zahlreiche politische Gegner, darf sich aber in der Gesellschaft durchaus über Zuspruch freuen. Im Laufe seiner Amtszeit konnte Trump schon einige Gegner von seinem Kurs überzeugen und wird mit Sicherheit alles daran legen, dass eine weitere Amtsperiode geleistet werden kann. Zumindest die Demokraten verfolgen in den USA aber immerhin noch große Hoffnungen durch ein Impeachment-Verfahren, mit dem der amtierende US-Präsident aus seinem Amt gehoben werden könne. Laut Experten sind die Aussichten auf Erfolg in diesem Impeachment-Verfahren aber offenbar gering.

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