Spielbank Hamburg: Lizenz läuft aus – droht die Schließung?

Die Spielbank Hamburg ist mit ihren verschiedenen Dependancen im Prinzip nicht mehr aus der Hansestadt wegzudenken. Nicht nur viele Einheimische spielen hier oder nehmen an einem der zahlreichen Themenabende teil. Auch viele Touristen zieht es regelmäßig in die verschiedenen Standorte. Läuft es schlecht, könnte das allerdings in naher Zukunft schon anders aussehen. Nur bis Ende des laufenden Jahres ist die Lizenz der Betreiber gültig. Ob diese verlängert wird, steht bislang noch in den Sternen.

Spielbank Hamburg: Ist in vier Monaten wohlmöglich Schluss?

Die Hamburger gelten generell eher als kühl und distanziert. In diesen Tagen allerdings rücken die Mitarbeiter der Hamburger Spielbank eng zusammen. Alle der rund 300 Angestellten teilen das gleiche Schicksal: Sie wissen nicht, ob sie auch im nächsten Jahr noch für ihren jetzigen Arbeitgeber aktiv sein können. Der Grund: Die Konzession der Spielbank läuft am 31. Dezember 2019 aus. Wie es danach weitergeht, ist bisher vollkommen unklar. Bereits seit 1977 wird die Hamburger Spielbank vom Unternehmen Spielbank Jahr + Achterfeld GmbH & Co. KG betrieben. Ob dies auch im nächsten Jahr noch so sein wird, weiß derzeit niemand. Ein Sprecher der Spielbank bestätigte gegenüber lokalen Medien: „Die aktuelle Konzession hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2019 und läuft somit Ende des Jahres ab.“

Sollte es tatsächlich zu keiner Neuvergabe kommen, wäre das für den Touristenmagneten Hamburg ein enormer Rückschlag. Die Stadt hat eine lange Tradition rund um die Spieltische und Automaten, die noch immer von Einheimischen und Besuchern der Stadt aufrechterhalten wird. Dass aber tatsächlich keine neue Lizenz vergeben wird, ist eher unwahrscheinlich. Es könnte jedoch sein, dass es künftig einen neuen Betreiber geben wird.

Europaweite Ausschreibung läuft auf Hochtouren

Bereits seit vielen Monaten laufen daher die europaweiten Ausschreibungen der Stadt. Die Hamburger Innenbehörde könnte die Lizenz bei einem passenden Bewerber also auch an ein europäisches Unternehmen vergeben. Für die Mitarbeiter wäre das sicherlich erst einmal nur ein schwacher Trost, denn auch bei einem neuen Betreiber dürfte die Zukunft erst einmal ungewiss bleiben. Lohnenswert ist das Angebot aber allemal für den neuen Betreiber. So heißt es in der Ausschreibung, dass es sich um den „Betrieb einer öffentlichen Spielbank bestehend aus einem Hauptstandort und Dependancen für den Zeitraum vom 1.1.2020 bis zum 31.12.2034“ handele.

Kurioserweise ist die Ausschreibung laut offiziellen Angaben bereits seit September 2018 beendet. Dennoch kann noch kein Ergebnis präsentiert werden. Wie die Behörde mitteilte, sei das Vergabeverfahren schlichtweg noch nicht abgeschlossen. Wann genau eine Entscheidung fallen wird, ist ebenfalls unklar. Immerhin dürfte für die Angestellten beruhigend zu wissen sein, dass sich auch die Spielbank Jahr + Achterfeld GmbH & Co. KG wieder für eine Lizenz beworben hat. Bleibt zu hoffen, dass das Traditionsunternehmen von keinem Mitbewerber ausgestochen werden kann.

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