Spielbank Berlin: Spende gegen homophobe Gewalt

Soziale Verantwortung ist ein Thema, welches vor allem in der Glücksspielbranche immer wieder angesprochen wird. Schön zu sehen ist es, dass sich die Glücksspielunternehmen in diesem Bereich auch wirklich engagieren. In Berlin beispielsweise unterstützt die Spielbank der Stadt regelmäßig gemeinnützige Projekte oder soziale Einrichtungen. Eine Spende in Höhe von 5.000 Euro ist jetzt zum Beispiel an die Anti-Gewalt-Initiative MANEO geflossen, die sich seit rund 30 Jahren gegen homophobe Gewalt einsetzt.

Klaus Wowereit machte sich für MANEO stark

Eine ganz wesentliche Rolle bei der Unterstützung der Anti-Gewalt-Initiative nimmt der ehemalige Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit ein. Dieser gab bereits 2001 auf einem Sonderparteitag der SPD bekannt, dass er homosexuell ist. Im Rahmen der Partnerschaft erklärte Wowereit, der auch als Beiratsmitglied in der Spielbank tätig ist: „Leider ist Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender immer noch ein alltägliches Problem. Daher ist es umso wichtiger, Einrichtungen wie MANEO zu unterstützen, ihre wichtige Arbeit auch weiterhin zu fördern und damit ein Zeichen gegen homophobe Gewalt zu setzen. Die Arbeit von MANEO ist wichtig und vorbildhaft.“

Wie wichtig die Arbeit ist, zeigt ein Blick auf die Auswertung der Berliner Polizei aus dem letzten Jahr. 2018 lebten in der Hauptstadt rund 350.000 homosexuelle Menschen. Angriffe auf homosexuelle Personen wurden in 164 Fällen verzeichnet – das sind nahezu alle zwei Tage eine Straftat.

MANEO leistet seit fast 30 Jahren wichtige Arbeit

In der Tat ist MANEO im Kampf gegen die homophobe Gewalt und für die Toleranz von homosexuellen Menschen eine der vielleicht bekanntesten Organisationen in der Bundesrepublik. Bereits seit fast 30 Jahren ist die Organisation tätig, wurde mehrfach ausgezeichnet und hat unter anderem das Lesbisch-Schwule-Stadtfest von Berlin ins Leben gerufen. Im Anschluss an die Übergabe eines symbolischen Schecks in Höhe von 5.000 Euro erklärte MANEO-Leiter Bastian Finke: „Es ist uns ein großes Anliegen, Menschen nach einer Gewalttat oder Diskriminierung zu helfen, zu unterstützen und in ihrer sexuellen Selbstbestimmung zu stärken. Wir danken Herrn Wowereit und der Spielbank Berlin für ihre Unterstützung bei unserer wichtigen Arbeit und werden uns weiterhin mit aller Kraft gegen Gewalt gegen schwule und bisexuelle Menschen einsetzen.“

Ein Statement abgegeben hat zu der Spende an die Anti-Gewalt-Initiative auch der Geschäftsführer der Spielbank, Marcel Langner. Dieser erklärte: „Homophobe Gewalt ist nicht hinnehmbar. Einrichtungen wie MANEO setzen sich mit ihrer Arbeit gegen dieses Problem ein und leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag für die schwule Community, sondern für unser aller Miteinander. Ich freue mich, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Klaus Wowereit auf MANEO gefallen ist und hoffe, dass die Einrichtung auch in Zukunft ihre wegweisen Arbeit fortsetzen kann.“ Abgesehen von der Veranstaltung des Lesbisch-Schwulen-Stadtfestes in Berlin zwischen 1993 und 1998 ist MANEO zum Beispiel auch für die Durchführung von deutschlandweiten Umfragen zuständig oder hilft Opfern von homophober Gewalt bei der Aufarbeitung und Trauma-Bewältigung. Ebenso unterstützt die Organisation bei der Gewaltprävention und der Erfassung von Straftaten gegen Homosexuelle.

Tolle Struktur der Spielbank macht Förderung möglich

Die Spielbank in Berlin hat sich in der Vergangenheit immer wieder durch seine besonderen sozialen Engagements hervorgetan. So wurden zuletzt rund 25.000 Euro aufgebracht, um verschieden Sportvereine der Stadt vor einem Untergang zu retten. Möglich gemacht wird dies durch ein spezielles Konzept der Spielbank. So wird hier ein eigener Fördertopf bereitgehalten und regelmäßig gefüllt. Dieser dient wiederum dazu, um gemeinnützige Projekte oder soziale Einrichtungen zu unterstützen. Welchen Einrichtungen im Detail geholfen wird, können die Beiratsmitglieder der Spielbank festlegen. In diesem Fall war es also Beiratsmitglied Wowereit, welches sich für eine Spende an die Organisation MANEO aussprach.

Generell ist die Unterstützung von sozialen Einrichtungen oder auch Sportvereinen in der Glücksspielbranche aber keine Seltenheit. Die Stadt Düsseldorf beispielsweise ist eine Sport-Kooperation mit dem Glücksspielunternehmen der Gauselmann Gruppe eingegangen. Der Glücksspielkonzern fördert verschiedene Sportvereine und Sportler der Stadt und hilft zum Beispiel jungen Talenten dabei, ihren Traum vom Profisport zu verwirklichen. Zusätzlich dazu engagieren sich die Glücksspielunternehmen in aller Regel vor allem im Bereich Spielerschutz und Jugendschutz. Dies ist zum Teil gesetzlich so verankert, im Normalfall reichen die Tätigkeiten der Unternehmen aber weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Glücksspielbranche als Vorbild für andere Branchen?

Gerade mit Blick auf das hohe soziale Engagement ist die Glücksspielbranche durchaus als Vorbild für andere Branchen zu bezeichnen. Immerhin ist die Aktivität hier enorm hoch, was möglicherweise aber auch mit der Sonderrolle der Glücksspielbranche in der Wirtschaft zu tun hat. Dennoch ist es schön, dass die Aktivitäten der Unternehmen in den letzten Jahren deutlich zugelegt haben. Zusätzlich ist natürlich zu hoffen, dass dieser Trend auch in den kommenden Jahren anhält und möglicherweise noch ausgebaut wird. Immerhin lässt sich auch nicht von der Hand weisen, dass die Glücksspielunternehmen enorme Möglichkeiten haben, um mit ihrer Hilfe an verschiedenen Stellen zu unterstützen.

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