Spanien: Behörden intensivieren Kampf gegen illegales Glücksspiel

Die spanischen Behörden haben vor einiger Zeit angekündigt, den Kampf gegen das illegale Glücksspiel im Land weiter intensivieren zu wollen. Jetzt sind der Ankündigung konkrete Maßnahmen gefolgt. In rund 1.800 Spielhallen und Wettbüros führten die Behörden Razzien durch. Kontrolliert wurde hierbei vor allem die Einhaltung des Jugendschutzes. Und in gleich 28 Fällen würden Minderjährige in den Etablissements angetroffen. Dennoch sind die Behörden insgesamt erfreut über die verhältnismäßig geringe Anzahl.

Operation mit Namen „Arcade“ als Reaktion auf Beschwerden

Im Kampf gegen das illegale Glücksspiel hat die spanische Polizei eine groß angelegte Razzia durchgeführt. Kontrolliert wurde hierbei insbesondere die Einhaltung des Jugendschutzes. Unter die Lupe genommen wurden dabei laut Aussagen der Behörden rund 1.800 Spielhallen und Wettbüros. Der Grund für die Razzia kam demnach aus der Bevölkerung. So hätten sich in den letzten Monaten die Beschwerden und Vorwürfe gehäuft, dass Jugendliche Zutritt zu Glücksspieleinrichtungen bekommen würden. Diesen Vorwürfen ist man nun nachgegangen, wobei aber nur bedingt Jugendliche angetroffen wurden.

Insgesamt 28 Fälle vermeldete die Polizei im Anschluss. Für die Minderjährigen ging es nach den Razzien mit zur Polizei, wo diese anschließend von ihren Eltern abgeholt wurden. In einer Pressemitteilung heißt es zudem, dass man auch künftig weiter Überprüfungen durchführen werden, um die Einhaltung der Jugendschutzgesetzte sicherzustellen. Derart groß dürften die kommenden Einsätze dann aber erst einmal wohl nicht mehr ausfallen.

Kein Glücksspielproblem bei Minderjährigen, aber hoher Druck auf die Branche

Durchaus erfreulich ist dabei die Tatsache, dass nur 28 Fälle von Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz vermeldet werden konnten. Wie die Behörden mitteilten, sei diese Zahl zwar immer noch um 28 Personen zu hoch, insgesamt könne man angesichts der Ergebnisse aber nicht von einem Glücksspielproblem unter Jugendlichen in Spanien sprechen. Immerhin würde die Anzahl der Fälle im Verhältnis zu den kontrollierten Etablissements doch sehr gering ausfallen. Erfreulich sind diese Zahlen natürlich auch für die Glücksspielbehörde. Keine Branche im Land wird derart stark kontrolliert, wenn es um die Einhaltung von Jugendschutzgesetzen und anderen Vorschriften geht. Schön zu sehen, dass dies in Spanien ganz offenbar Früchte trägt.

Dennoch betonten die Behörden, dass man jetzt noch einmal kontrollieren wolle, wie diese 28 Verstöße gegen das Gesetz zustande gekommen sind. Prüfen wolle man so etwa, ob die Jugendlichen etwa in einer größeren Gruppe und in Begleitung Erwachsener in die Lokale gekommen sind oder ob die Mitarbeiter bei der Kontrolle schlichtweg nicht genau hingesehen haben – wenn diese denn überhaupt durchgeführt wurden. Insgesamt fällt das Fazit dennoch positiv aus und zeigt klar, dass auf dem spanischen Glücksspielmarkt bei den legalen Glücksspielanbietern auch regulär gearbeitet wird. Das betonte auch noch einmal der Generaldirektor der CEJUEGO. Dieser kritisierte die Berichterstattung in den Medien und gab an, dass diese in den letzten Monaten ein falsches Bild auf die Glücksspielbranche und den Jugendschutz geworfen hätten.

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