Scientific Games: Glücksspielanbieter startet in der Türkei durch

Neue Märkte zu erschließen ist für die Glücksspielunternehmen heutzutage ein wesentlicher Bestandteil des eigenen Geschäfts. Immerhin bringen neue Märkte auch neue Möglichkeiten und sind oftmals deutlich leichter reguliert als die bestehenden und vielfach sogar überlaufenen Märkte. Auch der Glücksspielkonzern Scientific Games erschließt jetzt einen neuen Markt – die Türkei. Hier geht der US-Konzern eine starke Kooperation ein und wird sowohl im landbasierten Betrieb als auch im Online-Betrieb mitmischen.

„OpenSports“ Ergebnis der Partnerschaft in der Türkei

Scientific Games dürfte in den USA derzeit eigentlich gut zu tun haben. Das jedenfalls dürfte man meinen, immerhin sind hier die Glücksspielgesetzte gerade dabei, eine Renaissance zu erleben. Dennoch bemüht sich der US-Konzern aber darum, auch andere Märkte im Auge zu behalten oder konkret ins Ziel zu fassen. So etwa den türkischen Markt. Hier wurde eine Partnerschaft mit dem Glücksspielunternehmen Sans Dijital ins Leben gerufen. Einem staatlichen Unternehmen. Gemeinsam mit diesem soll das neue Joint-Venture-Unternehmen Sans Girisim an den Start gebracht werden. Und dieses wiederum wird unter dem Namen „OpenSports“ auch das Angebot von Scientific Games in der Türkei zur Verfügung gestellt.

Konkret geht es hierbei laut einer Pressemitteilung des US-Glücksspielkonzerns um 5.000 Betting Terminals im landbasierten Betrieb. Zudem sollen sechs Sportwetten-Plattformen für den Online-Betrieb bereitgestellt werden. Ebenfalls geplant ist laut Statement auch, die nationalen Lotterien mit den eigenen Software-Lösungen auszustatten. Ein offensichtlich schwerwiegender Deal, der für Scientific ganz neue Türen öffnet.

Glücksspiel und Sportwetten in der Türkei?

Glücksspielgeschäfte in der Türkei sind nicht unbedingt die erste Option, wenn Unternehmen an eine Expansion im eigenen Geschäftsfeld denken. Allerdings: Viele Arten des Glücksspiels stehen in der Türkei hoch im Kurs und werden hier durch die Lizenzbehörden des Landes auch ganz offiziell reguliert. Hierzu gehören insbesondere die Sportwetten, die sich in der Türkei großer Beliebtheit erfreuen. Nicht ganz zufällig also, hat sich auch Scientific Games für den vielversprechenden Markt entschieden. Zusätzlich dazu kommt dem Unternehmen zugute, dass es sich beim Kooperationspartner um einen staatlichen Glücksspielkonzern handelt. Dieser dürfte insbesondere in der Türkei einen etwas größeren Schutzfaktor als ein privates Unternehmen genießen.

Seit März ist die Partnerschaft offiziell in trockenen Tüchern, jetzt soll der Start auf dem Markt also fokussiert werden. Tätig sein werden beide Unternehmen im Rahmen dieser Partnerschaft erst einmal für zehn Jahre. Für diesen Zeitraum wurde die Lizenz der türkischen Behörden vergeben. Eine Verlängerung ist aber keinesfalls ausgeschlossen.

Türken freuen sich auf den US-Glücksspielgiganten

Auf Seiten der Türken ist die Freude dementsprechend groß, dass für einen möglicherweise so langen Zeitraum jetzt ein so mächtiger Konzern wie Scientific Games ins Boot geholt werden konnte. Das betont auch Sinan Oktay, der als Vorstandsmitglied des Joint-Venture-Unternehmens tätig ist: „Unsere Teams haben bei diesem wichtigen Projekt eine hervorragende Zusammenarbeit geleistet. Wir schätzen das Bestreben von Scientific Games sehr, die Steuereinnahmen der türkischen Regierung zu maximieren und wir freuen uns auf eine Partnerschaft mit einem der weltbesten Entertainment-Unternehmen.“

Läuft es für den Glücksspiel auf dem türkischen Markt gut, könnte der Einstieg von Scientifc Games auch von anderen Unternehmen registriert werden. In diesem Fall wäre es möglich, dass sich noch weitere Größen dazu entschieden, hier einzusteigen. Für die Türkei wäre das natürlich erstrebenswert und könnte dafür sorgen, dass der ohnehin pochende Sportwetten-Markt noch weiter wächst. Bereits seit mehreren Jahren gehört das Land im Bereich der Sportwetten zu den Top-Märkten dieser Welt. Gut möglich, dass hier in Zukunft noch weitere Schritte nach oben möglich sind.

Freuen darf sich wohl auch die Staatskasse

Neben dem türkischen Glücksspielkonzern darf sich über die Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen darf sich auch die Staatskasse über die Partnerschaft freuen. Auffällig intensiv betonen beide Seiten, dass die Kooperation auch die Einnahmen der Regierung maximieren soll. Nachdem dies bereits von Oktay angesprochen wurde, waren ähnliche Töne auch von Scientific-Geschäftsführer Barry Cottle zu hören. Dieser erklärte: „Dank der einzigartigen Zusammenführung der Stärken unserer Lotterie- und  Technologie-Teams haben wir eine komplette marktführende Sportwetten-Lösung gefunden und fühlen uns geehrt, von Sans Dijital und der türkischen Regierung ausgewählt worden zu sein, auf einem der weltweit führenden Märkte mit unseren Wett-Programmen die Profite zu maximieren.“

Auf den ersten Blick handelt es sich bei diesem Deal also um einen echten Volltreffer, der alle Beteiligen scheinbar glücklich machen kann. Das gilt aber nur dann, wenn die Erwartungen auch erfüllt werden. Genau das muss die Partnerschaft in den kommenden Jahren noch unter Beweis stellen. Für den US-Konzern sind die Rahmenbedingungen in dieser Zusammenarbeit aber gewiss günstig. Der Kooperationspartner hat staatliche Wurzeln, der Markt in der Türkei boomt und die Lizenz für das Joint-Venture gilt für ganze zehn Jahre – allzu viel dürfte hier im Prinzip nicht schiefgehen. Gleichzeitig könnte sich für Scientific so ein horrender Vorteil gegenüber der internationalen Konkurrenz ergeben. Denn: Bei einem Einstieg weiterer Giganten wäre hier schon eine gewisse Erfahrung auf dem Markt vorhanden.

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