Schweiz: Kritik am ersten Online Casino Jackpots.ch

Lange Zeit haben die Schweizer Spielbanken und speziell das Grand Casino Baden auf diesen Moment gewartet: Vor rund einer Woche konnte mit Jackpots.ch endlich das erste offizielle Schweizer Online Casino an den Start gehen. Hierfür hat die Branche in der Alpenrepublik lange gekämpft und sich gegen jede kritische Stimme gewehrt. Nach gut einer Woche fällt das Zwischenfazit jedoch erst einmal niederschmetternd aus. Zahlreiche Spieler haben sich über das Angebot und insbesondere die Zahlungen beschwert.

Bewährungsprobe in den Sand gesetzt

Vor fast genau einem Jahr wurde in der Schweiz per Volksabstimmung festgelegt, dass der heimische Online-Markt ausschließlich Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zugängig sein soll. Für zahlreiche Anbieter aus dem Ausland bedeutete das den Abschied. Die Spielbanken des Landes wiederum konnten sich die Hände reiben. Ausschließlich diese 21 Etablissements haben die Möglichkeit, sich für eine Lizenz auf dem Online-Markt zu bewerben. Wenig überraschend haben sich auch einige Spielbanken um diese Lizenz gekümmert. Eines davon ist das Grand Casino Baden, welches mit dem eigenen Angebot „Jackpots.ch“ seit gut einer Woche das erste und bisher einzige legale Online Casino der Schweiz betreibt. Eigentlich eine hervorragende Situation, um die Spieler von sich zu überzeugen und gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil zu erwirtschaften. Doch die Bewährungsprobe wurde vom neuen Casino offensichtlich in den Sand gesetzt.

So jedenfalls fällt das überwiegende Fazit zahlreicher Spieler aus, die sich unter anderem in den sozialen Medien oder sogar im Radio negativ gegenüber dem Angebot äußerten. Ein Spieler berichtete zum Beispiel, dass ihm ein Gewinn von rund 300 Franken aufgrund von technischen Problemen nicht hätte ausgezahlt werden können.

Spieler kritisieren die Auswahl im Angebot

Zahlreiche Experten hatten bereits vor der Marktöffnung für die heimischen Anbieter angemahnt, dass sich Spieler in diesem Fall auf deutlich begrenztere Angebote einstellen müssen – zumindest vorerst. Auch das scheint den Spielern jetzt erst bewusst zu sein. Und ist gleichzeitig vielen Kunden nein Dorn im Auge. Konnten die Spieler bei den Anbietern aus dem Ausland teilweise aus mehr als 1.000 Spielen wählen, sind es bei Jackpots.ch aktuell lediglich 50 Games. Der überwiegende Teil davon, 47 der 50 Spiele, sind Spielautomaten. Ausweichen können die Spieler bislang lediglich auf drei Black Jack Varianten: Black Jack Single Hand, Black Jack Multi Hand und Black Jack Single Hand VIP mit etwas höheren Einsatzmöglichkeiten. Kurios: Die Spielautomaten im Aufgebot stammen vom Entwickler iSoftBet – und damit von einem Unternehmen, was in gewisser Weise durch die Volksabstimmung vom Markt verbannt wurde.

Abgesehen von der fehlenden Auswahl stört viele Spieler offenbar, dass für Roulette, Baccarat, Poker und das Live-Casino bereits Menüs auf der Webseite zur Verfügung stehen. Wer diese jedoch anklickt, bekommt lediglich den Hinweis angezeigt, dass sich die Spieler noch ein kleines bisschen gedulden müssen.

Casino verteidigt sich

Die teilweise herbe Kritik der Spieler wollte das Grand Casino Baden allerdings nicht so auf sich sitzen lassen. So teilte die Spielbank mit, dass man mit einem deutlich geringeren Ansturm gerechnet habe. Bereits nach wenigen Tagen hätten sich mehrere Tausend Spieler registriert und das System damit überfordert. Zusätzlich dazu erklärte der Vorstandsvorsitzende Detlef Brose, dass die Lizenzierungsbehörde die Anzahl der Spiele für den Start auf 50 beschränkt hatte. Das Casino habe das eigene Portfolio daher vor dem Start noch einmal deutlich verkleinern müssen. Zudem hätte man von der abschließenden Bewilligung bis zum Marktstart lediglich zwei Wochen Zeit gehabt und hätte daher noch nicht alle Punkte abschließend fertigstellen können. Ebenso äußert sich Brose zu dem Vorwurf der nicht ausgezahlten Gelder. Dieser wird vehement zurückgewiesen. Es handele sich um einen Einzelfall, der allerdings nicht aufgrund eines Versagens des Casinos entstanden sei. Vielmehr hätte der Spieler seinen Account nicht verifiziert und zudem im weiteren Verlauf eine falsche IBAN angegeben.

Das Casino selbst ist mit seinem Start trotz der zahlreichen Kritiken zufrieden. Aus Sicht der Spieler wird es aber dennoch interessant sein, wie zügig der Anbieter nun auf die Rückmeldungen reagiert. Immerhin steht ein Teil der Konkurrenz bereits in den Startlöchern. Drei weitere Casinos möchten in den kommenden Wochen mit ihren Online-Angeboten an den Start gehen. Bis dahin kann das Grand Casino Baden noch eine kurze Monopolstellung genießen. Bleibt zu hoffen, dass dieser knallende Fehlstart nicht als symbolisch für die gesamte Branche betrachtet werden muss.

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