Schweden: Glücksspielbehörde hat beide Hände voll zu tun

Anfang des Jahres hat Schweden einen wichtigen Schritt unternommen und den Online-Glücksspielmarkt offiziell auch für private Unternehmen aus dem Ausland geöffnet. Ein Schritt, der für die Spieler natürlich für gesteigerte Attraktivität sorgt. Für die Glücksspielbehörden sind die zahlreichen Bewerbungen für die Lizenzen aber vor allem mit einer ganzen Menge Arbeit verwunden. Auch, weil schon einige Unternehmen gegen die Vorgaben verstoßen und so immer wieder regulierende Maßnahmen erforderlich sind. Die Casinos sind aber mit ihrer Lage auch nicht immer so wirklich zufrieden.

Entwickler Wazdan freut sich über neue Lizenz in Schweden

Bereits im letzten Jahr hatten die schwedischen Behörden nicht nur die Regulierung des Marktes bekanntgegeben, sondern gleichzeitig auch das Lizenzierungsverfahren gestartet. Dieses ist enorm umfangreich und zieht sich bei jedem Anbieter offenbar deutlich länger als zunächst erwartet. Das ist der Grund dafür, dass trotz einer gut achtmonatigen Aktivität noch immer Glücksspielunternehmen auf ihre Lizenz für den hohen Norden warten. So ging es auch dem Provider Wazdan, der jetzt quasi als Inbegriff für den Lizenzierungsprozess gesehen werden kann. Bis vor wenigen Tagen musste sich der Provider gedulden, bis endlich eine offizielle Bewilligung auf Seiten der schwedischen Behörden ausgestellt wurde. Diese ermöglicht es dem Provider, seine Spiele allen Unternehmen mit einer Lizenz in Schweden anzubieten. Zusätzlich dazu können bestehende Partnerschaften in Skandinavien ausgeweitet werden.

Von Seiten des Unternehmens heißt es hierzu: „Wir freuen uns sehr darüber, unsere schwedische Lizenz bekannt geben zu können. Diese ermöglicht es uns, unsere Position auf dem schwedischen Markt zu stärken und die Reichweite unseres Portfolios durch bereits vorhandene Kooperationen zu erweitern. Die schwedische Lizenz eröffnet unserem Team zudem die Türen, um neue Beziehungen aufzubauen und um den schwedischen Spielern qualitativ hochwertige Wazdan-Entwicklungen anzubieten.“ Für den Provider, der erst seit gut neun Jahren auf dem Markt aktiv ist, ist Schweden damit ein weiterer Kernmarkt in Europa und ein erneuter Beleg dafür, dass Wazdan sein Wachstum weiterhin global vorantreiben möchte.

Anforderungen an die Behörden und Anbieter sind enorm

Viel Arbeit bedeuten Bewerbungen wie die von Wazdan vor allem für die schwedische Glücksspielbehörde. Diese muss in einem umfangreichen Lizenzierungsverfahren alle Anträge prüfen und gleichzeitig die Hintergründe jedes Casinos durchleuchten. Bietet dieses einen seriösen Hintergrund? Kann eine gewisse finanzielle Sicherheit geboten werden? Werden die Integrität und der Spielerschutz berücksichtigt? Diese Fragen müssen beantwortet werden – und das funktioniert natürlich nicht über Nacht. Dennoch mussten auch die Behörden jüngst erst zugeben, dass man sich mit dem Aufwand deutlich verschätzt habe und der Ansturm auf den schwedischen Markt größer ausfalle als erwartet.

Erschwert wird die Arbeit dadurch, dass der Fokus nicht nur auf den Lizenzierungsprozess gelegt werden kann, sondern der Markt natürlich noch weitere Herausforderungen mit sich bringt. So haben in der jüngeren Vergangenheit schon einige Unternehmen gegen die Vorgaben der schwedischen Behörden verstoßen, weshalb diese finanzielle Strafen ausrufen musste. Gleichzeitig beschäftigt sich die Behörde derzeit mit einem möglichen Werbeverbot, da viele Politiker monieren, dass die Werbemaßnahmen der zahlreichen Anbieter mittlerweile Überhand genommen hätten. Die Betreiber selber scheinen mit ihrer Situation auf dem schwedischen Markt in einigen Fällen aktuell aber ebenfalls nicht glücklich zu sein.

Kindred kritisiert horrende Kosten in Schweden

Sinnbildlich für die Kritik an der schwedischen Glücksspielbranche ist derzeit das Unternehmen Kindred. Der Konzern beklagte sich jüngst darüber, dass man aufgrund der hohen Regulierungskosten und enormen Marketingausgaben mit einem deutlichen Gewinnrückgang zu kämpfen habe. Gleichzeitig seien die Ausgaben für das Marketing aber notwendig, um in der Masse der Konkurrenz nicht unterzugehen. Eingeschossen hat sich Kindred daher vornehmlich auf die Regulierungskosten und erklärte hierzu: „Wie wir schon länger hervorgehoben haben und wie wir im ersten Quartal 2019 gesehen haben, hat die neue Lizenzverordnung in Schweden zu einem kurzfristigen, aber erheblichen Rückgang der Margen geführt, durch höhere Wettgebühren und durch ein stärkeres Marketing. Auf dem schwedischen Markt verzeichneten wir eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal, aber das EBITDA liegt noch immer bei rund 9,2 Millionen Pfund weniger im Vergleich zum zweiten Quartal des letzten Jahres.“

Trotz der Kritiken von unterschiedlichen Seitenkann der Marktstart in Schweden unterm Strich aber als Erfolg bezeichnet werden. Mehr als 70 Unternehmen haben bereits eine Lizenz für ihre Online Casinospiele erhalten, zahlreich Anbieter dürften in den kommenden Wochen und Monaten folgen.

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