Sazka Gruppe: Ärger wegen Tochtermarke Betano?

Zwischen der Novomatic AG und der Sazka Gruppe ist die Übernahme der Anteile an den Casinos Austria bereits beschlossene Sache. Noch ausstehend sind allerdings die Zustimmungen der Aktionäre und der Behörden. Insbesondere Letztere scheinen die Tschechen aber aufs Spiel gesetzt zu haben. Wie herauskam, steht die Sazka-Gruppe über zahlreiche Tochterfirmen hinter dem Online-Angebot von Betano – und hat hierüber ohne eine entsprechende Lizenz in Österreich Glücksspiele angeboten. Das könnte Ärger bei der Übernahme der Casag-Anteile geben.

Sazka-Gruppe: Konkurrent des eigenen Geschäfts?

Die tschechische Sazka-Gruppe ist ein international agierender Glücksspielkonzern, dessen Verflechtungen enorm weit reichen. Wie weit, war offenbar noch nicht einmal in Österreich bekannt. Dabei sind die Tschechien mit 38 Prozent Anteilen der größte Aktionär der Casinos Austria AG. Umso überraschender ist es, dass die Gruppe laut österreichischen Medien offenbar auch direkt an Konkurrenzangeboten beteiligt gewesen sein soll. Konkret geht e hierbei um das Angebot von Betano, hinter dem laut den Medien über zahlreiche Tochterfirmen der tschechische Konzern steht. Das Problem: Betano hat die Online-Glücksspiele ohne die notwendige Lizenz zur Verfügung gestellt. Genau an diesem Punkt wird es besonders kritisch.

Bislang äußerte sich die Bundeswettbewerbsbehörde zur Übernahme der Casag-Anteile von Novomatic ausschließlich positiv. Ein Grund hierfür sei demnach, dass Sazka in Österreich keine Glücksspielangebote betreibe. Genau diese Aussage ist jetzt vakant. Offenbar ist bzw. war Sazka sehr wohl mit einem Glücksspielangebot tätig – und das auch noch ohne Lizenz.

Betano in Österreich ab dem 1. Januar nicht mehr verfügbar

Die Sazka-Gruppe scheint allerdings gemerkt zu haben, dass man hier möglicherweise einen gefährlichen Weg eingeschlagen hat. Bevor die ganze Angelegenheit zu einer richtig großen Sache wird, hat man sich daher offenbar mit Betano für einen Rückzug vom österreichischen Markt entschieden. Bereits seit dem 18. Dezember ist es den Kunden nur noch möglich, Gelder vom Spielerkonto abzuheben. Einzahlungen sind seit jeher nicht mehr möglich. Auf der Webseite des Anbieters erhalten Kunden aus Österreich den folgenden Hinweis: „Wichtiger Hinweis: Betano wird in Kürze seine Dienste in Österreich einstellen. Ab dem 18. Dezember können unsere Kunden nur noch Abhebungen von ihren Konten vornehmen. Ab dem 1. Januar werden sie beim Besuch der Webseite von Betano in Österreich automatisch zu ihrem Kontoguthaben weitergeleitet, um den verbleibenden Betrag zu begleichen und den Betano-Kundendient zu nutzen.“

Novomatic und Sazka einig im Casag-Deal

Während auf behördlicher Seite also durchaus noch Zweifel an der Übernahme der Casag-Anteile von Novomatic durch Sazka bestehen könnten, sind sich die Unternehmen beide einig. Erst vor rund zehn Tagen bestätigte Novomatic offiziell, dass ihre Anteile von 17,19 Prozent an den Casinos Austria in die Hände der Sazka-Gruppe übergehen sollen. Diese würde dann ihren Anteil von bisher rund 38 Prozent auf mehr als 55 Prozent erhöhen. Zu dem Deal heißt es, dass diese Abmachung im besten Interesse der Casag sei, um die beiden wichtigsten und langfristig orientierten Aktionäre in Einklang zu bringen. Gemeint sind hiermit vor allem die österreichische ÖBAG und eben jene Sazka-Gruppe. Die ÖBAG (Republik Österreich) hält derzeit 33,2 Prozent der Anteile an den Casinos Austria. Die restlichen Prozente werden von einer Privatstiftung, Kleinanlegern und zu 5,3 Prozent von der Schelhammer & Schattera gehalten. Mit mehr als 55 Prozent der Anteile hätte die Sazka-Gruppe somit mit Abstand die größten Anteile an der Casag.

Weiter heißt es in der Mitteilung, dass die letzten Monate gezeigt hätten, dass klare Eigentümerstrukturen für das Unternehmen erforderlich seien. Die Novomatic AG wird allerdings ihre elf Prozent Anteile an der Österreichischen Lotterien GmbH behalten. Harald Neumann, der CEO der Novomatic AG, erklärte zum Abkommen: „Die bisherige Eigentümerstruktur hat zu keiner zufriedenstellenden Entwicklung der Casinos Austria geführt. Als kleinster Großaktionär haben wir uns daher entschlossen, unsere Anteile zu verkaufen, um der Casag eine klare und nachhaltige Eigentümerstruktur zu ermöglichen, damit das Unternehmen langfristig für die zukünftigen Herausforderungen der nationalen und globalen Märkte gewappnet ist.“ Auch die Sazka-Gruppe erklärte in diesem Zusammenhang ihre Freude über das Übereinkommen. Gleichzeitig teilte die Gruppe mit, dass man unabhängig von der Höhe der Beteiligung an der Casag eine faire Vertretung im Aufsichtsrat und Vorstand für die Zukunft stellen werde. Das dürfte insbesondere für die ÖBAG schön zu hören sein.

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