Novomatic verkauft Casag-Anteile an Sazka-Gruppe

In Österreich ist in der Glücksspielbranche noch immer viel los. Die Ermittlungen um die Casino-Affäre haltensichhartnäckig und zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass Novomatic seine Anteile an der Casinos Austria AG verkaufen möchte. Jetzt können diese Gerüchte bestätigt werden, denn der Konzern selbst teilte den Verkauf mit. Allerdings noch unter Vorbehalt, da zunächst eine Zustimmung der Behörden und Aktionäre erforderlich ist. Übernehmen soll die Anteile die ohnehin schon in der Casag vertretene Sazka-Gruppe.

Novomatic gibt 17,19 Prozent an die Sazka-Gruppe ab

In Österreich herrscht viel Bewegung in der Glücksspielbranche. Jüngst wurde zum Beispiel bekannt, dass die Glücksspielregulierung möglicherweise schon bald ganz in die Hände des Staates fallen könnte. Zudem sorgt in diesen Tagen auch der Glücksspielkonzern Novomatic für Aufsehen. Die Gumpoldskirchener werden in der Casino-Affäre belastet und haben in den vergangenen Tagen durchblicken lassen, an einem Verkauf der Anteile an der Casinos Austria AG interessiert zu sein. Jetzt aber sind es keine Gerüchte mehr. Novomatic selbst teilte mit, dass man die 17,19 Prozent der Casag-Anteile an die Sazka-Gruppe verkaufen möchte. Die Tschechen besitzen bereits Anteile an der Casag, was letztendlich auch einer der Hauptgründe für den Verkauf gewesen sein soll.

So teilt Novomatic mit, dass der Verkauf aktuell noch unter Vorbehalt beschlossen wurde. Eingeholt werden müssten zunächst noch die Bestätigungen durch die Behörden und die Aktionäre. Gleichzeitig gab man aber an, dass der Verkauf im „besten Sinne der Casag“ sei und künftig die beiden wichtigsten und langfristig orientierten Aktionäre in Einklang bringe. Nicht aus der Hand gegeben werden Novomatic zufolge die Anteile an der Österreichischen Lotterien GmbH. Hier hält Novomatic elf Prozent – und dabei soll es bleiben.

Novomatic und Sazka zufrieden mit Verkauf

Auch wenn sich Novomatic und die Sazka-Gruppe in der Vergangenheit nicht immer ganz einig waren, scheint der Verkauf für beide Seiten die beste Lösung zu sein. Robert Chvatal, der CEO der Sazka-Gruppe, erklärte: „Wir sind überzeugt, dass dies die beste Lösung für das Unternehmen ist. Wir wollen der Casag eine stabile positive Entwicklung in einer langfristigen Partnerschaft ihrer beiden größten Aktionäre sichern. Wir fühlen uns verpflichtet, gemeinsam mit der ÖBAG und dem Casag-Team für eine nachhaltige Entwicklung zum Wohle der Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner zu sorgen.“ Zudem kündigte Chvatal einige Innovationen im Kerngeschäft der Casag an.

Novomatic-Chef Harald Neumann äußerte zum Deal: „Die bisherige Eigentümerstruktur hat zu keiner zufriedenstellenden Entwicklung der Casinos Austria geführt. Als kleinster Großaktionär haben wir uns daher entschlossen, unsere Anteile zu verkaufen, um der Casag eine klare und nachhaltige Eigentümerstruktur zu ermöglichen, damit das Unternehmen langfristig für die zukünftigen Herausforderungen der nationalen und globalen Märkte gewappnet ist.“

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