NBA 2K20: Glücksspiel-Elemente in Basketball-Simulation

Die Vorfreude bei Basketball-Fans auf der ganzen Welt ist groß. In wenigen Tagen erscheint das neue „NBA 2K20“, welches erneut ganz neue Maßstäbe im Bereich der Basketball-Simulationen setzen dürfte. Bei aller Freude hagelt es im Vorfeld der Veröffentlichung aber auch kräftig Kritik. Der Entwickler scheint nicht mit Glücksspiel-Elementen zu geizen und befeuert damit wieder einmal die Debatte um die Lootboxen in den Videospielen für Kinder.

Glücksspiel-Elemente wie Slot-Spiele im Game vorhanden

In wenigen Tagen erscheint das neue NBA 2K20 aus der bekannten Basketball-Reihe, welches sich ganz offensichtlich wieder intensiv mit den sogenannten Pay2Win-Möglichkeiten oder auch Lootboxen beschäftigt. Bereits in den vergangenen Jahren hatten Fans des Spiels die Einführung dieser Maßnahmen bemängelt. Unbeeindruckt davon setzt sich der Trend im neuen Spiel aber offenbar fort – und das scheinbar stärker als je zuvor.

Im Zusammenhang mit dem MyTeam-Modus des Spiels werden laut einem vorher veröffentlichten Trailer offenbar zahlreiche Glücksspiel-Elemente in das Spiel eingebracht. Darunter Spielautomaten oder Slot-Maschinen, mit denen Spielerkarten für das eigene Team geworden werden können. Um hier das eigene Glück herauszufordern, sind auf Seiten der Spieler allerdings Einsätze notwendig – und die werden oftmals mit echtem Geld bezahlt.

Jugendschützer dürften das Spiel kritisch betrachten

Ob die Spieler tatsächlich einen so wertvollen Spieler erhalten wie sie Geld für die Glücksspiel-Elemente ausgegeben haben, kann nicht gewährleistet werden. Jugendschützer sehen aus diesem Grund in den sogenannten Lootboxen einen Verstoß gegen das Glücksspielgesetz. Gerichte in Deutschland allerdings sind der Auffassung, dass die Lootboxen nicht die Elemente des Glücksspiels erfüllen. Ein verbot gibt es deshalb bislang nicht. Gerade erst vor wenigen Tagen hat zum Beispiel der beliebte Titel GTA 5 auf sich aufmerksam gemacht, da die Entwickler hier ein ganzes Casino virtuell integriert haben. Auch hier Spielen die Spieler mit eingezahltem, echtem Geld.

Abgesehen von einem direkten Verstoß gegen das Glücksspielgesetz sehen viele Jugendschützer zudem, dass die Kinder und Jugendlichen zu früh mit den Elementen des Glücksspiels vertraut gemacht werden. In den USA ist NBA 2K20 ohne Altersbeschränkung spielbar. Diese dürfte auch nur schwer durchzusetzen sein – immerhin sprechen wir über eine Sport-Simulation. Für Deutschland dürfte nach der Erscheinung also das Gleiche gelten. Dennoch betrachten die Kritiker hier kritisch, dass junge Spieler viel Geld für die virtuellen Superstars ausgeben. Und das zum Teil ohne das Wissen der Eltern. Debattiert wird daher in vielen Ländern, auch in Deutschland, ob die Spiele mit den Lootboxen bzw. Pay2Win-Inhalten künftig gesondert gekennzeichnet werden müsse. Erworben werden dürften diese dann möglicherweise auch nur von Jugendlichen über 16 Jahren bzw. Erwachsenen über 18 Jahren. Bis zum Markstart von NBA 2K20 am 6. September in Deutschland wird diese Idee allerdings garantiert nicht umgesetzt werden – wenn sie es denn überhaupt jemals wird.

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Bildquelle: Gamestar

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