Mallorca: Neuer Aktionsplan gegen die Glücksspielsucht

In ganz Spanien gehen die Behörden und verschiedene Organisationen in diesen Tagen besonders emsig rund um die Prävention und Aufklärung beim Glücksspiel vor. Einer der Gründe ist hierfür der sogenannte „Nationale Tag ohne Glücksspiel“ in Spanien. Ein anderer Grund ist, dass sich die Anzahl der Problemspieler in den letzten Jahren deutlich vergrößert hat. Das Problem möchte man nun eindämmen, vor allem durch eine offensive Aufklärung.

Anzahl der Problemspieler fast verdoppelt

Erst vor wenigen Tagen hat die Stadt Barcelona damit Aufsehen erregen können, dass künftig keine neuen Spielhallen und Wettbüros mehr eröffnet werden dürfen. Während die Probleme des Glücksspiels hier vor allem durch Verbote eingegrenzt werden sollen, hat man sich auf der Insel Mallorca für einen anderen Weg entschieden: Die Aufklärung und Prävention. In ganz Spanien werden derzeit verschiedene Projekte veranstaltet, mit denen anlässlich des „Nationalen Tages ohne Glücksspiel“ rund um das Glücksspiel aufgeklärt werden soll. Betroffen sind davon natürlich nicht nur die spanischen Städte und Regionen auf dem Festland, sondern auch die spanischen Inseln. Und die sogar mehr als je zuvor.

So wurden erst vor wenigen Tagen von verschiedenen Zeitungen Statistiken der Generaldirektion für Volksgesundheit veröffentlich. Diese zeigt, dass sich die Anzahl der Problemspieler auf den Balearen in nur einem Jahr mehr als verdoppelt hat. 2017 hätten demnach insgesamt 126 Personen die Suchthilfeorganisationen der Balearen angesteuert. 2018 seien es demnach schon 281 Personen gewesen. Zudem habe sich auch die Zahl der Menschen mehr als verdoppelt, die am Ende tatsächlich eine Therapie in Anspruch genommen haben – 148 Personen waren das in 2018.

Ansteigende Zahlen erwartet

Wie es von Seiten der Behörden heißt, rechne man damit, dass die Anzahl im Jahr 2019 noch einmal deutlich steigen könnte. Der Grund sei hierfür zum einen, dass eben nicht alle Problemspieler auch wirklich eine Therapie in Anspruch genommen haben. Zudem rechne man damit, dass weitere Problemspieler hinzukommen werden. Wohl gemerkt handelt es sich hierbei um offizielle Zahlen zur Behandlung. Die tatsächlich Anzahl der Problemspieler auf den Balearen, inklusive Dunkelziffer, dürfte ohnehin wesentlich höher ausfallen. Dennoch reichen auch diese Zahlen bereits dazu aus, dass sich die Stadtverwaltung von Palma nun dazu entschlossen hat, einen Aktionsplan gegen die Glücksspielsucht ins Leben zu rufen. Dieser soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden und sowohl kurzfristig als auch langfristig Erfolge vorweisen können.

Wenig überraschend zielt der Aktionsplan vor allem darauf ab, junge Menschen frühzeitig aufzuklären und so effektiv zu schützen. Aus dem Stadtrat von Palma heißt es dazu: „Unser Ziel ist es, dass der Aktionsplan zu einem Instrument für weitere Planung, Ordnung und Koordinierung wird, welches sämtliche lokalen Programm und Projekte zum Thema Sucht zusammenfasst und so zu einem Dokument wird, welches die Arbeit des Stadtrates in dieser Materie verdeutlicht, um die Gesundheit zu fördern und Süchten vorzubeugen.“

Intensive Aufklärung in Schulen und Bildungseinrichtungen

Konkret sollten die Präventionsprogramm und die Aufklärung so vor allem in den Schulen und anderen Bildungseinrichtungen durchgeführt werden – und das offenbar bereits in frühestem Alter. So ist geplant, dass die Kinder schon an den Grundschulen den korrekten Umgang mit den digitalen Technologien erlernen. Ebenso sollen die Schüler generell über die Risiken der digitalen Welt aufgeklärt werden – mit dem Glücksspiel als eines der Kernthemen. Intensivieren möchte man laut der spanischen Medien zudem die Arbeit des Roten Kreuzes, welche sich um junge Erwachsene und vor allem Studenten kümmern soll. Bereits 2015 hatte das Rote Kreuz ein ganz ähnliches Programm ins Leben gerufen, welches vor allem gegen die Alkohol- und Drogenabhängigkeit eingesetzt wird. Hier möchte man ansetzen und dieses auch für andere Substanzen und die Spielsucht passend gestalten.

Mallorca ist dabei keinesfalls die einzige Balearen-Insel, die das Glücksspiel von einer anderen Seite angehen möchte. Auch auf der Nachbarinsel Menorca beschäftigt man sich intensiv damit, wie die Menschen rund um die Gefahren durch das Spiel besser aufgeklärt werden können. Erst vor wenigen Tagen hat der Stadtrat hier zum Beispiel zu einer Diskussionsrunde geladen, an der mehrere Gesundheitsexperten und Glücksspielexperten teilgenommen haben. Der Gedanke dahinter: Das Glücksspiel und auch seine Problematiken sollen von verschiedenen Standpunkten aus betrachtet werden. Insgesamt lassen sich die Ansätze auf den Balearen damit als sehr erfreulich und fortschrittlich betrachten. Anstatt auf Verbote zu setzen, entscheidet man sich hier lieber für den Weg einer gesunden Aufklärung. Ob diese aber auch wirklich Früchte trägt, wird sich in den kommenden Jahren erst einmal zeigen müssen.

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