London: Branche richtet den Blick auf die ICE

Jahr für Jahr finden mehrere Treffen der Glücksspielbranche statt, auf denen sich Anbieter aus der ganzen Welt über die neuesten Herausforderungen und Möglichkeiten austauschen. Zusätzlich dazu werden aber natürlich auch die neusten Produkte präsentiert, weshalb die Glücksspielmessen auch für zahlreiche Spieler interessant sind. Anfang Februar öffnet mit der ICE in London eine der bekanntesten Glücksspielmessen überhaupt ihre Türen. Die Veranstaltet rechnen wieder mit einem Rekord-Andrang, der den Ansturm aus dem vergangenen Jahre noch einmal übertreffen sollte.

ExCel-Gelände als Ausrichtungsort

Am 5. Februar 2019 ist es wieder soweit und die ICE öffnet in London ihre Türen. Bis zum 7. Februar können sich Aussteller und Besucher dann über die verschiedenen Trend der Glücksspielbranche informieren und sich gleichzeitig über Veränderungen, Herausforderungen und Aufgaben der Zukunft austauschen. Ausgerichtet wird die ICE bereits seit 1990, so dass hier von einer der traditionsreichsten Glücksspielmessen überhaupt gesprochen werden kann. Abgedeckt werden dabei nicht nur die Betreiber der Online Casinos, zu Gast sind stattdessen auch Sportwetten-Anbieter, Spielbanken oder andere Unternehmen aus dem Bereich des elektronischen Spiels.

Veranstaltet wird die ICE dieses Jahr im ExcCel-Center, welches erst im Jahre 2000 eröffnet wurde und als enorm modernes Messegelände bezeichnet werden kann. Insgesamt mehr als 400.000 Quadratmeter Fläche stehen hier zur Verfügung, aufgeteilt wird diese auf verschiedene Hallen. Während eines Jahres finden im ExCel-Center in den sogenannten Docklands in London zahlreiche Veranstaltungen statt. Dazu gehören natürlich nicht nur Glücksspiel-Events, sondern zum Beispiel auch Boxkämpfe, Konzerte oder Shows. Laut Betreiber Clarion Events steht für die ICE eine Fläche von mehr als 42.000 Quadratmetern zur Verfügung, auf der sich die Besucher begeistern lassen können.

Fast 20 deutsche Unternehmen auf der ICE anzutreffen

Wie bedeutsam die ICE mittlerweile geworden ist, lässt sich unter anderem an der Präsenz der deutschen Glücksspielunternehmen erkennen. Insgesamt 17 Branchengrößen aus Deutschland sind auf der ICE vertreten. Dazu gehören zum Beispiel die Gauselmann-Gruppe mit ihrer Tochter Merkur, aber auch Bally Wulff. Mit 17 Unternehmen ist Deutschland ganz nebenbei das Land, das die viertgrößte Anzahl an Unternehmen auf der Messe stellen wird. Am stärksten vertreten sind die Glücksspielunternehmen aus Großbritannien, von denen 124 Unternehmen erwartet werden. Auf Platz Zwei findet sich Malta mit 69 Unternehmen, auf Platz Drei die USA mit 29 Unternehmen. Unterteilt werden lässt sich die Teilnehmerzahl generell zudem noch einmal in die Wettanbieter und die restlichen Unternehmen. Die Buchmacher stellen hier mit mehr als 250 Firmen den größten Anteil, fast 235 Unternehmen spezialisieren sich dabei auf die Sportwetten. Anders gesagt: Es wird auch in diesem Jahr wieder einiges zu sehen geben und Spieler dürfen sich sicherlich im Nachhinein auf das eine oder andere Highlight einstellen.

Ebenfalls interessant dürfte für die Besucher die Tatsache sein, dass die ICE von zahlreichen Konferenzen begleitet wird. Insgesamt sieben Konferenzen werden durch die Veranstaltungsreihe ICE Vox organisiert und beschäftigen sich mit ganz unterschiedlichen Themen. Besucher können an den Vorträgen teilnehmen und sich so exklusive Einblicke in die Arbeit der Glücksspielbranche und deren Aufgaben sichern. Mit dabei sind hier zum Beispiel Vorträge zur Werbung und dem Marketing, gleichzeitig aber auch zur künstlichen Intelligenz, dem Stand der weltweiten Regulierung oder dem Kampf gegen Cyber-Kriminalität und der Sicherheit. Anders, als zum Beispiel die recht zähen Vorträge aus der Schulzeit, verspricht die ICE mit namhaften Rednern und innovativen Vorträgen dabei eine ganze Menge Abwechslung.

Gambling Commission setzt Boykott durch

Am meisten gesprochen wird auf einer Veranstaltung bekanntermaßen immer über die Gäste, die gar nicht anwesend sind. Das könnte auch für die ICE gelten, denn anders als noch im letzten Jahr, wird die britische Gambling Commission nicht an der Glücksspielmesse teilnehmen. Das hat seine Gründe, denn im letzten Jahr hatte sich die Behörde darüber beschwert, dass vor allem die Hostessen auf der Messe lediglich leicht bekleidet seien, während die männlichen Kollegen stets im Anzug auftreten würden. Im Detail sagte Sarah Harisson von der Gambling Commission damals: „Es ist absolut unverständlich, warum die Frauen nur wenig mehr als Badeanzüge tragen, während ihre männlichen Kollegen in Anzügen auftreten. Das ist in keiner Weise zu akzeptieren und hat nichts mit Political Correctness, sondern vielmehr mit guter Unternehmensführung seitens der Aussteller zu tun.“ Die Behörde kündigte daraufhin an, weitere Besuche boykottieren zu wollen, sollte sich dieser Umstand nicht ändern. Die ICE allerdings scheint darauf nicht weiter einzugehen, auch in diesem Jahr ist davon auszugehen, dass sich leicht bekleidete Hostessen um die Besucher kümmern. Gut möglich also, dass sich die Gambling Commission zunächst einmal für längere Zeit von der ICE verabschieden wird.

Dieser Umstand ist durchaus bedauerlich, schließlich sind derartige Treffen immer auch dafür geeignet, dass sich die Branche mit ihrer Regulierungsbehörde austauschen kann. Gleichzeitig dürften die letzten Entwicklungen auch nicht dazu beigetragen haben, dass die Gambling Commission der Branche gegenüber künftig freundlicher gestimmt ist.

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