LeoVegas: Glücksspielkonzern muss Finanzziele auf 2021 verschieben

LeoVegas war in den letzten Jahren einer der erfolgreichsten Glücksspielanbieter auf dem europäischen Markt. Beim Konzern verlief eine Menge so, wie geplant – aber auch nicht alles. Und genau deshalb muss das Unternehmen seine Finanzziele auf das Ende des Jahres 2021 verschieben, obwohl diese bereits 2019/20 erreicht werden sollten. Als Grund hierfür gibt der Konzern vor allem die zahlreichen Regulierungsbeschränkungen an, die auf vielen Märkten festgelegt wurden. Insgesamt aber gestalten sich die Aussichten für die Schweden dennoch positiv.

Finanzziele zurückgezogen und auf 2021 verschoben

Für das schwedische Casino von LeoVegas verlief das Jahr 2018 offenbar nicht ganz wie geplant. Wie der Konzern vor wenigen Tagen mitteilte, werde man deshalb die aufgestellten Finanzziele für 2019/20 zurückrufen und diese stattdessen auf das Ende des Jahres 2021 verschieben. Der Konzern spricht dabei konkret von einem Umsatz von rund 600 Millionen Euro und einem EBITDA von 100 Millionen Euro. Korrigiert werden müssen die Ziele laut des schwedischen Konzerns vor allem deshalb, weil man auf vielen Märkten ganz neuen Problemen und Hürden durch die Regulierungsbehörden gegenüber stehe. Insbesondere der englische Markt sei hierfür enorm anfällig gewesen. Unterm Strich muss so also die Korrektur der Finanzziele her, da sich die Umsätze nicht so stark entwickelten, wie sich der Konzern dies zunächst ausgemalt hatte.

CEO Gustaf Hagman sprach im Zuge der Bekanntgabe des Verschiebens sogar davon, dass das Jahr 2018 das schwierigste Jahr in der Geschichte des Unternehmens gewesen sei. Eigentlich eine überraschende Aussage, denn im vierten Quartal des Jahres konnte ein Umsatzanstieg von 25 Prozent vorgelegt werden. Trotz alledem fällt das Betriebsergebnis aber nicht so gut aus, wie geplant. Hagman erklärte hierzu, dass die Regulierungsvorgaben dafür gesorgt hätte, dass viele Projekte des Konzerns nicht hätten umgesetzt werden können. Demzufolge sank auch die Aktie des börsennotierten Unternehmens um fast drei Prozent. Trotz alledem ist der Geschäftsführer aber optimistisch und erklärte: „Wir stießen auf Herausforderungen, auf die wir zuvor noch nicht gestoßen waren. Infolgedessen sehen wir eine Verlangsamung des Wachstums. Es bleibt noch viel zu tun und zweifellos können und werden wir uns in vielen Bereichen verbessern. Wir haben viel gelernt und sind gut positioniert, um unsere langfristige Vision, Weltmarktführer im mobilen Casinosektor zu sein, zu erreichen.“

Schweden hält seine Versprechen bisher ein

Große Hoffnungen stecken die Skandinavier in den kommenden Jahren vor allem in ihren Heimatmarkt in Schweden. Der wurde erst vor wenigen Wochen richtig geöffnet und reguliert, wobei LeoVegas aber auch schon in der Vergangenheit in Skandinavien auf dem schwedischen Markt aktiv war – und das enorm erfolgreich. Im letzten Quartal 2018 waren es zum Beispiel eben jene Spieler aus der Heimat, die für rund 77 Prozent des Gesamtertrags bei LeoVegas zuständig waren. Kaum verwunderlich ist es daher, dass der Anbieter in den kommenden Monaten und Jahren einen verstärken Blick auf den Markt in der Heimat werfen möchte. CEO Hagman erklärte hierzu: „Wir sind die meiste geschätzte Marke auf unserem Heimatmarkt Schweden, wo wir mit unseren eigenen Technologien gut aufgestellt sind. Außerdem haben wir große Fortschritte in Bezug auf verantwortungsbewusstes Spielen und Compliance gemacht und planen, neue Casino-Marken auf dem Markt zu etablieren.“ Angesichts dieser Aussichten ist es also nicht ganz so schlimm, dass vor allem der britische Markt einen spürbaren Rückgang verzeichnet hat.

Abgesehen davon sind die Zahlen des Konzerns aber tatsächlich weit entfernt von schlecht. Die aufgekaufte Marke vom Royal Panda Casino, welche im November 2017 erworben wurde, brachte zum Beispiel einen Umsatzanstieg von gut 13 Prozent im letzten Quartal 2018 auf die Waage. Der Konzern Rocket X, den LeoVegas rund ein halbes Jahr später aufgekauft hat, konnte einen Umsatz von 32,7 Millionen Euro generieren. Ebenfalls gut sieht es darüber hinaus auch in den einzelnen Produktbereichen aus. Das Live-Casino-Spiel beispielsweise legte insgesamt um 14 Prozent zu, bei den Sportwetten waren es neun Prozent. Das klassische Casinospiel ist wiederum weiterhin das Zugpferd des Angebots und machte im vierten Quartal 2018 mehr als 75 Prozent des gesamten Bruttospielertrages aus.

Mit einem Award ins neue Jahr

Neben dem letzten Quartal in 2018 verliefen auch die ersten Wochen in 2019 für LeoVegas sehr erfreulich. Der Konzern steigerte seinen Umsatz um 16 Prozent und konnte so mehr als 28,5 Millionen Euro umsetzen. Darüber hinaus gab es für das schwedische Unternehmen bei den diesjährigen IGA-Awards in London die Auszeichnung für das beste mobile Casino im Jahre 2018. Vergeben wurde der Preis von einer Fachjury, die sich zuvor mit den Angeboten zahlreicher Glücksspielunternehmen beschäftigte und diese hinsichtlich verschiedener Faktoren unter die Lupe nahm. Mit Blick auf das mobile Casino wurden beispielsweise der Zugang zum mobilen Portfolio, die Breite im Spielangebot oder die Verfügbarkeit des Kundensupports bewertet. Abgesehen von diesem Preis gab es zudem noch Auszeichnungen in 25 weiteren Kategorien. Darunter den Award für das beste Casino, die besten Innovationen, das beste Live-Dealer-Casino oder den besten Kundensupport. Vergeben werden die IGA-Awards einmal jährlich, gleichzeitig gelten die Auszeichnungen als enorm begehrte Preise in der Glücksspielbranche.

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