Jumio Report: Online-Glücksspielbranche schützt sich gut vor Betrügern

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Wie gut schützt sich eigentlich die Glücksspielbranche vor Betrügereien? Geht es nach dem aktuellen Jumio Bericht, ziemlich gut. Das US-Unternehmen Jumio hat in seinem Bericht die Betrugsversuche im Internet analysiert, in denen Betrüger vorgeben, eine andere Person zu sein. Generell ist laut den US-Amerikanern ein Anstieg dieser Delikte im World Wide Web erkennbar. Offenbar ist es aber vor allem die Glücksspielbranche, die sich gegen diese Betrüger besonders gut zur Wehr setzen kann.

Betrugsfälle nehmen generell zu

Hinter dem Jumio Bericht steht das in Kalifornien beheimatete Unternehmen Jumio. Der Konzern beschäftigt sich mit computergestützten Identitätsüberprüfungen und Zugriffslösungen. Anders gesagt: Jumio checkt, dass Zugriff nur die Personen bekommen, die den Zugriff auch erhalten sollen. Neben eigenen Systemen wertet das Unternehmen aber auch zahlreiche Überprüfungen aus. Täglich werden mehr als 300.000 Überprüfungen durchgeführt, die so natürlich auch einen interessanten Blick auf die verschiedenen Online-Branchen ermöglichen.

Jumio teilt in seinem Bericht mit, dass die globale Anzahl der Betrugsversuche mit falschen Identitäten deutlich gestiegen ist. Allein in den letzten fünf Jahren sei ein Zuwachs von insgesamt 100 Prozent zu verzeichnen. Der Anstieg in einem Jahr von 2018 auf 2019 liegt laut Jumio bei 27,8 Prozent. Wirklich erfreulich ist diese Auswertung somit auf den ersten Blick nicht.

Glücksspielbranche hat Problem besser in den Griff bekommen

Besonders gelitten hat unter diesem Problem in den letzten Jahren auch die Online-Glücksspielbranche. Der Bericht von Jumio zeigt jedoch, dass man das Problem hier ganz gut in den Griff bekommen hat. 2014 etwa seien laut Jumio 0,85 Prozent aller Konten bei Online-Glücksspielanbietern mit einer gefälschten Identität eröffnet worden. 2015 waren es 1,13 Prozent aller Konten, 2018 sogar 4,21 Prozent aller Konten. Bedeutet: Hier gab es stetig eine Zunahme. Im Jahr 2019 hat sich das laut Jumio Bericht jedoch geändert. Jetzt seien nur noch 2,52 Prozent aller Spielerkonten mit einer falschen Identität eröffnet worden. Ein Rückgang von mehr als 40 Prozent.

Ganz besonders effektiv könne sich demnach die britische Branche gegen die falschen Identitäten schützen. Hier liegt der Anteil der illegalen Konten laut Jumio Report bei nur einem Prozent. Das dürfte vor allem das Ergebnis der strengen Kontrollen durch die britischen Behörden sein, welche jüngst übrigens einen Gewinnrückgang der Branche vermeldeten. Gleichzeitig unternimmt die britische Glücksspielbranche mit modernen Sicherheitstechnologien jedoch auch enorm viel, um sich vor Betrugsfällen schützen zu können. Somit ist die Glücksspielbranche, insbesondere in Großbritannien, in dieser Hinsicht ein echtes Vorbild für andere Branchen. Diese leiden oftmals vor allem darunter, dass keine vergleichbar modernen Sicherheitstechnologien vorgewiesen können. Den Betrügern wird es so einfacher gemacht. Und das Interesse an derartigen Betrügereien ist weltweit auch durch die Bekanntheit des Darknets in den letzten Jahren ebenfalls angestiegen.

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