Irland: Schwere Vorwürfe gegen die nationale Lotterie

Große Aufregung in Irland. Hier muss sich der Betreiber der nationalen Lotterie gerade gegen schwere Vorwürfe wehren. Konkret wird dem Unternehmen Premier Lotteries Ireland (PLI) vorgeworfen, Gewinne im Wert von rund 180.000 Euro unterschlagen zu haben. Dass diese Vorwürfe möglicherweise nicht ganz aus der Luft gegriffen sein können, zeigt der Eingriff des irischen Parlaments. Genau hier muss sich das Unternehmen in wenigen Tagen dem Finanzkomitee stellen und Klarheit in die Sache bringen. Sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen, wäre das ein enormer Vertrauensbruch gegenüber den Spielern und dürfte deren Vertrauen in die Glücksspielbranche deutlich verringern.

Absicht oder ein Versehen?

Der irische Betreiber der nationalen Lotterie, PLI, steht gehörig unter Druck. Dem Konzern wird vorgeworfen, Rubellose mit Gewinnen im Wert von rund 180.000 Euro nicht in den Umlauf gebracht zu haben. Dass dies so passiert ist, scheint auch den Tatsachen zu entsprechen. Immerhin reagierte PLI bereits auf die Berichte der irischen Medien und erklärte, dass man einen „groben“ Fehler gemacht habe. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass man eine Sonderziehung zur Wiedergutmachung durchführen wolle. Das große Problem allerdings liegt in der Frage: War das Zurückhalten der Gewinne ein Versehen oder möglicherweise pure Absicht?

Genau diese Frage wird PLI in wenigen Tagen vor dem Finanzkomitee im irischen Parlament beantworten müssen. Und die Lage scheint durchaus unübersichtlich zu sei. So soll das Unternehmen in insgesamt drei von 178 seit 2014 auf den Markt gebrachten Spielepaketen Rubbellose einbehalten haben. Wie viele Lose konkret betroffen sind, ist noch vollkommen unklar. Allerdings: Die irisch-republikanische Partie fordert vom Unternehmen vor dem Parlament auch, aufzuklären, warum die Pakete noch lange Zeit verkauft wurden, obwohl der Fehler dem Konzern zu jenem Zeitpunkt bereits bekannt war. Eine Erklärung, auf die auch viele Spieler gespannt sein dürften – denn diese wären dann ganz bewusst betrogen worden.

Irreparabler Schaden für die Glücksspielbranche?

Generell lief es für die irische Glücksspielbranche in den letzten Tagen eigentlich ganz gut. Die Regierung peilt zum Beispiel die Erhöhung der Maximaleinsätze an den Spielautomaten an, was zu deutlich mehr Umsatz führen dürfte. Dennoch ist die jetzige Meldung rund um den „Fehler“ der nationalen Lotterie ein Rückschlag für die gesamte Industrie. Politiker erklärten, dass das Vertrauen der Spieler in die gesamte Branche erschüttert sein könne. Zustimmung gibt es von Analysten und Branchenkennern. Auch diese gaben bereits an, dass sich speziell die Lotterie-Landschaft nun erst einmal wieder auf ein generelles Misstrauen in der Bevölkerung einstellen dürfe. So sei es absolut unverständlich, wie der Konzern über fünf Jahre hinweg Lose zurückhalten könne, ohne dies gemerkt haben zu wollen. Experten sehen hierin zudem eine große Bedrohung des Konzerns, denn die Lotterie ist natürlich von einer großen Anzahl an Teilnehmern abhängig. Wirtschaftlicher Erfolg sei aber jetzt nicht mehr garantiert, heißt es. Gleichzeitig bringt dieser Vorfall auch die Diskussion um die Rolle von PLI in der Branche wieder in Bewegung.

Anders als in vielen anderen Ländern, wird die nationale Lotterie in Irland seit 2014 von einem privaten Unternehmen betrieben – PLI. Der Konzern genießt eine Monopolstellung und hält als einziges Unternehmen die notwendige Lizenz. Die Hälfte seiner Einnahmen muss der Konzern laut Gesetz in Form von Gewinnen ausschütten, im vergangenen Jahr waren dies Einnahmen in Höhe von mehr als 805 Millionen Euro. Viele Experten sehen die Rolle von PLI dabei als sehr fragwürdig an und würden sich an dieser Position lieber ein staatlich geführtes Unternehmen wünschen.

PLI um Besänftigung bemüht

Dass der Lotterie-Betreiber die Vorwürfe nicht unkommentiert lassen wird, ist keine große Überraschung. Gegenüber der Tageszeitung „The Irish Times“ erklärte der Vorstandsvorsitzende Andrew Algeo, dass „menschliches Versagen“ der Grund für den Fehler bei der Ausgabe der Lose gewesen sei. Zudem betonte der Vorstandsvorsitzende, dass Lotterieprodukte wie die „EuroMillions“ oder „DailyMillions“ zu keinem Zeitpunkt von dem Fehler betroffen gewesen wären. Algeo ist stark um Besänftigung der Gemüter bemüht. So erklärte er zudem, dass die fehlenden 180.000 Euro lediglich 0,01 Prozent von allen ausgezahlten Gewinnen ausmachen würden. Die Lotterie werde diese 180.000 Euro zudem garantiert in einer Sonderziehung ausschütten, so Algeo. Darüber hinaus hätte man Maßnahmen ergriffen, mit denen ausgeschlossen werden könne, dass sich ein solcher Fehler wiederhole. Ob diese Aussagen auch das Finanzkomitee im Parlament überzeugen, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass die kommenden Tage für PLI erst einmal enorm unangenehm werden dürften.

Du möchtest online spielen? Dann besuche jetzt das Vera&John Casino, Drück Glück Casino oder Ares Casino!

Alle getesteten Casinos

Bonus
Freispiele
20
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
50
Bonus
-
Bonus
Freispiele
50
Bonus
500%
Bonus
Freispiele
100
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
220
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
30
Bonus
400%
Bonus
Freispiele
120
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
400%
Bonus
Freispiele
20
Bonus
200%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
125%
Bonus
Freispiele
100
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
50
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
400%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
25
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
200
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
120
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
30
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
200
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
50
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
10
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
180
Bonus
200%
Bonus
Freispiele
200
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
200
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
300
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
300
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
100
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
50
Bonus
100%
Bonus
Freispiele
-
Bonus
100%