ICE London: Interessante Auftritte der Glücksspielkonzerne

Mit der diesjährigen ICE in London geht wieder einmal eine der größten und am stärksten besuchten Glücksspielmessen der Welt zu Ende. Wie zu erwarten war, hat das Branchentreffen auch in diesem Jahr wieder einige interessante Informationen ans Tageslicht geholt und gleichzeitig einen vielversprechenden Blick in die Zukunft ermöglicht. Insgesamt lässt sich also sagen, dass die Glücksspielkonzerne äußerst interessante Auftritte hingelegt haben.

Branchentreffen sorgt für Begeisterung

Wie jedes Jahr, konnte die ICE in London auch in diesem Jahr wieder als enormer Zuschauer- und Ausstellermagnet bezeichnet werden. Vom 5. bis zum 7. Februar trafen sich die größten und bekanntesten Unternehmen der Glücksspielbranche, um gemeinsam einen Blick auf die aktuellen, kommenden und vergangenen Highlights und Hindernisse zu werfen. Mit dabei war natürlich auch der österreichische Entwickler Novomatic, der sich gleichzeitig auch noch über die Auszeichnung als „Casino Supplier of the Year“ freuen konnte. Für den Konzern aus dem österreichischen Gumpoldskirchen natürlich eine enorm wichtige Auszeichnung, auch wenn man diese Ehrung in der Firmenzentrale mittlerweile schon fast erwarten kann. Immerhin wurden die Österreicher mit dem Titel bereits zum zweiten Mal in Serie belohnt.

„Wir betreiben weltweit rund 2.100 elektronische Automatencasinos und Spielbanken und haben 28 Technologiezentren in 16 Ländern. Dadurch können wir unsere eigenen Produkte in eigenen Casinos testen und sowohl auf Branchenentwicklungen, als auch auf Wünsche internationaler Kunden schneller eingehen und neue Lösungen anbieten. Der erste Platz bestätigt, dass wir hochprofessionelle Arbeit leisten und das auch von anerkannten Branchenkennern so wahrgenommen wird“, fasste Novomatic-Chef Harald Neumann den Erhalt der Auszeichnung an. In der Tat wird der Award natürlich nicht einfach so vergeben. Stattdessen trifft hier eine 50-köpfige Jury die Entscheidung wählt aus den 165 nominierten Kandidaten den Gewinner. Jede Stimme wird dabei vom Beratungsunternehmen KPMG geprüft, so dass bei der Preisvergabe auch definitiv alles mit richtigen Dingen zugeht.

Österreicher wollen sich zurückhalten

Auch bei einem Casino Supplier of the Year läuft aber unterm Strich nicht immer alles reibungslos. So wurden Berichte und Stimmen laut, dass das Nettoergebnis des Konzerns gehörig ins Wanken geraten sei. Am Rande der ICE griff Konzernchef Neumann dieses Thema noch einmal auf und erklärte, dass der Konzern vor allem aufgrund der Geräteänderungen in Deutschland und der Einbußen der australischen Tochter AGT Korrekturen im Nettoergebnis vornehmen musste und nehmen werden muss. Darüber hinaus erklärte Neumann, dass man sich künftig beim Aufkaufen von anderen Glücksspielunternehmen zurückhalten werde. Das läge vor allem daran, dass man nun erst einmal schlankere Strukturen nach den zahlreichen Zukäufen schaffte müsste. Gleichzeitig räumte Neumann aber auch ein, dass sich rund zehn Prozent der Zukäufe nicht so entwickelt hätten, wie gewünscht.

Dennoch kann Novomatic allerdings in eine rosige Zukunft blicken. Die Auszeichnung aus London ist ein weiterer Beleg dafür, dass man hochwertige Arbeit leistet. Zudem konnte im Jahr 2018 erstmals ein Umsatzrekord von mehr als fünf Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Allein drei Milliarden Euro davon setzte die Tochter der Novomatic AG um. Dass der Konzern dennoch zurückhaltender vorgehen möchte, ist angesichts von rund 100 Zukäufen und einer Investition von rund 1,5 Milliarden Euro in den letzten drei Jahren durchaus verständlich. Zukäufe solle es künftig nur geben, wenn diese strategisch Sinn machen würden oder Synergien bringen, erklärte Neumann in London.

Auch Bally Wulff in London vertreten

Aus deutscher Sicht besonders interessant war natürlich der Auftritt des Unternehmens Bally Wulff, welches bekanntlich für hochwertige Spielprodukte aus Deutschland steht. Der Konzern aus Berlin war mit einem eigenen Stand ebenfalls präsent in London und konnte zahlreiche Besucher an seine Automaten locken. Besonders angetan waren die Besucher offenbar von der Generation Lux, die mit zahlreichen Spielepaketen und Neuheiten überzeugen kann. Ebenfalls vorgestellt wurden von Bally aber auch der Crystal Ball Freepot und der Red Hot Firepot, die bereits seit geraumer Zeit in deutschen Casinos und Spielotheken gespielt werden können. Ebenfalls ein Hingucker waren die sogenannten Mehrplatzanlagen des Entwicklers, welche im Oktober 2018 speziell für den spanischen Markt ins Leben gerufen wurden. Und so wundert es nicht, dass Luigi Limido als Geschäftsführer von Bally Wull Spanien erklärte: „Der Messeauftritt hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir sind hochmotiviert und glauben, dass unsere Kunden sowohl aus dem Spielhallen- als auch aus dem Barsegment das Spielerlebnis mit unseren Angeboten auf ein neues Level heben.

Zudem ein wichtiger Bestandteil des künftigen Geschäftes dürfte auch das Online-Gaming bei Bally Wulff sein. Hier war der Andrang in London besonders groß, gleichzeitig erklärte Geschäftsführer Thomas Wendt: „Der Online Markt boomt und mit jeder Messe erleben wir mehr Andrang auf unser Angebot an kreativen Games.“ Im Vergleich zum Vorjahr konnte Bally Wulff 2018 so auch mit einer noch größeren Auswahl anrücken und dementsprechend viele Pluspunkte bei den Besuchern sammeln. Lars Rogge, ebenfalls Geschäftsführer von Bally Wulff, gab im Anschluss an die ICE bekannt: „Im Namen des gesamten Teams von Bally Wulff möchte ich mich bei allen, die uns besucht haben, ganz herzlich bedanken. Sie alle haben diese Messe für uns zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht.“

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