Hessen: Automatenbranche beim SPD-Landesparteitag zu Gast

In rund zwei Jahren soll in Deutschland ein überarbeitetes Glücksspielgesetz verabschiedet werden. Dementsprechend viel Gesprächsbedarf gibt es schon jetzt zwischen der Branche und den politischen Entscheidern. Um den eigenen Standpunkt zu vertreten und gemeinsam Wege finden zu können, waren jetzt auch der Hessische Münzautomatenverband (HMV) und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) aktiv. Beide Verbände besuchten die SPD in Hessen auf ihrem Landesparteitag.

CDU und SPD: Verbände zeitgleich auf zwei Landesparteitagen

Bis zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes für Glücksspiel im Jahre 2021 ist es noch ein harter Weg in der Bundesrepublik. Emsig beschäftigt sind die Verbände der Branche mit den Vorbereitungen aber schon jetzt. Man tauscht sich mit der Politik aus, führt Gespräche und entwickelt im besten Falle Lösungen, die am Ende alle Beteiligten zufriedenstellen können. Hiermit lässt sich aus Sicht der Branche gar nicht früh genug starten, so dass bereits aktuell schon einig Gesprächsrunden beobachtet werden können.

Vor einigen Tagen waren zum Beispiel der Hessische Münzautomatenverband und der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft auf dem Landesparteitag der SPD in Baunatal zu Gast. Aber nicht nur das: Zeitgleich fand auch der Landesparteitag der CDU im hessischen Flörsheim statt. Auch hier waren beide Verbände für den Austausch mit Politikern vertreten.

Spielhallengesetz und neuer Glücksspielvertrag im Fokus der Gespräche

Bei der SPD gab es auf dem Landesparteitag mit der Neubesetzung in der Rolle des Vorsitzes ohnehin viel zu tun. Nancy Faeser wurde hier zur neuen Parteivorsitzenden gewählt und folgt damit auf Thorsten Schäfer-Gümbel. Die Verbände wiederum waren auf dem SPD-Parteitag in Persona von Michael Wollenhaupt als ersten Vorsitzenden des HMV und der DAW-Länderbeauftragten Katrin Wegener vertreten. Im Fokus der Gespräche standen dabei vor allem die Auswirkungen des hessischen Spielhallengesetzes und der neue Glücksspielstaatsvertrag, der ab 2021 greifen soll. Betont wurde durch die Verbände noch einmal die Wichtigkeit des engen Austauschs zwischen Branche und Politik. Gleichzeitig forderte der Hessische Münzverband Planungssicherheit für die Unternehmer und gleichzeitig einen Bestandsschutz für die Spielhallen im Land.

Michael Wollenhaupt unterstrich noch einmal die Forderung des DAW nach einer kohärenten Regulierung, welche alle Glücksspielvarianten gleichermaßen abdeckt. „Die bisherige Regulierung nach Größe und Abstand hat den Schwarzmarkt gestärkt und legale Angebote geschwächt. Deshalb brauchen wir eine kohärente und an qualitativen Kriterien ausgerichtete Regulierung, die alle Spielformen berücksichtigt“, so Wollenhaupt. Bereits in den letzten Wochen und Monaten hatte sich der Dachverband immer wieder für eine entsprechende Regulierung ausgesprochen. Besonders störend wird von der Branche vor allem empfunden, dass die Online-Angebote derzeit kaum reguliert werden, während die stationären Betriebe mit haufenweise Vorschriften zu kämpfen hätten. So macht die Abstandsregelung in den Augen des Verbandes keinen Sinn, wenn die Spieler zuhause rund um die Uhr und mit den Smartphones sogar an jedem Ort spielen können.

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