GVC: Glücksspielriese für mehr Regulierung in Deutschland

Der Glücksspielriese der GVC Holdings hat sich in die andauernde Diskussion um die Glücksspielregulierung in Deutschland eingeschaltet. Etwas überraschend spricht sich der Konzern für eine stärkere Regulierung aus. Was auf den ersten Blick etwas komisch klingt, macht aber bei einem genaueren Blick durchaus Sinn. Und das natürlich auch für das Unternehmen, welches in der Bundesrepublik in den kommenden Jahren mit mehreren Glücksspiel-Angeboten durchstarten möchte.

Glücksspielstaatsvertrag 2021: Ab Mitte November wird verhandelt

Die Debatte um den Umgang mit dem Glücksspiel nimmt in Deutschland wieder Fahrt auf. Ein Grund hierfür ist die startende Verhandlungsphase, welche Mitte November eingeläutet wird. Ab diesem Zeitpunkt sollen die finalen Rahmenbedingungen verhandelt werden, welche dann für den neuen Glücksspielstaatsvertrag ab dem Jahr 2021 gelten sollen. Generell geht der Tenor der Politik dahin, dass die Glücksspielangebote legalisiert und reguliert werden sollen. Als quasi perfekt gilt diese Regelung bereits bei den Sportwetten. Diese werden wohl definitiv am 2021 in ganz Deutschland auch online legal und unter deutschen Lizenzen platziert werden können. Die genauen Details allerdings stehen noch aus. Etwas anders gestaltet sich das Bild zudem bei den anderen Online-Gamingangeboten – und zu denen gehören auch die Online Casinos.

Dass sich kurz vor dem Start der Verhandlungsphase zahlreiche Interessensverbände und Unternehmen in die Debatte einschalten, ist daher nicht sonderlich überraschend. Genau das Gleiche hat nun auch der Glücksspielriese der GVC Holdings getan. Hierbei handelt es sich um einen der weltweit größten Glücksspielanbieter überhaupt, der in Deutschland auf Grundlage des neuen Staatsvertrags mit mehreren Produkten aktiv sein möchte.

GVC fordert legales und kontrolliertes Online-Glücksspiel

So teilte der Director of Regulatory Affairs von GVC, Martin Lycka, mit: „Die Neuregulierung der Glücksspielgesetzgebung in Deutschland bietet die Chance, mit einer zukunftsweisenden und umfassenden Regulierung staatliche Handlungsfähigkeit und Kontrolle in einem wachsenden digitalen Markt zu sichern.“ Außerdem ergänzte er: „GVC begrüßt das Bestreben der deutschen Bundesländer, eine Regulierung zu schaffen, die ein legales, kontrolliertes Angebot von Online-Glücksspielen ermöglicht.“ Gewährleistet werden könne dies in den Augen von GVC allerdings nur dann, wenn die Regulierung und Legalisierung sämtliche Gambling-Angebote umfassen würden – einschließlich Casino, Poker, Bingo und Lotterien. Dies sei die einzige Möglichkeit, um zu verhindern, „dass weite Teile des Markts im Schwarzmarkt stattfinden und sich einer staatlichen Regulierung komplett entziehen“, so Lycka.

Komplett aus der Luft gegriffen ist diese Behauptung keinesfalls. Zahlreiche Beispiel aus anderen Ländern in Europa zeigen, dass sich der Markt in der Tat in der Regel ins Verbotene verlagert, sobald bestimmte Glücksspielprodukte offiziell nicht zugelassen sind. Einen derartigen Missstand sollte man in Deutschland vermeiden. Das betont auch Lycka, der erklärt, „dass es nur über ein Lizenzmodell gelingt, mit kontrollierten und attraktiven legalen Angeboten der digitalen Lebenswelt der Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht zu werden und gleichzeitig einen effektiven Spielerschutz sicherzustellen.“

Deutsches Glücksspielgesetz: Wann wird endlich Klarheit geschaffen?

Für deutsche Spieler ist das Einschalten der Glücksspielunternehmen in die Debatte grundsätzlich eine erfreuliche Nachricht. Immerhin begrüßen es die Spieler für gewöhnlich, wenn diese zwischen verschiedenen Glücksspielarten frei entscheiden können. Ob und wie genau die neuen Gesetze umgesetzt werden, steht allerdings noch in der Schwebe. Das Starten der Verhandlungsphase in den kommenden Tagen sollte also noch keinesfalls überschwänglich als Erfolg bezeichnet werden. Derartige Ansätze gab es in der Vergangenheit durchaus schon mehrfach, aber ohne nachweislichen Erfolg. Stattdessen beruht das deutsche Glücksspielgesetz noch auf einer Version aus dem Jahre 2011. Hier haben allerdings nicht alle Bundesländer zugestimmt. Schleswig-Holstein schlug schon damals einen eigenen Weg ein und legalisierte die Online Casinos unter deutscher Lizenz.

Ein Modell, welches sich für den Norden als Erfolg herausgestellt hat. In den kommenden Jahren möchte man sich von diesem Weg in Schleswig-Holstein deshalb auch keinesfalls verabschieden. Und das muss man auch wohl nicht. Die Bundesländer sind sich in vielerlei Hinsicht einig, dass die Glücksspielgesetzgebung in der Bundesrepublik überarbeitet werden muss. Zu diesem Zweck läuft in Schleswig-Holstein bereits eine Testphase, mit der die eigentlich ausgelaufenen Lizenzen der Glücksspielunternehmen noch einmal verlängert wurden. In dieser Testphase soll geprüft werden, wie das Online-Glücksspiel genau reguliert werden kann, wie es angenommen wird und worin die Vorteile für die Beteiligten liegen. Sollte sich die Testphase in Schleswig-Holstein als Erfolg herausstellen, und davon ist auszugehen, dürfte der Legalisierung und Regulierung bundesweit ab 2021 nicht mehr viel im Weg stehen.

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