Großbritannien: UKGC lehnt komplettes Werbeverbot für Glücksspiel ab

Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen zu enormem Schaden geführt. Ebenso dazu, dass einige Dinge kritisch hinterfragt werden. Das gilt unter anderem für die zunehmende Beliebtheit von Glücksspielen insbesondere im Internet, die während des Lockdowns in zahlreichen Ländern teils deutliche Umsatzzuwächse erzielt haben.

Auch in Großbritannien ist deshalb nun eine nicht ganz neue Diskussion wieder aufgeflammt. So wird von verschiedener Seite ein komplettes Werbeverbot für Glücksspiel gefordert, nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten zumindest Werbebeschränkungen in Kraft waren. Federführend hervorgetan bei der Forderung nach einem kompletten Werbeverbot hat sich die parlamentarische APPG. Freilich nicht, ohne eine klare Antwort von der britischen Glücksspielbehörde (UKGC) zu erhalten.

Glücksspielverband mit verschiedenen Maßnahmen im Kampf gegen Spielsucht

Die UKGC lehnt ein komplettes Werbeverbot, das schon in der Vergangenheit ausgeschlossen wurde, auch weiterhin ab. Dabei kann die UKGC auf breite Rückendeckung bauen. Der nationale Werbeverband Advertising Association (AA) stellte sich ebenso auf die Seite der Glücksspielbehörde wie der noch junge Glücksspielverband Betting and Gaming Council (BGC) . Der (BGC) , dem die größten Glücksspielunternehmen des Landes angehören, verwies darauf, dass seitens der Glücksspiel-Anbieter diverse Maßnahmen im Kampf gegen Spielsucht in die Wege geleitet worden seien. Umgerechnet rund 111 Millionen Euro sollen alleine in die Behandlung von sogenannten Problemspielern in Großbritannien investiert werden. Darüber hinaus hat der BGC erst kürzlich neue Einzahlungslimits ebenso beschlossen wie strengere Kontrollen bei der Altersverifizierung. Ebenfalls wurde bereits Werbebeschränkungen beschlossen, allerdings eben kein totales Werbeverbot.

Der Werbeverband AA erklärte unterdessen in einer Stellungnahme, dass das von der APPG geforderte Komplettverbot für Glücksspielwerbung ein “unnötigen Schritt” wäre. Vielmehr strich der AA heraus, dass damit negative Folgen für den Markt verbunden wären. Anstelle eine Werbeverbots hält es der Werbeverband für ausreichend, wenn sich die Glücksspielunternehmen bei ihren Marketingaktivitäten an die Vorgaben der Advertising Standards Authority (ASA) halten und zudem die Vorgaben der Glücksspielkommission beachten. Nur dann, wenn Verstöße gegen diese bereits vorhandenen Regularien verzeichnet würden, sähe es der Verband als angebracht an, über schärfere Vorgaben nachzudenken.

UKGC ruft Expertengruppe ins Leben

Unterdessen ist die UKGC auf andere Art und Weise im Kampf gegen die zunehmende Spielsucht-Problematik aktiv. Vergangene Woche gab die britische Glücksspielbehörde die Gründung einer Expertengruppe bekannt, die bei möglichen, weiteren Regulierungen des Glücksspiels mitwirken soll.

Das besondere an dieser zunächst temporär für sechs Monate ins Leben gerufenen Gruppe ist, dass dieser Menschen angehören sollen, die selbst schon Erfahrungen mit den Gefahren des Glücksspiels gemacht haben. Sowohl direkt Betroffene als auch Angehörige von Spielsüchtigen sollen ihr Wissen über die Problematik einbringen und so womöglich neue Ansatzpunkte liefern.

Neil McArthur, CEO der britischen Glücksspielkommission, verspricht sich einiges von der neuen Gruppe und kündigte an, diese aktiv in künftige Entscheidungen einbeziehen zu wollen: “Ich bin wirklich dankbar für die offene und konstruktive Art und Weise, wie Mitglieder der Interimsgruppe ihre persönlichen Erfahrungen mit spielbedingten Schäden ausgetauscht haben”, zeigte sich McArthur angetan vom ersten Austausch und betonte, dass es sich dabei um einen fortwährenden Prozess handeln soll: “Wir sind noch am Anfang und wir lernen nach und nach, wie wir gewährleisten, dass Feedback und Ratschläge effektiv genutzt werden.”

Das mit der Einführung der temporären Gruppe, der eine dauerhafte Instanz dieser Art folgen soll, verbundene Primärziel sei es laut McArthur, Glücksspiel für den Verbraucher sicherer zu machen. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was dabei in einigen Monaten herauskommt.

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