Großbritannien: Politiker fordert Lizenzentzug für Online Casinos

Tom Watson ist als Vorsitzender der britischen Labour Partei dafür bekannt, ein echter Hardliner im Bereich des Glücksspiels zu sein. Watson kämpft bereits seit mehreren Jahren gegen den enorm starken Markt in Großbritannien und macht aktuell wieder einmal mit scharfen Forderungen auf sich aufmerksam. Der Politiker möchte das Glücksspielgesetz nämlich reformieren und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich die Glücksspielunternehmen erneut um Lizenzen bewerben müssen. Bisher ausgestellte Lizenzen nach dem Jahr 2014 sollen widerrufen werden.

Genervt von den ständigen Verstößen?

Momentan ist es für die Glücksspielbranche in einigen Ländern richtig ungemütlich. In Schweden wird über ein komplettes Werbeverbot für das Glücksspiel diskutiert, in Großbritannien wurden gerade erst wieder einmal mehrere Unternehmen durch die Gambling Commission zu Strafzahlungen aufgefordert. Speziell in Großbritannien mehren sich die Verstöße in diesem Bereich, weshalb dem britischen Labour-Politiker Tom Watson jetzt offenbar auch der Geduldsfaden gerissen ist. Watson, der ohnehin als großer Verfechter des Glücksspiels gilt, hat sich in einem Brief an den Kultussekretär Jeremy Wright gewandt und fordert von diesem, dass der Glücksspielmarkt überarbeitet wird. Der Kern der Forderung: Alle nach 2014 ausgestellten Lizenzen sollen widerrufen werden. Eine Forderung, die in der Branche noch für ein mächtiges Beben sorgen dürfte.

Doch wie kommt der Politiker zu dieser krassen Forderung? Watson beruft sich vor allem darauf, dass er den Anbietern mangelnde Integrität vorwirft. Diese haben häufig ihren Sitz im Ausland und würden somit zeigen, dass sie sich relativ wenig Gedanken um die britischen Rahmenbedingungen machen würden. Zudem sei es untragbar, dass bei rund einem Drittel der Glücksspielunternehmen Verstöße gegen den Spielerschutz  oder andere Vorgaben festgestellt werden, erklärt der Labour-Politiker. Watson bezieht sich hierbei auf Untersuchungen der Gambling Commission, bei der insgesamt 123 Glücksspielkonzerne genauer überprüft wurden. Herauskam, dass 45 Anbieter ihre Standards anpassen müssen.

Ehre, auf dem britischen Markt aktiv zu sein

In seinem Brief nimmt der Politiker die Anbieter zudem in die Pflicht. Diese müssten realisieren, dass es eine Ehre sei, die eigenen Produkte auf dem britischen Markt anbieten zu dürfen. „Wir benötigen eine strukturierte Antwort auf diese Situation. Dies erfordert eine vollständige Überarbeitung unseres Verzeichnisses der aktuellen Online Lizenzen“, so Watson. Heißt also: Die Unternehmen, die bereits eine Lizenz besitzen, sollen diese erst einmal wieder abgeben. Allerdings sind hiermit nur Anbieter gemeint, die ihre Lizenz nach dem Jahr 2014 erhalten haben. Watson räumt aber auch ein, dass man den Konzernen anschließend den Weg zurück auf den Markt offenhalten wolle. „Diese Überprüfung wäre eine Gelegenheit für Online Lizenzinhaber, sich erneut um das Privileg zu bewerben, in Großbritannien operieren und Marketing betreiben zu dürfen.“

Wie genau die neue Überprüfung der Lizenzinhaber dann aussehen soll, hat Watson ebenfalls schon im Kopf. Neu bewertet werden soll so zum Beispiel, wie stark sich der Bewerber mit dem britischen Markt und den britischen Gesetzen identifiziert. Zusätzlich dazu soll auch die finanzielle Integrität gewährleistet werden. Damit aber nicht genug: Watson ist davon überzeugt, dass man auch die Kooperationen mit Sportmannschaften oder die Investitionen in Forschungen und Behandlungen zur Bekämpfung der Spielsucht neu prüfen müsse. Der Politiker fordert in diesem Zusammenhang eine vollständige Überarbeitung des Glücksspielgesetzes, welches in seiner heutigen Form in Großbritannien bereits seit 2005 existiert. Der Politiker ist der Meinung, dass durch das Glücksspielgesetz in seiner aktuellen Variante ein Ungleichgewicht zwischen dem stationären Markt und dem Online-Markt gefördert werden würde. Ohnehin gilt Watson aber nicht als sonderlich großer Freund des Glücksspiels, sondern bezeichnet dieses sogar einmal als „heimliche Epidemie“ des Landes und forderte, dass das Glücksspiel als „Gefahr für die öffentliche Gesundheit“ eingestuft wird. Schon damals machte sich Watson mit dieser Aussage in der Branche nicht sonderlich beliebt, seine neuen Forderungen dürften der Beliebtheit ebenfalls noch einmal kräftig schaden.

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