Großbritannien: Leitfaden für Eltern zur Spielsuchtprävention veröffentlicht

Wie in vielen anderen Ländern Europas steigen auch in Großbritannien die Corona-Infektionszahlen wieder. Im Vereinigten Königreich hat die Politik vergangene Woche reagiert und die Schutzmaßnahmen wieder hochgefahren. Während sich etwa die Hoffnung der Premier-League-Klubs, Fußballspiele bald wieder vor Zuschauern austragen zu können, erst einmal nicht erfüllt hat, gelten für andere Bereiche des öffentlichen Lebens wieder striktere Regeln.

So müssen Pubs und Restaurants zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geschlossen sein und im öffentlichen Nahverkehr ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes künftig wieder Pflicht. Johnson begründete den Stopp in Sachen Lockerungen und die neuen Einschränkungen damit, dass Großbritannien im Kampf gegen COVID-19 „an einem gefährlichen Wendepunkt“angelangt sei und nun der Moment gekommen sei, „an dem wir handeln müssen.“

Glücksspielverband fürchtet das Ende vieler Casinos

Je nach Entwicklung der Fallzahlen in den kommenden Tagen sind auch weitere Einschränkungen nicht auszuschließen, wenngleich ein kompletter Lockdown eher nicht zu erwarten ist. Doch schon alleine die frühzeitige Schließung von Pubs, Restaurants und anderen Veranstaltungsorten, zu denen auch Casinos gehören, jeweils um 22 Uhr, stellt die Glücksspielbranche abermals vor Probleme. Casino-Betreiber fürchten nun abermals enorme Einbußen, die nicht ohne Weiteres zu verkraften wären. In einer Reaktion auf die Regierungsmaßnahmen erklärte der britische Glücksspielverband Betting and Gaming Council (GBC) in Person von CEO Michael Dugher, dass Boris Johnson der Casinobranche mit der vorverlegten Sperrstunde den Todesstoß versetzt habe.

Als Grund dafür führte Dugher an, dass Casinos rund 70 Prozent ihrer Umsätze erst nach 22 Uhr erzielen würden. Dugher rechnet darauf basierend mit hohen Einnahmeausfällen, die zwangsläufig in Entlassungen von etwa der Hälfte der Belegschaft, unter dem Strich von rund 7.000 Angestellten, münden würden. Auch deshalb appellierte Dugher nun an die Regierung, die Branche in größerem Umfang zu unterstützen. Andernfalls könnten selbst wirtschaftlich gut aufgestellte Casinos den Betrieb nicht mehr lange aufrecht erhalten.

Lootboxen: Mischung zwischen Spiel und Glücksspiel

Unterdessen hat die britische Spielerschutzorganisation GamCare im Kampf gegen die zunehmende Spielsuchtproblematik einen Leitfaden für Eltern herausgegeben. Darin enthalten ist eine Reihe von Tipps, mit denen Eltern ihren Nachwuchs vor den Gefahren des Glücksspiels schützen können.

Wie GamCare mitteilte, sei es enorm wichtig, Minderjährigen einen gesunden Umgang mit Spielen zu vermitteln. Unter anderem rät die Organisation in diesem Zusammenhang dazu, Pop-Up-Fenster in Spielern zu deaktivieren und Passwörter festzulegen, ohne die In-App-Käufe nicht möglich sind. Alternativ dazu können In-App-Käufen auch komplett deaktiviert oder begrenzt werden. Eine Option sei es auch, die auf verschiedenen Wegen vorhandene Möglichkeit zur Kontrolle von Geräten und/oder Spielen der Kinder zu nutzen. Denkbar ist dabei auch, eine monatliches Zeit- oder Geldbudget für Spiele festzulegen.

Ein wesentlicher Grund für GamCare dafür, sich an die Eltern zu wenden, ist die zunehmende Verbreitung von sogenannten Loot- oder Gameboxen, die eine Mischung zwischen Spiel und Glücksspiel darstellen, Geld kosten, aber anders als bei einem normalen In-App-Kauf nicht zwingend das erhoffte Resultat bringen. Wissenschaftler der Universitäten Newcastle and Loughborough haben sich eingehend mit der Thematik beschäftigt und die Auswirkungen der Lootboxen auf Minderjährige untersucht.

Ein Ergebnis dieser Untersuchungen ist, dass das klassische Glücksspiel und das normale Gaming in diesem Bereich schon ineinander übergehen, was insbesondere bei Kindern und Jugendlichen häufig zu Problemen führen kann, insbesondere auch in finanzieller Hinsicht. Für GamCare ist daher nun der Zeitpunkt erreicht, gegenzusteuern, wobei in diesem Zusammenhang sowohl auf die Eigenverantwortung der jugendlichen Spieler als auch und vor allem auf die Eltern gesetzt wird.

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