Großbritannien: Behörden maßregeln Glücksspielanbieter für Twitter-Nutzung

Twitter und die britische Glücksspielbehörde der UK Gambling Commission haben sich zusammengetan. Im Vordergrund steht hier der Schutz der Spieler, die sich im sozialen Netzwerk besser vor den Werbeangeboten und Nachrichten von Glücksspielunternehmen schützen können sollen. Konkret sollen die User die Intensität der Glücksspielwerbung in dem sozialen Netzwerk künftig selber bestimmen können.

Twitter und UKGC: Spieler sollen sich besser selber helfen können

Die sozialen Medien sind natürlich kein rechtsfreier Raum. Auch nicht für die Glücksspielunternehmen. Diese haben in den letzten Monaten und Jahren enorm viel Werbung auf Twitter gemacht, sollen hier künftig aber etwas eingeschränkt werden. Allerdings nicht vom Gesetz oder den Behörden, sondern „auf eigene Faust“. Die Vorarbeit hierfür wird aber in der Tat von der britischen Glücksspielbehörde in Zusammenarbeit mit dem sozialen Netzwerk erledigt. Beide Seiten haben nun zusammen einen Leitfaden veröffentlich, mit dem die Nutzer die Intensität der Glücksspielwerbung auf Twitter selber festlegen können sollen.

Im Leitfaden finden die Nutzer demnach verschiedene Anleitungen und Beispiele, wie sich die Änderungen konkret in den Einstellungen vornehmen lassen. Diese können dann festlegen, ob und wie viel Glücksspielwerbung ihnen angezeigt werden soll. Neil McArthur, der CEO der britischen Glücksspielbehörde, erklärte hierzu: „Während wir an einem Plan arbeiten, um neue Standards für den Umgang der Branche mit der Werbung festzulegen, hoffe ich, dass dieser Leitfaden dazu beitragen wird, dass die Verbraucher die auf Twitter angezeigten glücksspielbezogenen Inhalte einschränken können.“

Einstellungen sollen sich einfach vornehmen lassen

Abgesehen von den Anleitungen finden die User hier zum Beispiel im Leitfaden verschiedene Tipps. Einer davon sieht vor, dass die User den Unternehmen mit einem Glücksspielangebot entfolgen sollen. Zusätzlich dazu sollen die Spieler und Nutzer unter den Kontoeinstellungen bestimmte Individualisierungen festlegen können. Hier lässt sich dann angeben, welche Vorlieben die Nutzer verfolgen. Auf Basis dieser Angaben sollen künftig dann die entsprechenden Inhalte angezeigt werden. Legen die Spieler hier fest, nicht an Glücksspielangeboten interessiert zu sein, dürfte in Zukunft also keine Werbung mehr für entsprechende Angebote angezeigt werden. Nicht ausgeschlossen ist natürlich, dass die Nachrichten und Botschaften von anderen Usern verbreitet werden.

Auch hierfür soll künftig eine neue Funktion integriert werden. Hierbei handelt es sich um eine Mute-Funktion, mit der andere Accounts stummgeschaltet werden können. Im Menü auf der Profilseite lässt sich ein entsprechender Button entdecken. Ebenso soll es möglich sein, Schlüsselwörter zu blockieren. Hier könnte also zum Beispiel das Wort „Glücksspiel“ blockiert werden und würde dann nicht mehr in den Twitter-Neuigkeiten auftauchen. Wer nicht auf Twitter aktiv ist, muss sich aber keine Sorgen machen. Die Behörde teilte bereits mit, künftig einen ähnlichen Leitfaden auch für andere soziale Netzwerke veröffentlichen zu wolle. Vorausgesetzt, Facebook und Co. zeigen sich ähnlich kooperativ wie Twitter.

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