Gauselmann: Arbeiten am Düsseldorfer Stadion haben endlich begonnen

Nun also doch. Obwohl es in den letzten Tagen noch einmal heftige Diskussionen um den neuen Namen des Düsseldorfer Stadions gegeben hat, ist die Namensänderung mittlerweile offiziell. Künftig wird das Stadion unter dem Namen „Merkur Spiel-Arena“ bekannt sein und gleichzeitig natürlich auch optisch an den neuen Look angepasst. Und die Bauarbeiten am Stadion haben nun endlich auch begonnen.

Neues Logo wird an der Außenfassade angebracht

Nach einem langen hin und her können die Arbeiten an der Düsseldorfer „Merkur Spiel-Arena“ beginnen. Das Stadion erhält ein neues Logo, wobei die Umbauarbeiten auch bereits Fahrt aufgenommen haben. Namensgeber ist dabei die ostwestfälische Gauselmann Gruppe, die sich in einem Kooperationsvertrag für ganze zehn Jahre die Namensrechte des Stadions sicherte. Als besonders wichtiger Bestandteil dieser Abmachung wird dabei die Außenwerbung am Stadion angesehen, über die in letzter Zeit so heftig diskutiert wurde. Paul Gauselmann, der Gründer der Gauselmann Gruppe, erklärte: „Ob Fußballspiele, Konzerte oder Shows, in der Düsseldorfer Arena wird mit Freude und Begeisterung gespielt – genauso wie mit unseren Spielen: Deswegen wurde der mehrdeutige Name Merkur Spiel-Arena gewählt, um die große Gemeinsamkeit der Events, die in der Multifunktionshalle stattfinden, widerzuspiegeln.“

Aktuell sind die Arbeiter am Stadion gerade damit beschäftigt, die Ecken und das Dach der Arena mit dem lachenden Merkur-Sonnenlogo zu besetzen. Darüber hinaus wird sich auch der Name „Merkur Spiel-Arena“ am Stadion finden lassen. Fortuna Düsseldorf bringt offenbar ebenfalls noch Vorschläge ein, so dass aktuell zusätzlich über einen Schriftzug mit den Worten „Heimat der Fortuna“ nachgedacht wird. Wie Paul Gauselmann selber anregte, könne man zudem auf dem Dach ein großes Logo von Fortuna Düsseldorf platzieren lassen. Ob dieser Schritt wirklich umgesetzt wird, ist bisher allerdings noch offen. Partner D.Live hat den zusätzlichen Brandings am Stadion bereits zugestimmt, eine Zustimmung von Fortuna Düsseldorf allerdings steht noch aus.

Namensgebung Bestandteil eines ganzen Pakets

Die Namensrechte für das Düsseldorfer Stadion sind im neuen Kooperationsvertrag zwischen Stadt und Unternehmen aber nur ein Bestandteil. So soll die Gauselmann Gruppe künftig als Sponsor und Förderer verschiedener Vereine, Institutionen und Athleten auftreten und damit den Erfolg der Stadt im sportlichen Sinne unterstützen. Ganz ohne Diskussionen ist dies Zusammenarbeit allerdings nicht über die Bühne gegangen. So erklärten verschiedene Politiker, dass sie mit der Namensgebung am Düsseldorfer Stadion nicht einverstanden seien. Als Grund wurde unter anderem angegeben, dass der neue Name die Spielsucht der Besucher fördern könne. Darüber hinaus wurde der Gauselmann Gruppe vorgeworfen, sich durch das Sponsoring mit der Stadt Seriosität erkaufen zu wollen.

Nichtsdestotrotz wurde die Partnerschaft umgesetzt, was beiden Seiten einige große Vorteile bringen dürfte. Die Stadt Düsseldorf kann sich auf eine finanziell starke und intensive Förderung freuen, die Gauselmann Gruppe gewinnt zusätzliche Werbeflächen. Darüber hinaus hat der Konzern in der Vergangenheit auch schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass Zusammenarbeiten mit Sportlern oder Vereinen nicht immer nur eine Frage des Geldes sind, sondern oftmals auch echte Herzensangelegenheiten eine Rolle spielen. Apropos: Wie viel die Stadt Düsseldorf für den Vertrag kassierte, ist nicht bekannt. Der Wert dürfte aber sicherlich mindestens im zweistelligen Millionenbereich liegen. Für die Gauselmann Gruppe kommt die Zusammenarbeit aber dennoch genau zur richtigen Zeit. Immerhin liegt das Hauptaugenmerk der Stadt auf dem Fußballverein von Fortuna Düsseldorf. Und der ist bekanntlich gerade erst in die 1. Bundesliga aufgestiegen.

Verkauf von Stadiennamen nichts Besonderes mehr

Dass die Rechte am Stadionnamen in Düsseldorf für so große Diskussionen gesorgt haben, dürfte in erster Linie mit dem Geschäftsfeld der Gauselmann Gruppe zusammenhängen. Immerhin sind die Verkäufe von Stadiennamen in der ersten und zweiten Bundesliga längst ein gängiges Mittel. Die Bayern kicken zum Beispiel in der Allianz Arena, Dortmund geht im Signal-Iduna-Park auf Torejagd und selbst der SV Sandhausen spielt in seinem BWT-Stadion am Hardtwald. Darüber hinaus lässt sich in den beiden oberen Profiligen mittlerweile kaum mehr ein Verein entdecken, der nicht in irgendeiner Art und Weise mit einem Glücksspielunternehmen kooperiert. In diesem Zusammenhang ist es also höchst zweifelhaft, dass ausgerechnet der Name des Stadions nun für so heftige Diskussionen sorgte. Los geht die neue Saison in der ersten Bundesliga für Fortuna Düsseldorf übrigens am 25. August um 15.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den FC Augsburg, bei welchem die Gäste den neuen Namen und die neue Optik vermutlich schon gleich bestaunen dürfen.

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Bildquelle: MichaelGaida @ Pixabay