Gambling Commisson: Weitere Verbesserung des Spielerschutzes

Geht es um die Verbesserung des Spielerschutzes, zeigt sich die britische Gambling Commission jederzeit maximal bemüht. Alle Spieler werden stark geschützt und sollen in Zukunft sogar noch ein wenig stärker geschützt werden. Konkret geht es dabei um die Geschäftsaufgaben der Glücksspielunternehmen und den Schutz der Spieler in diesem konkreten Fall.

Neue Richtlinien legen klare Forderungen fest

Die britische Gambling Commission steht nicht still. Durchgängig wird der Markt von der Behörde für Glücksspiel des Landes unter die Lupe genommen, um anschließend mögliche neue Gesetze und Forderungen festzustellen. Das ist auch in den letzten Monaten passiert. Konkret geht es dabei um den besseren Schutz für die Spieler der Online-Glücksspielangebote. Die britische Behörde hat offenbar beobachtet, dass die Geschäftsaufgaben mancher Unternehmen in der Vergangenheit keinesfalls immer reibungslos abliefen und vor allem die Spieler oftmals mit störenden Prozessen zu kämpfen hatten. Das soll sich ändern. Ab sofort müssen die Glücksspielunternehmen vor dem Eintreten einer Insolvenz Maßnahmen treffen, um die auf den Konten der Spieler liegenden Gelder problemlos an diese auszahlen zu können. Das ist zwar in der jüngeren Vergangenheit schon passiert, allerdings nur bis zur Schließung des jeweiligen Geschäfts. Künftig soll die Auszahlung der Gelder auch nach der Schließung noch möglich sein.

Die Gambling Commission hat für diesen Fall strenge Forderungen aufgestellt, die keinen Spielraum für Interpretationen lassen. In einem Statement zur Gesetzesnovelle erklärte die Behörde: „Für den Fall, dass sie aus irgendeinem Grund schließen müssen, erwarten wir von allen Glücksspielunternehmen, fertige Pläne vorlegen zu können und die entsprechenden Schritte einzuleiten, um die Kunden vor unnötigen Benachteiligungen zu schützen.“

Gelder müssen immer vorliegen, neue Hinweise für Wett-Fans

Konkret verlangt die britische Behörde, dass die Kundengelder der Spieler jederzeit vom Unternehmen auszahlbar gehalten werden. Es muss also stetig genug Geld vorhanden sein, um diesen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Eine Besonderheit erwartet künftig auch die Sportwetten-Fans in Großbritannien. Platzieren diese eine Langzeit-Wette, müssen die Buchmacher darauf hinweisen, dass der Gewinn aufgrund einer möglichen Insolvenz dann nicht ausgezahlt werden könnte. Und das ist erst der Anfang. Ebenso werden Wettanbieter dazu verpflichtet, ihren Kunden bei einer Insolvenz Auskunft über die Höhe der Rücklagen zu geben.

Ebenfalls kontaktiert werden muss in diesem Fall auch unverzüglich die britische Gambling Commission. Die Unternehmen müssen der Behörde dann konkrete Pläne vorlegen, mit denen die Auszahlung der Gelder gesichert werden soll.  „Wenn ein Unternehmen schließt, erwarten wir von ihm Folgendes: Den Kunden klare und präzise Informationen zu geben und zu zeigen, dass sie die Kontrolle über die Situation haben, indem sie die Kunden über diese jederzeit aufklären. Sollte all das nicht geschehen, drohen den Glücksspielunternehmen finanzielle Strafen. Die Gambling Commission teilte mit, bei einem Verstoß gegen diese Vorschriften die Haftbarkeitsansprüche des jeweiligen Unternehmens und dessen Management zu prüfen.

Bisherige Regeln etwas löchrig

Dass die Gambling Commission die bestehenden Regeln noch einmal überarbeitet, hängt laut der Behörde auch mit der Lückenhaftigkeit der bis dato geltenden Regelungen zusammen. So konnte die Behörde laut eigener Aussage bisher kein Unternehmen dazu zwingen, so lange am Markt zu bleiben, bis die Gelder der Spieler vollständig ausgezahlt wurden. Dennoch erklärte die Behörde schon seit geraumer Zeit, dass eben diese Auszahlung der Kundengelder ein übergeordnetes Ziel darstellen werde. Diesen Worten hat man nun offenbar Taten folgen lassen. Wohl auch deshalb, weil es in jüngerer Vergangenheit immer wieder zu Zwischenfällen dieser Art gekommen ist. So zum Beispiel im Fall des Unternehmens BetBright. Dieses wurde übernommen, verabschiedete sich jedoch kurze Zeit später in die Insolvenz. Damals konnten sich die Spieler aber dennoch freuen, da der Glücksspielanbieter Betvictor erklärte, die ausstehenden Beträge an die Spieler zurückzuzahlen. Ein feiner Schachzug, der dem Wettanbieter gleichzeitig auch ein paar neue Kunden eingebracht haben dürfte.

Um derartige Zwischenfälle künftig vermeiden zu können, sollen die neuen Regelungen der Glücksspielbehörde jetzt also umgesetzt werden. Und das nicht erst in Form von Zukunftsmusik, sondern unmittelbar. Bewerben sich Unternehmen jetzt für Lizenzen auf dem britischen Markt, müssen die neuen Anforderungen also berücksichtigt werden. Aus Sicht der britischen Spieler ist die Gesetzesänderung natürlich ein angenehmer Schritt in die richtige Richtung und dürfte den Schutz dieser künftig noch einmal deutlich erhöhen. Gleichzeitig stellt auch die Gambling Commission wieder einmal ihre starke Arbeitsweise unter Beweis, da auf mögliche Veränderungen und Probleme in der Branche zügig reagiert werden kann.

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