Erste Casinos in Las Vegas kündigen 24-Stunden-Betrieb an – Bitcoin im Vormarsch

Zunehmende Nachfrage veranlasste das Unternehmen MGM Resorts International dazu, drei der Resorts am Las Vegas Strip bereits ab dem 03. März wieder 24 Stunden zu öffnen. So sollen das Park MGM, das Mandalay Bay und das Mirage wieder den Betrieb rund um die Uhr aufnehmen.

Bisher waren diese Standorte nur am Wochenende geöffnet, da die Nachfrage zu gering für andere Öffnungszeiten gewesen sei. Der CEO der MGM, Bill Hornbuckle, erklärte: „Wir bleiben optimistisch in Bezug auf die wirtschaftliche Erholung von Las Vegas und unsere Fähigkeit, Mitarbeiter wieder in Arbeit zu bringen, wenn das Geschäftsvolumen dies zulässt“. Es gebe laut ihm Anzeichen dafür, dass wieder mehr Menschen in die Glücksspiel-Stadt schlechthin reisen wollten.

Lockerungen in Nevada

Nachdem der Gouverneur Nevadas, Steve Sisolak, festgelegt hatte, die Einschränkungen zu lockern, stand die Entscheidung von MGM Resorts fest. Da die Corona-Fallzahlen sinken und zudem vergangen Woche die Impfstoffvergabe rasch erfolgt ist, verfügte Steve Sisolak die Lockerung der seit November letzten Jahres geltenden Restriktionen. Bereits im Februar sind für viele Geschäftsbereiche die Regelungen gelockert worden.

Dazu gehört, dass Andachtsorte, Restaurants, Turnhallen, Rennstrecken, Yoga- und Fitnessstudios, Arkaden, Kampfkunststudios, Bowlingbahnen, Billardhallen und auch Glücksspielstätten die Kapazität von 25 auf 35 Prozent erhöhen durften. Museen, Aquarien, Zoos, Kunstgalerien und Bibliotheken dürfen seit Februar bereits 50 Prozent der Kapazität nutzen. Ab 15. März soll die Anhebung für Unternehmen mit bisher 35 Prozent auf 50 Prozent erlaubt sein.

Kapazitätsgrenze bleibt vorerst

Dennoch soll die Höchstgrenze der Kapazitätsregelungen bis 1. Mai bei 50 Prozent bleiben. Davon betroffen sind unter anderem der Einzelhandel, kommunale Freizeitzentren und Einkaufszentren. Bei Freizeitangeboten wie Friseure, Spas, Nagelstudios oder Massagesalons soll zudem weiterhin besonders auf die strenge Einhaltung der Distanzregeln sowie der geltenden AHA-Regeln geachtet werden. Nicht öffnen dürfen allerdings Nachtclubs, Bordelle und Stripclubs, da man dort ein erhöhtes Infektionsrisiko sehe. Unterhaltungsbetriebe für Erwachsene wie diese sollen daher bis 1.Mai geschlossen bleiben. Ab diesem Datum sollen die lokalen Behörden für das COVID-19 Management verantwortlich sein.

Bitcoin als Kryptowährung in Casinos?

Falls keine Verschlechterung der Situation eintritt, kehrt so langsam wieder Normalität in den Betrieb von Glücksspielstätten wie die des MGM Resorts zurück. Dennoch stellt die Wiederaufnahme des Betriebs in mancher Hinsicht einen Neuanfang dar. Während manche Casinos die Einrichtung renoviert haben, könnte eine weitere Veränderung in manchen Spielhallen kommen. Der Bitcoin könnte als Zahlungsmethode weiterverbreitet werden. Bereits in vielen Geschäften und Hotels ist ein Bezahlen mit dieser Kryptowährung in Las Vegas möglich. Doch auch Casinos sind an dem Trend nicht uninteressiert. So sind das The D Casino und das Golden Gate Hotel bereits 2014 in das Geschäft mit dem Bitcoin eingestiegen. Als Vorreiter akzeptierten die beiden Glücksspiel- und Entertainment-Unternehmen den Bitcoin in einzelnen Geschäftsbereich. Dennoch war der Casino-Bereich davon bisher ausgeschlossen.

Besonders beliebt sind spezielle Bitcoin-Automaten. Bereits 149 Stück davon sind in Las Vegas für den Tausch von verschiedenen Kryptowährungen in Bargeld zu finden. Der weltweit größte Spielautomaten Hersteller International Game Technology arbeitet bereits daran die Kryptowährung als Zahlungsmethode auch in Glücksspielgeräte zu integrieren. Dennoch zeigen sich Beobachter eher skeptisch und denken nicht, dass die Akzeptanz der Bitcoins in Casinos schnell kommt.

Schwankender Kurs als Problem

In der Volatilität sehen sie dabei das größte Problem. Durch das Schwanken des Kurses innerhalb eines Tages im zweistelligen Prozentbereich, wird es schwierig für Casinos die Einnahmen zu kontrollieren. Der CEO der Kryptowährung-Handelsplattform Totem äußerte sich dazu folgendermaßen: „Nehmen wir an, jemand spielt mit einem Dollar und verliert diesen Dollar. Jetzt hat das Casino diesen Dollar und am nächsten Tag sinkt der Wert von Bitcoin und der Dollar ist nur 0,30 Dollar wert. Am nächsten Tag danach steigt der Bitcoin und der Wert liegt möglicherweise bei 2 Dollar“. Es bleibt den Casinos somit überlassen, ob sie den Bitcoin sofort in Geld umtauschen, oder den Betrag halten und auf Kursgewinne spekulieren. Somit muss man abwarten, ob sich die Kryptowährungen wie Bitcoin langfristig in das Glücksspiel-Business integrieren.

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