Düsseldorf: Glücksspielprävention an Schulen

Jugendliche gelten rund um das Glücksspiel als besonders gefährdet, da sich diese am ehesten von großen Gewinnversprechen und einem sorgenfreien Leben locken lassen. Das allerdings kann in einigen Fällen zum Problem führen und dafür sorgen, dass die Gefahren durch das Glücksspiel nicht richtig eingeschätzt werden. Damit das nicht passiert, wird an einer Düsseldorfer Gesamtschule jetzt ein Präventions-Workshop angeboten, der den Namen „Smart Camp – Create & play responsibly“ trägt.

Digitales Spiel im Fokus der Workshops

Jugendliche und Kinder müssen vor dem Einfluss des Glücksspiels in besonderem Umfang geschützt werden. So viel steht fest. Die Stadt Düsseldorf ist in diesem Zusammenhang jetzt auf eine ganz neue Idee gekommen und bietet einen Präventionsunterricht an einer Düsseldorfer Gesamtschule an. Insgesamt drei Tage dauert der Workshop mit dem Namen „Smart Camp – Create & play responsibly“, der die Jugendlichen im Umgang mit dem digitalen Spiel schulen soll. Der Fokus liegt dabei aber keinesfalls nur auf dem Glücksspiel, sondern umfasst auch die Gefahren durch Ego-Shooter und Co, welche heutzutage in teilweise horrendem Ausmaß von den Jugendlichen gespielt werden.

Insgesamt 70 Schüler der Jahrgangsstufen elf bis 13 können am Workshop teilnehmen und beschäftigen sich unter anderem mit den Chancen und Risiken, die mit dem digitalen Spiel einhergehen. Natürlich sind die Schüler und Schülerinnen nicht auf sich allein gestellt, sondern können unterschiedliche Workshops durchführen und verschiedenen Vorträgen lauschen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt dabei vom Unternehmen BG3000 aus Bonn, welches in enger Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland und dem Lotterieanbieter WestLotto kooperiert.

Verantwortungsvoller Umgang mit dem Spiel ist wichtig

Wenig überraschend mischt auch die Politik bei diesem hochinteressanten Thema mit, so dass der nordrhein-westfälische Staatsekretär Nathanel Liminski die Schirmherrschaft des Projekts übernommen hat. Dieser erklärte im Rahmen einer Presseveranstaltung, dass die Landesregierung großen Wert auf einen souveränen, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Glücksspiel legen würde. Im Detail sagte Liminski: „Überall und jederzeit auf dem Smartphone spielen zu können – das gehört für die meisten Kinder und Jugendlichen mittlerweile zum Alltag. Deshalb ist ein souveräner, verantwortungsvoller und kompetenter Umgang mit dem Spielen umso wichtiger.“

Eine wichtige Rolle im Projekt dürfte auch der TÜV Rheinland einnehmen, der als Prüfkonzern auch schon zahlreiche Online Casinos unter die Lupe genommen hat. Auch der TÜV betonte, dass man im Rahmen des Schulprojekts einen zwanglosen Umgang mit dem digitalen Spiel lehren könne, welches für das weitere Leben der Schüler von großer Bedeutung sein könne. Ebenfalls eine wichtige Erkenntnis der Presseveranstaltung ist zudem, dass die führenden Köpfe klarstellten, dass ein Verbot des Online-Spiels heutzutage nicht mehr zielführend sei und man sich stattdessen auf die Aufklärung und die Prävention fokussieren sollte.

Vielfältige Inhalte in den Workshops

Die Inhalte der verschiedenen Workshops für die Schüler sind dabei enorm vielseitig. Zum einen beschäftigen sich die jungen Leute damit, wie genau seriöse Anbieter auf den Markt erkannt werden können und was gegen ein seriöses Angebot spricht. Darüber hinaus werden aber auch der Schutz der eigenen Daten und der Schutz vor einer möglichen Spielsucht in den Fokus gestellt. BG3000-Gründerin Simone Stein-Lücke erklärt: „Es liegt eine Riesenchance darin, sich die Faszination von Jugendlichen für Gaming zu Nutze zu machen und damit konstruktive Lern- und Empathievermittlung zu betreiben.“

Dass dieses Schulprojekt ausgerechnet in der Stadt Düsseldorf umgesetzt wird, hat durchaus ein „Geschmäckle“. Immerhin gab es genau hier in den letzten Wochen und Monaten horrende Diskussionen. Zum Beispiel darüber, ob das Stadion von Fortuna Düsseldorf den Namen „Merkur Spiel-Arena“ tragen darf. Zusätzlich dazu bekämpft die Stadt das örtliche Glücksspielwesen aktuell massiv und möchte die Anzahl der Spielhallen in der Stadt deutlich reduzieren.

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