Casinos Austria: Casino-Sparte läuft unrund

In den vergangenen Monaten und eigentlich Jahren gab es bei der Casinos Austria AG immer wieder Diskussionen darüber, ob das Auslandsgeschäft veräußert werden soll oder nicht. Befürworter eines Verkaufs sehen sich aktuell bestätigt, denn insbesondere die Casino-Sparte im Ausland sorgt derzeit für Sorgenfalten beim mächtigen Glücksspielkonzern. Deutlich besser läuft es dafür bei den Sportwetten und überraschenderweise auch beim Lotto.

Gewinn gefallen, Umsatz und Betriebsergebnis gewachsen

Obwohl die Aussichten für das laufende Jahr 2019 bei den Casinos Austria laut Firmenchef Alexander Labak positiv aussehen, blickt der Konzern auch mit ein paar Sorgenfalten auf Teile seines Geschäfts. Insbesondere der Casino-Bereich im Ausland sorgt für Probleme und hat durch Schließungen dafür gesorgt, dass der Gewinn des Konzerns gefallen ist. Wurden 2017 noch 100,63 Millionen Euro Gewinn verbucht, ist dieser im Jahr 2018 auf 92,66 Prozent gesunken. Ein Rückgang von immerhin acht Prozent. Gleichzeitig muss im Portfolio aber genau differenziert werden, denn es gibt gehörige Unterschiede. So konnte die Lotterie-Sparte des Konzerns 2018 einen Umsatz von 4,49 Milliarden Euro erwirtschaften. 2017 waren dies noch 11,7 Prozent weniger. Gleichzeitig wurde ein positives Betriebsergebnis hingelegt. Die Casinos Austria legten hier von 139 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 143,95 Millionen Euro im Jahr 2018 zu.

Generell lässt sich so also kein wirkliches Drama rund um die Casag schreiben, dennoch gibt es ein paar unschöne Auffälligkeiten. Insbesondere die Kosten für die Schließungen von Casinos in Georgien und Tschechienhaben den Gewinn gemindert, da der Konzern hier rund 5,9 Millionen Euro auf den Tisch legen musste. Darüber hinaus lieferten auch die Casinos in der Heimat nicht wie gedacht. Der Betriebserfolg der zwölf Spielstätten verringerte sich um rund zwei Drittel von 18,7 Millionen Euro auf 6,1 Millionen Euro – ein herber Rückgang. Allerdings kann der Konzern auch hier wieder Entwarnung geben. Der Umsatz nämlich ging 2018 um lediglich fünf Prozent zurück. Umgesetzt wurden im vergangenen Jahr so 314,13 Millionen Euro, 2017 waren es 330,14 Millionen Euro gewesen. Der Konzern sieht den Grund hierin vor allem im Konkurrenzdruck durch ein neues Casino in Liechtenstein, Personalrückstellungen und weiteren „personalpolitischen Maßnahmen“.

Ein Glück gibt es Lotto und Sportwetten

Während der scheidende Firmenchef Alexander Labak ausgerechnet in der Casino-Sparte, also den Wurzeln der Casag, schwierige Zahlen in Kauf nehmen muss, läuft es in anderen Geschäftsbereichen deutlich besser. So zeigt sich, dass in Österreich noch immer und auch wieder stärker Lotto gespielt wird. Mit einem Umsatz von 3,94 Milliarden Euro konnte der Lotto-Bereich des Konzerns seinen größten Umsatz der Geschichte vermelden. Gleichzeitig lag das Betriebsergebnis in diesem Sektor bei 75,7 Millionen Euro. Und damit um rund neun Millionen Euro höher als noch im Vorjahr (66,2 Millionen Euro). Die Gründe für das enorme Wachstum liegen vor allem in Änderungen im Spielsystem, da zum Beispiel ein Siebenfachjackpot und ein sogenanntes LottoPlus eingeführt wurden. Gleichzeitig erklärt der Konzern, dass die Digitalisierungsoffensive und eine verbesserte Betriebsleistung förderlich für den Umsatz gewesen wären.

Spürbar ist der Anstieg sowohl online als auch im landbasierten Betrieb. Mit der Online-Plattform win2day kann die Casag zum Beispiel seit geraumer Zeit die Spiele des beliebten Entwicklers Novomatic anbieten. Der Umsatz wurde prompt um 11,74 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro erhöht. Im landbasierten Betrieb der Tochter WINWIN, die mit Video Lottery Terminals aktiv ist, konnte der Umsatz um fast 40 Prozent auf mehr als 730 Millionen Euro angehoben werden. Kurios auch: Obwohl es im Auslandsgeschäft mit den Schließungen in Georgien und Tschechien unvorhergesehene Kosten gab, lieferte die Auslandstochter Casinos Austria International trotzdem starke Zahlen ab. Der Umsatz konnte hier von 132 Millionen auf rund 150,5 Millionen Euro gesteigert werden. Gleichzeitig wurde der Betriebsgewinn auf 17,4 Millionen Euro erhöht. Wie der Mutterkonzern mitteilte, sei dies seit langer Zeit das beste Betriebsergebnis für die Casinos Austria International. Immerhin keinen Einbruch in Kauf nehmen musste die Casag beim eigenen Sportwettenangebot von tipp3. Am Buchmacher ist der Konzern mit 56 Prozent beteiligt und hält somit die Mehrheit. Das Niveau beim Umsatz und des Betriebsgewinns habe man hier halten können, ließ die Casag mitteilen.

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