AgeChecked: Alterskontrolle auf Glücksspielseiten nicht ausreichend

In Großbritannien ist es nicht anders als in Deutschland. Wer am Glücksspiel teilnehmen möchte, muss ein entsprechendes Mindestalter vorweisen können. Das gilt nicht nur für die Spielhallen und Spielbanken, sondern auch für die Online Casinos und deren Partner. Genau da scheint es allerdings noch ein wenig zu klemmen. Das jedenfalls bemängelt nun das Unternehmen AgeChecked, welches sich mit Technologien für Jugendschutz im Internet beschäftigt. Laut dessen Angabe würde noch immer ein Großteil der Anbieter darauf verzichten, alle geforderten Maßnahmen zur Altersüberprüfung und dem Jugendschutz umzusetzen.

Regeln wurden jüngst erst angepasst

Geht es nach dem britischen Unternehmen AgeChecked, wird rund um das Glücksspiel im Internet noch nicht genug für den Jugendschutz getan. Der Konzern bezieht sich dabei konkret allerdings nicht auf die Online Casinos, sondern auf deren Partner. Diese sollen ihre Maßnahmen zum Jugendschutz künftig intensivieren. Im Detail teilte AgeChece mit, dass noch immer rund 80 Prozent aller Partner von Online Glücksspielkonzernen auf die geforderten Maßnahmen zur Alterskontrolle verzichten würden. Diese wurden erst vor einigen Monaten dazu aufgefordert, sich bei der Alterskontrolle an den Glücksspielunternehmen zu orientieren. Diese wiederum sind seit August 2019 an ein neues Gesetz gebunden, welches die Regeln für die Altersüberprüfung deutlich intensiviert hat. Innerhalb von 72 Stunden mussten damals alle Wettanbieter oder Anbieter von Spielautomaten und anderen Casinospielen ihre Angebote und Maßnahmen anpassen.

Auf Grundlage dieser gesetzlichen Änderung hat AgeChecke zuletzt die Veränderungen auf dem Markt bzw. bei den Partnerunternehmen überprüft. Das Ergebnis war ernüchternd. Lediglich 20 Prozent aller Partner hätten ihr Angebot demnach seit der Aufforderung durch die britische Gambling Commission angepasst. Anders gesagt: 80 Prozent der Partner setzen noch immer keine ausreichenden Maßnahmen um.

AgeChecked: Partner stellen Webseitenaufrufe vor Jugendschutz

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, sei nur bei weniger als zehn Prozent der geprüften Angebote eine Alterskontrolle zu finden gewesen. Der Konzern mutmaßt, dass die Unternehmen auf diese Kontrolle verzichten, da sie ansonsten weniger Webseitenaufrufe zu verzeichnen hätten. Rachel Butcher, die Leiterin der Verkaufsabteilung bei AgeChecked, erklärte hierzu: „Die Geschäftspartner, die sich über das Regelwerk im Klaren sind, haben verständlicherweise ihre Sorge ausgedrückt, dass Alterskontrollen Kunden abschrecken könnten. Wir haben bislang allerdings feststellen können, dass die Besucherzahlen nicht negativ beeinflusst werden. Tatsächlich scheint es, als verbessere eine Alterskontrolle sogar die Kundenloyalität gegenüber der Webseite.“

Die Leiterin wird bei der Bekanntgabe der Ergebnisse sogar noch deutlicher. Ein Kunde hätte festgestellt, dass die Besucherzahlen nach der Installation der Alterskontrolle um rund 40 Prozent gestiegen seien. Deshalb sei es unverständlich, dass viele Partner befürchten, durch die Alterskontrolle Besucher zu verlieren.

Neue Gesetzesreform könnte die Folge sein

Dass die Debatte um die Alterskontrollen jetzt in den Fokus rückt, dürfte eine Ausweitung des Gesetzes zur Folge haben. Künftig sind dann nicht nur die Casinos selbst betroffen, sondern zum Beispiel auch deren „Zulieferer“ und Entwickler wie Play’N Go, Microgaming, IGT oder NetEnt. Diese renommierten Partner setzen die Alterskontrolle zwar schon um, allerdings eben auf freiwilliger Basis. Das könnte sich in Zukunft ändern, so dass dann auch für die Partner eine Alterskontrolle zur Pflicht werden würde. Bereits jetzt haben sich die Partner zumindest im Bereich des Marketings ohnehin schon an die strengen Vorgaben der Behörden zu halten, die exakt so auch für die Glücksspielanbieter gelten. So dürfen die Werbepartner keine Werbung speziell an Jugendliche richten, zudem ist irreführende Werbung zum Beispiel rund um Bonusangebote verboten.

Die britischen Behörden teilten in der jüngeren Vergangenheit mehrfach mit, dass die Verbesserung des Spieler- und Jugendschutzes ein wichtiges Thema und einen großen Teil der Arbeit in 2020 darstelle. In diesem Zusammenhang spielen auch die strengen Vorgaben für die Werbemaßnahmen der Glücksspielbranche eine Rolle. Diese wurden jüngst überarbeitet, eingeführt wurde zum Beispiel ein Werbeverbot bei Live-Übertragungen von Sportveranstaltungen. Diskutiert wird aktuell zudem über ein mögliches Verbot der Trikotwerbung in der höchsten Fußball-Liga, der britischen Premier League. Über all diesen Änderungen steht vor allem der Jugendschutz und der Schutz der Kinder und jungen Erwachsenen vor den Einflüssen des Glücksspiels.

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