Auf Einladung der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, trafen sich am 15. und 16. Mai 13 Minister und Ministerinnen und mehr als 100 Delegationsmitglieder zum informellen Treffen der Gleichstellungs- und Familienministerinnen und –minister. Der zweitägige Gipfel stand unter dem Motto „Gleiche Chancen für Frauen und Männer in der Erwerbs- und Familienarbeit“.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig: Familienpolitische Maßnahmen sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Gleichstellung der Geschlechter. Eine zukunftsfähige Gesellschaftspolitik muss „Frauen wie Männern eine gute Balance von Berufs- und Familienleben ermöglichen“, sagte Bundesministerin Ursula von der Leyen in ihrer Eröffnungsrede.
Unterstützung erfuhr sie dabei von allen vertretenen Nationen wie auch durch EU-Kommissar Vladimir Spidla, der in seinem Statement darauf hinwies, dass jungen Familien die Wahl bleiben muss, ob man als Eltern weiterhin einer Tätigkeit nachgehen möchte oder nicht. Dazu gehört auch ein Wandel „in den Köpfen der Gesellschaft“, denn auch Väter können und sollen sich aktiv in die Familienarbeit und die Erziehung der Kinder einbringen.
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