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Pressemitteilungen

22.01.2007

Auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten

Treffen des Nahost-Quartetts in Berlin

Nahost-Quartett Das Nahost-Quartett kam am Mittwoch in Berlin bereits zu seinem zweiten Treffen in diesem Jahr zusammen. Das letzte Treffen hatte am 2. Februar in Washington stattgefunden. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, welche Schritte die internationale Gemeinschaft unternehmen könne, um einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden im Nahen Osten zu befördern

In einer gemeinsamen Erklärung begrüßte das Quartett die Aufnahme des Dialogs zwischen führenden israelischen und palästinensischen Politikern. Im Rahmen eines erneuerten politischen Prozesses hoffe das Quartett darauf, dass diese Bemühungen fortgesetzt würden mit dem Ziel, „den politischen Horizont klarer herauszuarbeiten und substanzielle Verhandlungen aufzunehmen.“ Das Quartett würdigte die Rolle König Abdallahs von Saudi-Arabien und das Ende der innerpalästinensischen Gewalt.

Im Anschluss an das Treffen betonte Bundesaußenminister Steinmeier bei der gemeinsamen Pressekonferenz, dass sich für die heutigen Bemühungen um Frieden in der Region auch in der arabischen Welt Partner fänden, „die diesen Prozess konstruktiv unterstützten.“ Deshalb überlege das Quartett, das nächste Treffen in der Region anzuberaumen.

An dem Treffen des Nahost-Quartetts nahmen VN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, der russische Außenminister Sergej W. Lawrow, die amerikanische Außenministerin Dr. Condoleezza Rice, der Vorsitzende des Rats der Europäischen Union Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, der EU-Außenbeauftragte Javier Solana, und die EU-Kommissarin für Außenbeziehungen Dr. Benita Ferrero-Waldner teil.

 



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Datum: 23.02.2007