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21.02.2007

Bilaterales Gespräch zwischen Bundesaußenminister Steinmeier und der amerikanischen Außenministerin Rice am Rande des Treffens des Nahost-Quartetts in Berlin

Steinmeier, Rice

Am Rande des heutigen Treffens des Nahost-Quartetts in Berlin fand ein bilaterales Gespräch zwischen Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und der amerikanischen Außenministerin Dr. Condoleezza Rice statt. Im Anschluss an das Gespräch stellte Bundesaußenminister Steinmeier heraus, dass das Nahost-Quartett mit diesem zweiten Treffen innerhalb kurzer Zeit zu seinem ursprünglichen Engagement im Nahen Osten zurück gefunden habe. Es sei wichtig, dass die internationale Staatengemeinschaft mit einer Stimme spreche.

Das Treffen finde, so betonte der Bundesaußenminister, in einer schwierigen Zeit der palästinensischen Regierungsbildung statt. In dieser Zeit sei es als ein erster Erfolg zu bewerten, dass Premierminister Olmert und Präsident Abbas ihre direkten Gesprächen fortgesetzt haben. Vertrauen werde geschaffen, wenn beide Seiten miteinander und nicht übereinander sprächen. Das Quartett werde darüber sprechen, wie es zu der gemeinsamen Zielvorstellung eines unabhängigen pälästinensischen Staats und einer stabilen Lage beitragen könne, in der Palästinenser und Israelis in friedlicher Nachbarschaft miteinander leben.

Neben diesem zentralen Thema des bilateralen Gesprächs erörterte der Bundesaußenminister mit seiner amerikanischen Amtskollegin seine gestern zu Ende gegangene Reise durch den Südlichen Kaukasus, die Lage im Kosovo sowie die Frage des iranischen Atomprogramms.



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Datum: 22.02.2007