Berlin bekennt sich zu Europa – und verwandelt das Konzerthaus Berlin am 17. Juni zum Ausklang der deutschen EU-Ratspräsidentschaft für einen Tag in ein Haus mit europäischer Leuchtkraft. In Blau und Gelb gestaltet setzt das Haus weithin ein optisches Zeichen für europäische Verbundenheit und macht in seinen Räumen die alten und neuen europäischen Nachbarn auf spannende und ungewöhnliche Weise erlebbar.
Die Eröffnung dieses europäischen Kulturtages verkünden um 15 Uhr Fanfaren im Herzen Berlins und laden auch hörbar weit über den Gendarmenmarkt – unsere Nachbarn besser kennen zu lernen.
Wie fühlt ein Slowake Europa? Wie erträumt es sich ein finnisches Kind? Und wie hört sich Brüderlichkeit auf Rumänisch an? Gefüllt mit Bildern und Gedanken zu Europa und einem bunten Konzertprogramm lädt „Europa – Der blaue Stern“ ein, all dies zu erleben und Europa immer wieder neu zu entdecken. Eröffnet wird dieser europäische Kulturtag um 15 Uhr mit einer überraschend anderen Vernissage.
Hoffnungen und Visionen von jungen Europäern unterschiedlichster Herkunft und Heimatländer werden dem Besucher in Bildern sichtbar gemacht und eröffnen Einblick in europäisch bunte Perspektiven.
Wie denkt Europa? Zusammengetragen in 100 Gedanken engagierter und prominenter Europäer nimmt Europa generationenübergreifend Gestalt an. Das Gemeinsame in dem je unterschiedlichen Blick der Generationen 25-50-75 auf die europäische Zukunft und Vergangenheit lässt nationale Grenzen verblassen und eine Ahnung davon entwickeln, dass Gemeinsamkeit und Verschiedenartigkeit doch zueinander passen.
Durch Gedanken unter anderem von Gesine Schwan, Rem Kolhaas, John Le Carré und Franz Vranitzky, werden diese Zukunftsvisionen für den Besucher erlebbar. Zur Vernissage, lebendig vorgetragen von renommierten Schauspielern wie Ulrich Matthes, Boris Aljinovic und Dietrich Mattausch regen diese Gedanken zum eigenen Nachdenken und -Fühlen an. Europäische Bilder und Gedanken werden bei „Europa – der blaue Stern“ nicht nur die Besucher streifen, sondern können festgehalten werden und mitgenommen werden.
Klanglich wird sich die Vielfalt Europas an diesem Kulturtag in verschiedensten Melodien dem Besucher eröffnen. Junge internationale Musiker lassen in insgesamt zwölf Konzerten Klangwelten entstehen, die dem Besucher Europas Länder und Traditionen musikalisch näher bringen – von Dänemark über Rumänien bis nach Portugal, von Barock bis zu Jazz und Pop.
Den festlichen Höhepunkt erreicht dieser europäische Kulturtag mit dem Gala-Konzert in Kooperation mit young.euro.classic – Europäischer Musik Sommer, das um 20 Uhr im Großen Saal des Konzerthauses von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier eröffnet wird. Das Junge Klangforum Mitte Europa, unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle, sowie Künstlern wie Thomas Quasthoff, Moritz Eggert und Ulrich Matthes lassen die Vielfalt Europas an diesem Abend hörbar werden. Besonderer Bestandteil des Konzertes wird eine Begegnung drei junger Komponisten aus Deutschland, Slowenien und Portugal sein, die ihre eigenen Versionen der traditionsreichen Europahymne präsentieren.
Das Projekt „Europa – Der blaue Stern“ wird im Auftrag des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland zum Ende der deutschen EU-Ratspräsidentschaft durchgeführt.
Hauptpartner: Vattenfall Europe AG, Unterstützer: DeutscheTelekom AG
In Kooperation mit: young.euro.classic – Europäischer Musik Sommer sowie Hochschule für Musik Hanns Eisler, Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach Berlin und „Europa in der Schule - Europäischer Wettbewerb“
Preise:
Nachmittagsprogramm 15-19 Uhr: 6 €, ermäßigt 4 €, Familienpass 12 €
Gala-Konzert ab 20 Uhr: 12 € auf allen Plätzen
Tickets: ab dem 27. April über www.ticket-online.de oder die Ticket-Hotline: 01805–56 81 00.
Kontakt: Dr. Gabriele Minz GmbH, Mona Hornung, Tel.: 030 – 88 47 13 90, E-Mail: mona.hornung@minzgmbh.de