Die Europäische Union begrüßt den im Großen und Ganzen friedlichen und transparenten Verlauf der Wahlen, die unter guten Bedingungen durchgeführt wurden, wie von der europäischen Wahlbeobachtungsmission in Mauretanien bescheinigt wurde. Die Bürger Mauretaniens hatten somit die Gelegenheit, ihren politischen Willen in freien und pluralistischen Wahlen zum Ausdruck zu bringen.
Die Europäische Union beglückwünscht Herrn Sidi Mohamed Ould Cheikh Abdallahi zu seiner Wahl zum Präsidenten der Islamischen Republik Mauretanien. Sie wünscht ihm sowie den Bürgern Mauretaniens viel Erfolg auf dem Weg hin zu einer besseren, auf echter Demokratie aufbauenden Zukunft.
Die Europäische Union begrüßt, dass das scheidende Staatsoberhaupt Oberst Ely Ould Mohamed Vall, der diesen demokratischen Prozess eingeleitet und gesteuert hat, somit die im Jahr 2005 eingegangenen Verpflichtungen eingehalten hat.
Die Europäische Union dankt allen Verantwortlichen für den guten Verlauf der Wahlen und der unabhängigen nationalen Wahlkommission für ihre entscheidende Rolle bei der Überwachung des Wahlprozesses. Die Europäische Union beglückwünscht alle Kandidaten, Parteien und politischen Gruppen, die sich an dem Prozess beteiligt haben, und bringt ihren Wunsch zum Ausdruck, dass sie sich auf konstruktive Weise am politischen Leben ihres Landes beteiligen.
Die Europäische Union bekräftigt ihre Bereitschaft, ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Mauretanien fortzusetzen und auszubauen, um dabei zu helfen, die neuen Perspektiven, die sich dem Land eröffnen, zu verfestigen.
Die Bewerberländer Türkei, Kroatien* und ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.
* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.