Die Europäische Union begrüßt die Einigung zwischen den Gewerkschaften und der Regierung vom 27. Januar 2007, in der insbesondere die Ernennung eines Premierministers mit Exekutivbefugnissen vorgesehen ist.
Die Europäische Union hofft sehr, dass diese Ernennung unverzüglich und einvernehmlich erfolgen wird, dass sie dazu beitragen wird, die politische Krise zu beenden, und dass sie es ihr ermöglichen wird, im Rahmen der Konsultationen, die auf der Grundlage des Cotonou-Abkommens seit 2004 geführt werden, wieder einen konstruktiven Dialog mit der neuen Regierung aufzunehmen.
Die Europäische Union verfolgt die Lage in Guinea genau und arbeitet hierbei eng mit der ECOWAS zusammen. Sie bedauert zutiefst die Verluste von Menschenleben bei den Demonstrationen im vergangenen Monat. Sie fordert die Regierung auf, die Umstände dieser Todesfälle vorbehaltlos aufzuklären und die Schuldigen vor Gericht zu stellen.
Die Bewerberländer Türkei, Kroatien* und ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.
* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.