Die Europäische Union bedauert die am 24. Januar erfolgte Hinrichtung von vier arabischen Männern aus der Region Ahwaz, die in Iran wegen der angeblichen Beteiligung an terroristischen Aktivitäten in der genannten Region zum Tode verurteilt worden waren.
Die EU hat gegenüber der iranischen Regierung ihre Besorgnis über die Durchführung des Verfahrens, in dem die Todesurteile verhängt wurden, und über den fehlenden Zugang der Angeklagten zu Anwälten geäußert.
Die EU fordert Iran auf, die Hinrichtung der drei übrigen Männer zu stoppen, diesen Männern eine faire und öffentliche Verhandlung zu gewähren und bei allen Gerichtsverfahren für umfassende Offenheit und Transparenz zu sorgen. Die EU erklärt seit langem, dass sie die Todesstrafe unter allen Umständen ablehnt, und bekräftigt diese Haltung.
Die Bewerberländer Türkei, Kroatien* und ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an
* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.