Die Anschläge, u. a. auf einen belebten Markt in Bagdad, treffen unschuldige Menschen in allen Bereichen ihres täglichen Lebens. Auf diese sinnlosen Morde kann die Zukunft des Irak nicht gebaut werden. Nicht Gewalt, nur Dialog und Verständigung können zu einer Besserung der Situation führen und eine friedliche Zukunft für alle Menschen im Irak ermöglichen. Die Präsidentschaft ruft erneut alle Gruppen und Parteien im Irak auf, sich zu einer friedlichen und freien Entwicklung des Landes zu bekennen.
Die Europäische Union ist bereit, dem Irak auf dem schwierigen Weg zu einer pluralistischen Demokratie zu helfen. Die Internationale Gemeinschaft steht in der Verpflichtung, die irakische Demokratie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu stärken. Voraussetzung für eine effiziente Hilfe sind jedoch Sicherheit und ein Gewaltverzicht aller Gruppen und Parteien.