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DEUTSCHE G8-PRÄSIDENTSCHAFT

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Daten und Fakten

 

Sachsen ist das östlichste Bundesland und grenzt im Osten an Polen und im Süden an die Tschechische Republik. Mit 4,3 Millionen Ein- wohnern auf einer Fläche von 18.413 Quadratkilometern ist Sachsen das bevölkerungsreichste ostdeutsche Bundesland. Die Landesregierung von CDU und SPD unter Ministerpräsident Georg Milbradt sitzt in Dresden.
www.sachsen.de

Geschichte

Sachsen war über einhundert Jahre lang ein Königreich – davor Kurfürstentum, Herzogtum, Markgrafschaft. 1918, am Ende des Ersten Weltkriegs, brach – wie überall in Deutschland – das monarchische Regierungssystem zusammen. Der „Freistaat Sachsen“ entstand. Mit der Wahl des Wortes „Freistaat“ sollte betont werden, dass das Land nicht mehr von einem Souverän, sondern von seinen freien Bürgern regiert wird. Die Montagsdemos von Leipzig und Dresden leiteten 1989 das Ende der DDR ein.

Wirtschaft

Sachsen hat nach der Wiedervereinigung einen tief greifenden Strukturwandel erlebt, konnte aber an traditionelle Stärken anknüpfen und vor allem den Automobil- und Maschinenbau wieder aufbauen. BMW, Porsche und Volkswagen produzieren heute in hochmodernen Werken in Leipzig und Dresden. Auch Uhren aus Glashütte genießen wieder Weltruf. Und mit der erfolgreichen Ansiedlung des amerikanischen Chip-Riesen AMD wurde aus dem Bundesland „Silicon Saxony“.
www.wfs.saxony.de

Wissenschaft

Sachsen weist mit den Universitäten in Dresden und Leipzig, Chemnitz und Freiberg sowie den zwölf Fachhochschulen die vielfältigste Hochschullandschaft der ostdeutschen Länder auf. Ein Schwerpunkt liegt auf Naturwissenschaften und Technik. Zahlreiche Zentren unterstützen den Technologietransfer von den Instituten in die Unternehmen. Im Mai eröffnete die Fraunhofer-Gesellschaft in Dresden ein Zentrum für Nanoelektronische Technologien gemeinsam mit den Halbleiterherstellern Infineon und AMD.

Kultur

Sachsen zählt zu den attraktivsten Kulturregionen Europas. Die Dichter Nietzsche und Lessing, die Komponisten Bach und Wagner, die expressionistischen Künstler der „Brücke“, die Maler Richter und Penck und die jungen Künstler der „Leipziger Schule“ stehen für den Ruf Sachsens als Kulturland. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit ihren elf Museen werden jährlich von 1,5 Millionen Menschen besucht. Das Gewandhausorchester in Leipzig genießt internationale Anerkennung.

 



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Datum: 28.12.2006