
Bremen ist eine Wasserstadt, obwohl sie sich dazu erst in den letzten zehn Jahren wirklich bekannt hat. Während andere „Oberzentren“ mit ihren Seen und Flüssen schon immer werben und touristisches Kapital erwirtschaften, hat sich Bremen lange Zeit mit ganzen zwei Lokalen an der Weser bescheiden zurückgehalten.
Nun ist an der Schlachte eine Essmeile entstanden, mit Biergärten und Weinstuben neben japanischen, mexikanischen und kubanischen Lokalen, sowie ein Anleger mit mehr als fünfzehn Restaurantschiffen und sogar einem Theaterschiff. Spät, aber nicht zu spät, wurden die Qualitäten der Stadt am Strom entdeckt. Aber das Gefühl hat man sicher auch in anderen Städten. Irgendwie kommt man in der eigenen Stadt immer zu spät. Und manchmal ist das ja sogar auch ganz gut so.



